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Lektion 1.2: Zone B - Hotspotzone - Nutzen und Erklärung

Verlassen wir die Pufferzone mit seinem Spiel aus Licht und Schatten und wenden uns der lichtdurchfluteten Hotspotzone zu. In der Biologie wird dieser Raum als ein Gebiet oder Region bezeichnet, die im Vergleich zur Umgebung durch eine besonders hohe Anzahl von Tieren und Pflanzen auszeichnet ist.

Im eigenen Garten kann dies nur durch abgemagerte Blumenwiesen und Steingartenstrukturen erreicht werden. Warum ist dies so? Sehen wir näher hin.

Aufschlussreich ist die Betrachtung, einschlägiger Nachschlagewerke, wo von Lebensräumen und Pflanzen zu lesen ist, die dort ansässig sind. Normal werden dort pro Seite 4-5 Pflanzen vorgestellt, die pro Lebensraum vorkommen.

Nimmt man nun die gängige Fettwiese im hochgedüngten Zustand ergibt sich eine Artenanzahl von ca. 90 Pflanzen. In der Hotspot-Zone,  wie bsp. Schutt - und Kiesplätzen oder Trockenrasen, Magerrasen, Mauern und steinige Hänge sind es zwischen 480 verschiedene Arten. Dies verdeutlicht, wie wertvoll ein abgemagerter Lebensraum ist.

Zu Gunsten der Vielfalt, wenn man sich mit dem Thema auseinander setzt, magert man dieses Areal ab und setzt heimische Pflanzen, da unsere Tierwelt hierfür geprägt und auch genetisch darauf abgestimmt ist.

 


Aufgabe

Füge ein "Neues Thema" im Hortus-Schule Unterforum hinzu. Zeige uns an Hand von Fotos wie es in Deiner Hotspotzone aussieht.

 

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
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