Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Himbeeren

Seite 1 von 3Nächste

Hallo,

ich habe leider kein Glück mit Himbeeren. Sind Sommer- und  Herbsthimbeeren gemischt. Ich hatte da leider den Überblick verloren, weil ich sie nochmal umpflanzen musste. Trotz Halbschatten, gießen, mulchen sind sie letztes Jahr schon nichts geworden. Die Stängel bekommen braune Stellen und vertrocknen, Früchte kümmerlich, reifen nicht aus. Evtl. Himbeerrutenkrankheit? Aber ganz typisch war es auch nicht. Habe letzten Herbst alles Kranke weggeschnitten und entsorgt. Jetzt treiben die Pflanzen neu, aber es sind sehr viele extrem dünne Triebe dabei. Die habe ich jetzt mal weggeschnitten und nur die dickeren stehen lassen. Die übrigen vom Vorjahr schauen auch schon wieder grausam aus, wie vertrocknet. GLaub nicht, das da was vernünftiges wächst. Meine Fragen wären jetzt, ob das mit den vielen dünnen Trieben normal ist und was man gegen dieses "Verdorren" machen kann? Das Problem mit den vielen dünnen Trieben hatte ich auch schon öfter an Brombeeren. Vielleicht zu wenig Dünger? Der Boden ist ziemlich sandig. Ich habe im Herbst Kompost drauf und im Frühjahr Beerendünger von Oscorna. Sollte eigentlich reichen, dachte ich.

Danke schon mal!

 

https://www.youtube.com/watch?v=orRaUsrokuU

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Danke für den Link. Das habe ich allerdings schon gewusst. Mal sehen, wie es sich dieses Jahr entwickelt.

Hilfee, meine Himbeeren haben was.

Plötzliches Absterben ganzer Ruten quasi von heute auf morgen.

Was ich so lese deutet das auf die gefürchtete Himbeerrutenkrankheit hin.

Die empfohlenen Gegenmaßnahmen sind allerdings ziemlich widersrüchlich. Die einen sagen man soll mit Stroh oder ähnlichem mulchen - die anderen sagen man soll das auf gar keinen Fall tun.

Die verdächtigen Ruten habe ich bodeneben abgeschnitten und vom Grundstück entfernt und werde jetzt wohl doch den Giersch jäten zwischen den Himbeeren. Zumindest bei den Maßßnahmen ist man sich einig.

Hattet ihr schonmal diese Krankeit in den Himbeeren?

 

Hochgeladene Dateien:
  • SAM_2400.JPG

Da kann ich leider nicht helfen, habe ich noch keine Erfahrung mit gemacht. Bis jetzt blieben meine Himbeeren verschont...

Aber alles abschneiden und direkt in die Mülltonne, damit es sich nicht weiter ausbreiten kann, hätte ich auch als Erstes gemacht. Denke, damit liegst du auf jeden Fall schon mal richtig

Gsaelzbaer hat auf diesen Beitrag reagiert.
Gsaelzbaer
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Ich lasse meine Himbeeren einfach wachsen und bis jetzt sind sie gesund. Dieses Jahr gibt es zum ersten Mal eine größere Ernte, jede Menge Fruchtansatz.

Hochgeladene Dateien:
  • IMG_20220612_091118.jpg
Dorothee hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dorothee
Jedes Mal, wenn ich aus meiner Haustür gehe, grüßen mich meine Moose und lösen ein Lächeln in meinem Herzen aus.
Zitat von Michael am 12. Juni 2022, 9:31 Uhr

Ich lasse meine Himbeeren einfach wachsen und bis jetzt sind sie gesund. Dieses Jahr gibt es zum ersten Mal eine größere Ernte, jede Menge Fruchtansatz.

Das habe ich auch gemacht die ganzen letzten Jahre und hatte super gesunde Himbeeren und habe wirklich viele Himbeeren geerntet. Außer die alten Ruten bodeneben abzuschneiden habe ich bis jetzt nichts gemacht/machen müssen.

Das sind ganz alte Himbeeren. Die mittlerweile längst erwachsenenen Kinder hier in der Straße schwärmen alle von Oma Kleins Himbeersirup.

Dorothee hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dorothee

Vielleicht können wir hier in diesem Thread auch mal zusammensammeln, was Himbeeren alles benötigen?

Welchen Standort, Bodenbeschaffenheit, mögen sie Unterpflanzungen oder lieber nicht, Halbschatten oder Sonne, Rückschnitt.....etc

Wer von euch pflegt/ hat Himbeeren - Beete und kann uns berichten?

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Gegen einen Pilz an einer Heckenrose mischte ich Bokashiflüssigkeit mit Wasser im Verhältnis 1:3 und besprühte die betroffenen Stellen an drei aufeinander folgenden Tagen damit. Als wir drei Wochen später wieder im Garten waren, war alles in Ordnung und aus drei sind inzwischen acht Ruten geworden.

Bokashi ist eine Fermentationsflüssigkeit. Vielleicht funktioniert als Ersatz auch Komposttee. Meine zweite Überlegung ist, klassische Jauchenpflanzen zu fermentieren (Brennessel, Giersch, Schachtelhalm), oder was man sonst noch als gute Mineralienlieferanten (Beinwell) kennt.

Ein Himbeerthreat ist eine sehr schöne Idee.

Mü und Dorothee haben auf diesen Beitrag reagiert.
Dorothee

Da ich kein Bokashi habe - wie geht denn Komposttee?

Brennesseljauche hätte ich. Aber ich ernte jetzt jeden Tag Himbeeren. Da will ich nicht Jauche auf die Früchte sprühen...

meine Ernte von heute Abend

 

Simbienchen, Tillivilla und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
SimbienchenTillivillaDorotheeGsaelzbaer
Seite 1 von 3Nächste
Zur Werkzeugleiste springen