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HORTUS PAULULUS

Hallo alle zusammen,

ich wage es nun, euch unseren Hortus vorzustellen, auch wenn er alles in allem noch ganz "frisch angelegt" ist und dem Namen nach auch wirklich winzig (110 qm Grünfläche).

Ehrlich gesagt wundere ich mich selber, wie viel man auf kleiner Fläche so unterbringen kann, aber es geht. Und ein Stück Restwiese für unsere kleine Tochter haben wir natürlich auch behalten, denn irgendwo muss noch ein Zelt hinpassen oder Platz für eine Runde Federball sein, ohne dass man über eine Steinpyramide fällt oder mit dem Fuß in der Insektentränke landet ;) Das Thema Wasser ist noch etwas vernachlässigt, aber irgendwas fällt mir schon noch ein. In wenigen Wochen ist erst einmal Pause angesagt - der Garten in Winterruhe und seine Besitzer ebenfalls ... zumindest ein wenig.

Anbei Fotos unserer beiden nagelneuen "Hortus-Wahrzeichen" und vom neuen Vorgarten (gerade mal 2 Wochen alt): antikes Pflaster, vergrößerte Pflanzfläche durch Entsiegelung, heimische Bepflanzung mit Einsaat sowie regionale Steine /Totholz. Für die Nachbarschaft eine kleine Provokation, für die Hunde und deren Besitzer ein perfektes neues Hundeklo (zuvor war da Lavendelhecke) ... Ob das mit aufgestelltem Hortusschild besser wird? Wir reden gerne mit allen Spaziergängern und es gibt natürlich auch Interessierte. Aber das Hundeproblem ist ein echtes Ärgernis, ebenso die Ignoranz mancher Hundehalter.

Ach ja, es fehlt noch das neue Mülltonnenhaus mit Pflanzdach.

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Sehr hübsch... :-) Pflanz doch eine kleine Hecke aus der Miniaturausgabe der Berberitze... die ist so stachelig, daß die Hunde da sicher nicht ran wollen.... Schön ist sie auch und bietet Blüten für die Insekten und beschattet den Platz nicht allzu sehr.

Und ja, ich würde auf jeden Fall ein Schild bestellen und im Vorgarten installieren, es zieht voll die Aufmerksamkeit auf sich! Meins habe ich die Tage aufgestellt und in meinem Gartenthread vorgestellt. Es hat ein Miniaturdach mit Sedum und Hauswurzen bekommen.

Danke!

Ich habe eine Essigrose gesetzt - allerdings mit etwas Abstand zum Stein, da der ja ein Sitzstein sein sollte (kein Bieselstein). Der größte Problemhund latscht übrigens komplett durchs Beet und pinkelt überall dran, weil es den Haltern einfach egal ist und der grundsätzlich ohne Leine rumstromert. Darauf angesprochen kam von den Besitzern keine Reaktion. Da hilft auch eine Stachelhecke nichts - es ist eher eine Frage des generellen Respekts der Menschen. Der Hund kann ja nichts dafür.

Sieht toll aus! Auch die Pyramiden sind gelungen.

Hatte auch das Problem Hundeklo bzw. unwissende Passanten stiefeln über die Fläche. Im ersten Jahr hatte ich mit einem Kaninchendraht alles eingezäunt,auch wegen Kaninchen.Die fanden die kleinen Pflanzen sehr schmackhaft. Sieht in deinem Fall natürlich blöde aus. Eventl. eine weitere Möglichkeit, eine Einfriedung  mit einem flachen Staketenzaun.

Ein Hortusschild ist auf jeden Fall ratsam.

Vielleicht hilft sogar schon ein Minizäunchen, das wollte ich selbst demnächst probieren. Ich habe an meiner Grundstücksgrenze ein ähnliches Problem (wobei mich hingeworfene Zigarettenkippen noch wütender machen). Rüden lieben halt erhöhte Markierungen. Ich habe leider kein Bild, was ich meine... Also einfach ein selbstgebastelter "Staketenzaun" aus kleinen Ästchen, 20 cm, wie diese gekauften Beetumrandungen. Ich habe selber auch eine Hündin, und für mich wäre das ein deutliches "Stopp". Okay, ich würde meinen Hund sowieso nicht in fremde Gärten pinkeln lassen, aber manchmal gibt es ja Grundstücke, da ist man nicht ganz sicher... Offensichtlich meines zum Beispiel ;-P . Da ist ja sowieso nur Gestrüpp...

