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Kartoffelanbau in Heu oder Stroh...

Hallöchen!

Hat schon einmal jemand von Euch Kartoffeln unter Heu oder Stroh angebaut? Wir haben hier sehr sandigen Boden und mir gefällt die Idee, die vorgekeimten Kartoffeln einfach auf die Erde zu legen (ich will vorher noch etwas Rindermist, bio, einarbeiten) und dann mit gaaaaaanz viel Heu oder Stroh bedecken.

Nun die Frage. Was ist besser, Heu oder Stroh? Und was habt Ihr für Erfahrungen gemacht. Bezüglich grüner Kartoffeln, Schnecken, Mäusen....

 

lieben Dank! Carolin.

Sorry, Carolin, da kann ich leider nicht mit Erfahrungen aufwarten...

Ich setzte die Kartoffeln immernoch herkömmlich in die Erde. Aber als ich meinen Garten noch nicht hatte, habe ich Kartoffeln in Eimern gezogen. Das ging auch prima..

Ich gLaube Markus Gastl hat sich auch schon mal mit Kartoffeltürmen ausprobiert. Scheint ja auch gut zu klappen, da wird auch viel Heu oder dergleichen als Mulch drumherum benutzt.

Ob jetzt Heu oder Stroh besser ist, kann ich leider auch nicht sagen...

Vielleicht kennt sich da jemand anders aus und kann weiterhelfen...?

 

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Simbienchen hat auf diesen Beitrag reagiert.
Simbienchen

Ich hatte Saison 15/16 zwei Kartoffeltürme. Und zum Häufeln Stroh genommen. Klappte gut.

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Hier mein Versuch von diesem Jahr:

Das war etwas aus der Not heraus 'was macht man nun Ende Mai wenn man noch Saatkartoffeln hat und kein Beet mehr übrig ist?'

Wiese ganz kurz mähen und Kartoffeln auslegen

Aus der abgemähten Wiese Mulchwürste herstellen und drauflegen. Vorher gründlich gießen.

...so, es ist Ende Oktober.

Mulchwürste auf die Seite legen, Kartoffeln einsammeln.

Ok, die Menge war nicht sehr sensationell. Aber so grob geschätzt hat sich die Menge Kartoffeln verdoppelt. Immerhin. Dafür kein Umgraben und kein Ausgraben und kein Wiesenschnitt entsorgen. Gegossen habe ich sie noch 2 mal im Sommer und sie ansonsten nur sich selbst überlassen.

Das Beste kommt aber noch!

Übrig bleibt nämlich ein lockerer fluffiger krümeliger unkrautfreier Boden. Selbst die einzig überlebenden Queckenwurzeln kann man einfach raussammeln (und zu den Mulchwürsten legen).

So, und jetzt?

Wintersteckzwiebeln legen, angießen und Mulchwürste wieder drauf. Ein klein wenig Dünger vorher einrecheln.

Vor einigen Jahren hatte ich das schon mal ausprobiert allerdings mit Strohballen. Also auch Kartoffeln auslegen, gießen und dann ganze Strohballen drauf. Die Strohballen auch mit Wasser tränken.

Das dauerte ewig bis die ersten Blätter durchgewachsen waren (hatte mir bis dahin schon einige blöde Kommentare anhören müssen...). Aber dann war das Kraut schön groß und üppig. Die Ernte war super. Das einzige Problem waren die Drahtwürmer, die gerne unter Wiese leben und die Kartoffeln anbohren, so dass sie nicht lange lagerfähig sind (aber trotzdem gut zu essen).

Ich denke, dass auch eine Kartoffel etwas Wasser braucht. Die dünne Heuschicht und der Standort (Regenschatten vom Zaun und zusätzlich vom großen Nußbaum) und so gut wie gar nicht gießen war wohl doch etwas wenig. Und zudem war es ja auch schon Ende Mai.

Ansonsten kein Problem mit Schnecken und Mäusen. Und grüne Kartoffeln ja nur wenn Licht an die Kartoffel kommt. Da muss nur die Schicht Heu/Stroh dick genug sein.

@carolin: Hast du es ausprobiert??

 

 

 

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