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Löwenzahn nimmt überhand

Hallo an euch. Ich bin ganz neu hier und habe gleich eine erste Frage. Was mache ich gegen Löwenzahn der in der Wiese überhand nimmt. Mit Ausstechen komme ich nicht hinterher. Wenn ich es lasse dann gibt es nur noch löwenzahn. Danke für eure Hilfe

Ich kann nur zu ausstechen raten. Und verblühte Blüten niemals zur Samenbildung kommen lassen, sondern rechtzeitig abrupfen. Sonst multiplizieren sich die Pflanzen...

Bei uns gibt es auch ne Menge Löwenzahn. Wir sind umgeben von Fettwiesen. Ich steche ihn in den angelegten Beeten aus und auf dem Rasen lasse ich ihn. Da habe ich kaum eine Chance bei der Menge.

Das Problem ist ja auch, dass die Samen lange keimfähig bleiben. 10 Jahre.... Da kann man noch so gründlich ausgestochen haben, irgendwann ist er wieder da.

Dieser Planet hat das Potenzial ein Paradies zu sein!

Hallo , Löwenzahn geht langsam zurück , wenn die Wiese nur noch 1x im Jahr gemäht wird .

Die Pflanze braucht viel Licht und kommt mit der Beschattung durch höheres Gras nicht klar .

Das dauert aber Jahre  , mindestens 3 Vegetationsperioden bis ein Erfolg sichtbar ist .

 

LG Frank

Ich mache aus der Not eine Tugend ;-)

Am Anfang hab ich einmal in sen sauren Apfel gebissen und viel ausgestochen. Nun pflücke ich die Blüten und mache daraus Löwenzahnsirup und -gelee. Dadurch, dass ich die Blüten zeitnah entferne, kommen nicht soviele zum aussamen. Löwenzahn hab ich immer noch, aber der Bestand explodiert nicht mehr. Die, die jetzt noch zuviel sind, kann ich ausstechen ohne dass es zu einer "Wochen-Vollzeit-Beschäftigung" wird.

Und was Frank sagt, kann ich bestätigen. Unser ehemaliger Rasen liegt seit zwei Jahren sozusagen "brach", weil dort nächstes Jahr eh alles umgebaggert werden soll. Durch die hohen Gräser, die da inzwischen stehen, ist der Löwenzahn schon etwas zurückgegangen.

@ommertalhof Frank, ist das auch mit Ackerampfer so ? In meiner Blumenwiese ist er sehr dominant.  Ich habe zwar im letzten Jahr immer de Blütenstände vor der Aussamung entfernt und einige ausgestochen, aber er ist immer noch soooo stark! Er darf auch nebenan auf den Pferdewiesen ausblühen,  da wird immer etwas zu mir rüberfliegen

Hi Simbienchen , wenn du mit Ackerampfer Ochsenzunge meinst (Rumex) dann geht nur eines : tief ausgraben .

Dieses Zeug ist der Verdränger schlechthin . Die Samen überleben bis zu 100 Jahre im Boden , die Pflanze kannst du wöchentlich abmähen , ist der alles egal.

Ich gehe immer so vor : da wo ich eine ausmache kommt was anderes hin . Nachtviole , Lungenkraut , Pyrenäenstorchenschnabel , Wiesenstorchenschnabel , Wiesenknöterich oder andere wuchernde  Stauden . So ist unser Obsthof zu einer tollen Blumenwiese geworden .

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Hallo Frank,

ich weiß nicht genau, wie er heißt!  Hier wird er Acker-Ampfer genannt, andere nennen ihn den stumpfblättrigen Ampfer,  andere großen Wiesen-Sauerampfer .

Das ist eine gute Idee, direkt dort wo man ihn aussticht,  etwas neues Großwachsendes hinzupflanzen oder auszusäen. So werde ich es auch machen. Danke dir :-)

Gegen den großen Sauerampfer geht man am besten kurz VOR seiner Blüte an. Dann, wenn die meiste Kraft in den Knospen steckt, weg damit. Mit der ganzen Pflanze. Diese Strategie schäwcht ihn immens und verringert das Problem. Nur die Samenstände wegnehmen interessiert die existierende Pflanze nicht.

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