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Heckensaum

Ich würde gern noch mal euer Wissen beanspruchen.

Mein Saum im 4. Jahr ist dieses Jahr nicht mehr gut gewachsen. Außer etwas Färberwaid, Lunaria (letztes Jahr noch eingesät) wächst nicht mehr viel, außer Gras.

Ich hatte die Halme diesen Frühling relativ lange stehen lassen  bis Mitte April, da es dieses Jahr so lange kalt war. (Pflegefehler?)

Der Boden ist relativ lehmig. Lage sonnig bis Halbschatten.

Was würdet Ihr mir empfehlen? Soll ich das Gras so gut wie möglich jäten und noch mal einen Saum aussäen? Lt Hersteller Rieger-Hofmann ist der Saum auch nur tendenziell bis 5 Jahre „stabil“ bis er vergrast. Wenn der dann allerdings wieder in 3-4 Jahren weg ist, ich möchte nicht ständig so viel Aufwand in den Bereich stecken
Oder eine langlebigere  Staudenpflanzung wäre vielleicht auch eine Option?

Ich wünsche mir schon viele Blüten, da der Bereich recht zentral liegt im Garten.

Vor dem Saum ist unser Kräuterrasen, den ich meist wachsen lasse und zur Abgrenzung hatte ich immer einen Weg reingemäht. Den Mähweg würde ich auch so beibehalten wollen und der Bereich vor der Hecke sollte auch nicht nur aus Kräuterrasen bestehen.

 

Habt Ihr Ideen/Tipps?

 

 

 

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Lena hat auf diesen Beitrag reagiert.
Lena

Ich dachte immer, dass die instabilen Säume eher eine Art Übergangslösung darstellen, bis die Büsche groß genug sind und mehr Raum einnehmen.

Wenn du etwas Beständigeres möchtest, dann würde ich ein Staudenbeet anlegen und in die Lücken säen. Wie sich die Abgrenzung zur Wiese gestaltet, musst du dann sehen. Also ob dann das Gras stark reinwächst. Wenn ja, dann vielleicht doch eine Beetbegrenzung in Form von Steinen oder Totholz oder oder.

Lena, Dorothee und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
LenaDorotheeGsaelzbaer

Die Heckensäume, die ich in der Natur so finde und als besonders toll empfinde, sind wohl nicht so spektakulär wie das, was du dir vermutlich wünschst. Also, viele typische Saumpflanzen wie Knoblauchsrauke, Klettenlabkraut, Heckenrosen oder Brennnesseln sind ja nicht so die "Beliebten". Trotzdem sind Säume ja oft ganz besonders artenreich und auch wichtige Larvalhabitate. Das, was bei dir von alleine entstünde, wenn du einfach nichts machst, wäre vermutlich nicht nur Gras, würde aber nicht wie ein Blumenbeet oder ein Blumensaum aussehen. Wenn es also etwas "hermachen" soll, ist gezielte Beetanlage vielleicht besser...?

Ganz persönlich würde ich vermutlich der Hecke zumindest partiell ihren wilden Saum lassen, vielleicht auch pimpen mit Totholz oder Stein, bis zu deinem gemähten Weg. Vielleicht kannst du den mit einer Art ganz schmalem Beetstreifen abgrenzen?

Noch ein Gedanke: Vielleicht hat die Mischung für DIESEN Saum ja auch nicht richtig gut gepasst, ich weiß ja nicht, was für eine Saat es war. Vielleicht funktionieren andere Pflanzen dort aber gut, Fingerhut oder Beinwell oder Nesselblättrige Glockenblumen oder Blutweiderich, irgendwas, was auch ein bisschen größer ist und bunt.

tree12, Lena und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12LenaSanneGsaelzbaer
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