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Wie helfe ich Schmetterlingen

Beitrag von Annika » Di 6. Jun 2017, 07:55

Der BUND bietet auf seine Homepage ein 16-seitiges Heft zum kostenlosen Download an
"Wie helfe ich den Schmetterlingen"
Zu finden HIER

Beitrag von CHX » Sa 24. Jun 2017, 12:45

Die Wildstaudengärtnerei P. Willi bietet sogenannte Speziallisten. So auch für Schmetterlingspflanzen (Nektar- und Raupenpflanzen), als Orientierung sicherlich gut geeignet: Speziallisten

FloraWeb hat ebenfalls eine Liste von Pflanzenarten erstellt, die für Schmetterlinge von Bedeutung sind. Sie ist absteigend sortiert nach der Anzahl der Schmetterlingsarten, die sich entweder als Falter oder als Raupe von dieser Pflanze ernähren: Hitliste der Schmetterlingspflanzen

Ferner existiert noch die Seite Faltergarten mit vielen Hinweisen und Ideen, bspw. die Schmetterlingsspirale.

Auch die Homepage der Gesellschaft für Schmetterlingsschutz (GfS) ist einen Blick wert.

Ein sehr schönes Buch hat Ute Evers mit "Schmetterlinge im Garten: ansiedeln, beobachten, bestimmen" geschrieben (Ulmer, ISBN 3-8001-6663-1).

Ein weiteres schönes Buch bietet Helmut Hintermeier: Schmetterlinge im Garten und in der Landschaft

Toller Artikel , besonders die Verhältnisliste Pflanzen zu Schmetterlinge .

Vielen dank dafür .

 

Grüsse Frank

Hochgeladene Dateien:
  • DSCN1362.JPG

Noch etwas im alten Form beim Durchsuchen gefunden :

Beitrag von EcoNinja » Fr 1. Jun 2018, 10:11

Schmetterlingspflanzendatenbankinformation: (Ich liebe es einfach, dass man deutsche Wörter beliebig lang zusammensetzen kann..hihi - zurück zum Thema) Auf Floraweb habe ich grad zufällig entdeckt, dass es dort eine Super Datenbank gibt. Man kann auch die einzelnen Pflanzenarten anklicken, dann werden die Nutznießer der jeweiligen Pflanze angezeigt und inwiefern sie profitieren. Ich bin grad schwer begeistert. Vielleicht wurde das ja schon mal gepostet, aber wenn nicht :

Schutz von Schwalbenschwanzraupen in Aerarien

Beitrag von CHX » Fr 21. Jul 2017, 13:12

Wenn man das Glück hat, Schwalbenschwanzraupen in seinem Garten vorzufinden, könnte es Sinn machen, die Raupen vor Freßfeinden und Parasiten zu schützen. Das wiederum könnte mit Aerarien bewerkstelligt werden, die man als Netzbehälter, Grünhäuser oder aber als Einbindesäcke kaufen kann.

Die Netzflächen der Aerarien garantieren eine Zu- und Abfuhr der Luft, enge Netzmaschen verhindern das Eindringen von Ameisen, Raupenfliegen, Schlupfwespen und anderen Parasiten. Häufig können die Aerarien aufgehängt, am Boden oder auch an einer Wand verankert werden. Die Aerarien sollten im Sommer sonnig bis halbschattig, trocken und warm stehen.
Wenn der Schutz direkt an den Futterpflanzen im Garten stattfinden soll, sind Einbindesäcke das Mittel der Wahl, die man über die Pflanzen stülpen kann.

Die Futterpflanzen in Aerarien sollten lebend im Topf angeboten werden - sind diese abgefressen, ohne das eingetopfter Nachschub vorhanden sein sollte, kann man Glasbehälter als Vasen für neue Futterpflanzentriebe verwenden. Die Öffnungen der Glasbehälter werden mit Watte o.Ä. verschlossen, damit keine Raupen ins Wasser fallen können. Die Raupen sollten nicht per Hand auf die frischen Futterpflanzen umgesetzt werden.

Wenn die Raupen vom Schwalbenschwanz noch sehr jung bzw. klein sind, kann man bei den Futterpflanzenarten, die man in einem Aerarium anbieten möchte, noch variieren (Möhre, Wilde Möhre, Pastinake, Dill, Fenchel, Weinraute, Liebstöckel, Giersch). Sobald die Raupen schon etwas älter sind, muss man exakt die Futterpflanzenart im Aerarium anbieten, an der man die Raupen abgesammelt hat.

Den Boden im Aerarium legt man mit saugfähigem Küchenpapier aus, um den herunterfallenden Kot aufzufangen und leicht entfernen zu können - ansonsten besteht die Gefahr von Krankheiten. Ferner sollten geeignete, aufrecht stehende Zweige im Aerarium vorhanden sein, an denen sich die Raupen anheften und verpuppen können.

Grundsätzlich sollte der Behälter nicht zu klein gewählt werden. Ferner muss beachtet werden, dass sich nicht zuviele Raupen auf nur einer Futterpflanze aufhalten - die kleineren Raupen werden sonst von den größeren gefressen.

Aerarien mit überwinternden Puppen bleiben den ganzen Winter über regen- und sonnengeschützt im Freien.
Perfektionisten besprühen die Puppen im Winter 1-2x pro Monat mit etwas Wasser, damit sie nicht austrocknen (natürlich nicht bei Minustemperaturen). Im Frühling vor dem Schlüpfen dann 2x pro Woche, Sommerpuppen werden bei größerer Hitze alle 1-2 Tage besprüht.

Weitere Informationen:
Papa Papillon
Bioform

Ich hoffe, die Infos stimmen alle soweit.

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