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Lektion 2.1 Hortus Saltans

Servus,

so, ich verwende jetzt auch den Hortus Namen, auch wenn ich von einer Eintragung noch weit entfernt bin. Aber zur Wiedererkennung ist es ned schlecht.

Reisighaufchen ist begonnen, erweitert wird er vermutlich ab Herbst, wenn die Nachbarn wieder wie wild den Sträuchern den Bubikopf verpassen.

Verbaut wurden die Wurzelstöcke der 3 ausgegrabenen Kirschlorbeeren samt noch dranhängenden Trieben, die restlichen Zweige vom Christbaum, die Wassertriebe der Kirschpflaume und die geschnittenen Äste von Nachbars Apfelbaum (total verschnitten wie ich finde...) 2 der Wurzelballen stehen falsch rum, so ist innen ein großer Hohlraum entstanden. Als Rückzugsort ist der Haufen definitiv noch zu klein, aber wie gesagt, Material wird immer wieder nachgelegt.

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tree12 hat auf diesen Beitrag reagiert.
tree12

Du kannst bestimmt auch bei Kleinanzeigen suchen, es gibt leider viele, die ihre Bäume und Hecken Sommer über schneiden, weil Ihnen das Gesetz zum Schutz der brütenden Vögel nicht geläufig ( und leider auch) völlig egal ist

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Das ist doch schon mal ein schöner Anfang...

Wenn du später noch mehr Äste gesammelt hast, kannst du den Reisighaufen noch mehr verdichten, indem du sie noch in die Zwischenräume schiebst. Je dichter der Haufen wird, desto besser ist seine Schutzwirkung im Winter gegen Kälte und Wind.

Du kannst im Herbst auch Blätter mit einarbeiten, dann schützt die Blattschicht auch vor Regen.

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Zu dicht geschichtet sollte so ein Haufen aber auch nicht sein. Ich hatte so einen zwei Jahre hier im Garten, als ich ihn dann vorsichtig auseinandernahm, um ihn neu zu schichten, war kein offensichtliches Leben drin, nur eine einzige Weinbergschnecke hatte sich darin aufgehalten.

Erst als ich ihn dann lockerer aufschichtete, größer und höher machte, zog Leben ein, da schöne Zwischenräume entstanden waren. Es hat auch ein Zaunkönig drin gebrütet.

Malefiz hat auf diesen Beitrag reagiert.
Malefiz
Zitat von tree12 am 30. April 2020, 8:12 Uhr

Zu dicht geschichtet sollte so ein Haufen aber auch nicht sein. Ich hatte so einen zwei Jahre hier im Garten, als ich ihn dann vorsichtig auseinandernahm, um ihn neu zu schichten, war kein offensichtliches Leben drin, nur eine einzige Weinbergschnecke hatte sich darin aufgehalten.

Erst als ich ihn dann lockerer aufschichtete, größer und höher machte, zog Leben ein, da schöne Zwischenräume entstanden waren. Es hat auch ein Zaunkönig drin gebrütet.

Das dichter werden kommt durch den Zersetzungsgrad. Ich werfe meine Äste usw. auch nur oben drauf. Sogar den Christbaum braucht man nicht entsorgen, nur zerkleinern und oben drauf packen. Ich geh da mit tree12 konform

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Kommt immer darauf an, was und wen man mit einem Reisighaufen unterstützen möchte...

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "
Zitat von Simbienchen am 30. April 2020, 11:27 Uhr

Kommt immer darauf an, was und wen man mit einem Reisighaufen unterstützen möchte...

Naja, unterstützen wollten wir nie wen, aber seit vielen Jahren kommt bei uns Reisig immer auf denselben Haufen. Das sackt dann so nach und nach zusammen und oben drauf kommt neues Material. Wer alles darin seine Heimat hat weiß ich nicht, aber Mauswiesel und Ringelnattern konnte ich wenigstens schon beobachten...

Malefiz hat auf diesen Beitrag reagiert.
Malefiz

dieses Tipi lass ich jetzt mal locker. neues Material wird aussen drangestellt. Einen einfachen "unordentlichen" Haufen werde ich mit mehr Material dann auch noch machen, da kann ich ja zum Verdichten mal draufhopsen. Suchanzeige in den Kleinanzeigen hab ich gestern geschaltet. mal schauen, ob was kommt.

Simbienchen hat auf diesen Beitrag reagiert.
Simbienchen
Zitat von Simbienchen am 30. April 2020, 11:27 Uhr

Kommt immer darauf an, was und wen man mit einem Reisighaufen unterstützen möchte...

Hier sind Igel und Zaunkönig drin. Bestimmt auch einiges an kleingetier. Vermutlich auch Schnecken, Schnegel. Auch besteht die Möglichkeit, das Zweige als Nistmaterial weggenommen werden, sind hier auch viele Amseln, Elstern und Krähen da

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Ich beginne auch gerade mit einem Streifen Totholz, eine Blutpflaume musste wegen gefällt werden und ich habe einiges davon verwendet. Den Stamm habe ich ein Stück stehen lassen, da sind schon länger Pilze dran und die Ameisen scheinen ihn als Nest zu benutzen. Auf jeden Fall beobachte ich schon nach dieser kurzen Zeit viel mehr Vögel die darin rumstöbern und auch eine Hummel hat sich dort scheinbar irgendwo eingenistet. Hauptsache sie sucht sich ihr Loch nicht in der Igelhütte.

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Malefiz und Stefanie haben auf diesen Beitrag reagiert.
MalefizStefanie
Und wärend die Welt ruft ... Du kannst nicht alle retten! Flüstert die Hoffnung ... Und wenn es nur einer ist... Versuch' es! Sylvia Raßloff
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