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  • 20200622_184833.jpg

Was für ein entzückendes Foto, sieht so "waldig" aus, Buche, Holz, Steine und Mini-Farne... zum Verlieben.

Hallo @sumama ,

 

freut uns sehr, dass du uns deinen Hortus vorstellst ! Jedes Fleckchen Erde, egal wie klein- egal wie groß zählt in der heutigen Zeit, das zum Artenschutz angelegt wird.

Jede Blüte zählt und jede kleine Oase zählt!

Darum ein ganz herzliches Willkommen hier bei uns

Das Hundeproblem kenne ich auch und habe schon so manchen Hundehaufen in meinem Vorgarten beklagt. Aber ich möchte trotzdem keinen Zaun mehr anlegen, die Igel müssten wieder an der Straße entlang laufen, um irgendwo einen Durchschlupf zu finden. Auch mit Zigarettenkippen habe ich immer zu kämpfen und ich suche auch schon lange an einer " lustigen" Idee, die Leute darauf aufmerksam zu machen, ohne einen Schilderwald aufzustellen. Einen Aschenbecher auf einen stehenden Totholz mit Hundebeutelhalter dran oder so....

Aber jetzt freuen wir uns auf weitere Informationen und Fotos von deinem Garten und wünschen dir viel Freude und Spaß hier im Forum...

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Lieben Dank für die Vorschläge und für das herzliche Willkommen!

Ich habe mir vom lieben Hannes, der ja auch die Hortus-Schilder auf Schiefer malt, ein Schildchen kreieren lassen, das morgen eintreffen sollte. Ob es Wirkung zeigt, wird man sehen, aber es ist sehr hübsch (kein klassisches "Verbotsschild") und ein erster Versuch, der Problematik Herr zu werden. Wenn dann noch das Hortus-Schild eintrifft, ist auch gut mit Schildern, zwei sind mehr als genug!

Die Igel haben es auf der Straßenseite leider auch ohne Zäunchen schwer (baulich kein Zugang zum hinteren Garten) und zwar über 4 Häuser (Grund ist hier wahnsinnig teuer, Grundstücke klein, Garagen eingepasst), aber im hinteren Garten, der ja mit den anderen Gärten wie eine Insel zusammenhängt, habe ich alles getan, dass die kleinen Stachelfreunde es schön haben! Jede der drei Zaunseiten verfügt über einen Durchgang (für Katzen und Igel) und wir haben wirklich jeden Abend Besuch! Die zwei neu gezimmerten Igelhäuser sind bereits installiert. Hoffentlich haben wir alles richtig gemacht. Die Vorlage war glaub ich vom NABU. Es handelt sich um ein Augustigelchen, wenn ich mich nicht irre. Sehr klein, weshalb wir es seit Wochen fleißig zufüttern (und zwar so, wie du Simbienchen, es empfohlen hast). Immer wieder habe ich überlegt, ob ich das Kerlchen in eine Kiste packen und wiegen und päppeln soll. Er frisst wie ein Scheunendrescher in seinem Futterkistchen (wir haben auch eine Katze, weshalb ohne Kiste jede Fütterungsaktion zum Scheitern verurteilt wäre).  Da er noch jede Nacht kommt und über einen gesegneten Appetit verfügt, hoffe ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Aber ob der noch 500 g auf die Rippen kriegen wird, wage ich zu bezweifeln.

Anbei der Eichenbohlenweg mit Trockenmauerbeet und Sandarium. Noch sieht es sehr künstlich aus, aber es ist angepflanzt und eingesät. Die Natur muss es "richten". Nach knapp 2 Wochen kann man da noch nicht so viel erwarten ... Die Bohlen waren bei einem Projekt übrig und ein Ebay-Schnapper im Nachbarort. Der Gedanke an die schönen Eichen macht mich schon traurig. Aber sie waren schon gefällt und bevor sie als Brennholz enden ... Mich wundert ja nichts mehr. Die T-Kreuzung für den Weg ist übrigens eine Gneisplatte. Wege im Naturgarten sollen ja eigentlich uneinsichtig sein und an unerwartete Orte führen. Nun ja, bei unserem Platzangebot ist das Unerwartete eher ... überschaubar.

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Also, etwas Stacheliges hält Hunde auf jeden Fall ab, das Grundstück zu betreten! Eine Nachbarin hat deswegen extra stachelige Beetrosen als Begrenzung zum Gehweg gepflanzt und es wirkt. Die Igel können ja trotzdem durch. Und diese kleine Berberitze ("Nana") wirft ja nun auch nicht soviel Schatten auf einen sonnigen Vorgarten.

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