In der »Zeit« steht gerade ein Artikel »Man kann die Folgen des Lärms im Gehirn und an den Gefäßen ablesen«. Gärten sind Orte der Ruhe – das ist extrem wichtig, sie für Menschen und Tiere als Oasen der Ruhe zu hüten.
Es gibt wenig, was wir wirklich hassen auf der Welt, aber Platz eins bei mir nimmt definitiv der Roboter-Rasenmäher ein. Und wenn der Mikro-Lärm mich wahnsinnig macht, dann stört er auch die anderen Lebewesen im Garten. Sollte es jemals in unserer Nachbarschaft einen Tumult geben, bin ich es wahrscheinlich, die
mit dem Hammer den Roboter-Rasenmäher von nebenan erschlägt. Das Problem ist nur, die haben auch noch einen Laubbläser …
Mein Nachbar hat zwar keinen Mährobbi, den Krach kriegt er, nach ner halben Kiste Bier selbst hin. In der Zeit wo wir zusammen draußen sind dürfen wir auch seinen Gesprächen beiwohnen. D.h wir flüchten fluchend oder ich bräuchte Kopfhörer, wider Ruhe. Selbst die Vögel flüchten.
Die Natur ist die wertvollste " Dankstelle" für Körper, Geist und Seele
Wenn es mir nicht gut geht, gehe ich in die Natur. Sie ist die wertvollste " Energie- Tankstelle ", in der wir Körper, Geist und Seele kostenlos auftanken können.
Für mich ist sie deshalb auch eine " Dankstelle" - ein Platz, an dem ich dem Leben danke.
Fand ich so lieb geschrieben...
"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde!"
"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde!"
Gibt's neue Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Aspekten beim Gärtnern? Teilt sie mit uns....
"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde!"
Durch die Bewegung im Garten sind meine Hüftschmerzen nach einem Gartenwochenende immer verschwunden. Ich habe seit einiger Zeit einen Schrittzähler auf meinem Telefon. Seit 8 Tagen arbeite ich eisern an meinen 10.000 Schritten täglich. So komme ich in den Park und habe viele Stellen, an denen ich Stecklinge und Samen sammeln könnte, gesehen. So schließt sich der Kreis.
Eigentlich halte ich mich nur für die Gartenwochenenden fit. Sonst wäre ich dahingehend sehr ehrgeizbefreit.
SchwieMu bat uns einmal eindringlich, die Rasenfläche nicht zu verkleinern, weil ihr Mann sonst Bewegung einbüßt. Für mich war das auch ein wichtiger Aspekt im Sinne der Permakultur: ein Garten für die Bedürfnisse aller, die sich dort aufhalten.
"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit." (Wolle Goethe)
Aufgrund einiger Studien aus verschiedenen Ländern gibt es wohl eine Erkenntnis unter Psychologen: von seinem Zuhause aus soll der Mensch auf mindestens drei große Bäume schauen, die Sicht aus dem Fenster soll 30 % Baumkronenbedeckung zeigen und in höchstens 300 m Entfernung soll der Mensch eine wertvolle Grünfläche erreichen können.
Ist dies alles gegeben, schlägt sich das aufs psychische Wohlbefinden und auf ein stabiles Immunsystem nieder und es werden deutlich weniger Medikamente erforderlich.
Wow - wir Gartenbesitzer strotzen also nur so vor Gesundheit!!
Das ist ein total wichtiges und oft unterschätztes Thema.
Ich habe ja einen sehr starken Tinnitus und war deswegen in einer Reha. Dort ging es viel um Wahrnehmungsumlenkung. Es wurde das Prinzip des Waldbadens vermittelt. Das fand ich total spannend, weil ich früher immer dachte, dass die da nur Bäume umarmen. Tatsächlich ist es aber eher eine Schulung der Sinnesorgane.
Ich fand dort Parallelen zum Garten. Wenn ich im Garten tätig bin, nehme ich meinen Tinnitus nicht mehr so vordergründig wahr. Er rutscht in den Hintergrund, weil ich dann auf die Geräusche der Natur achte. Ich konzentriere mich auf das, was ich gerade mache, höre, sehe, fühle, rieche und auch schmecke. Gerade im Hochsommer gibt es immer was zu naschen. Man fühlt die Erde, die Sonne oder den kalten Wind. Man schaut nach kleinen Insekten und anderen Tieren. Man riecht das frisch gemähte Grün, oder den Duft der Blüten.
Mit meinem Hörimplantat höre ich auch wieder Vögel und sogar, wenn es ganz still ist, die Grillen. Oder ganz sehr liebe ich auch, wenn der Wind durch die Blätter rauscht und das Plätschern von Wasser.
Es gibt da soviel, was einen ablenkt.
Wenn es nach mir ginge, wäre ich den ganzen Tag draußen.