Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Besuch im Hortus Statera bei David J. Seifert

Seite 1 von 4Nächste

Heute war ich zu Besuch bei der Hortusführung von David. Bestes Wetter für einen angehenden Herbsttag, obwohl beim Losfahren in München dichter Nebel war. Das Hinfinden war relativ einfach, nur wo parken? Aber es fand sich ein Platzerl. Der Weg zum Haus, seht selbst

Sowohl traditionell als auch urig. Besonders die Führungschilder, die einen von der Straße bis zur Pforte begleiten. Danach durch die Gartentüre, schnell zu, damit der Hund nicht entweicht

Dort hat man den schönen Blick über die Äcker in Richtung Süd, mit Kräuterrasenmischung

Auch ein Infostand für Begeisterte fehlt nicht.

Dort startet auch der Rundgang durch den Hortus, nach der Begrüßung der Anwesenden und der Erläuterung, was es mit dem Hortus so auf sich hat.

Als erstes fällt das Auge auf einen besonderen Findling, in dessen Nischen sich Hauswurz schmiegt.

Dann erwandert man sich zwei unterschiedliche Sandarien, ein (Test-)Paletten-Bienenhotel, wo David erzählte, das da Teils von der Seite Falten einkehren und Vögel hineinfliegen und mit Faltern wieder heraus fliegen

Der Weg windet sich durch Oma´s Baumbestand, Blutbuche und verschiedene Blutahorne. Ein Gendefekt lässt das Laub rötlich wirken, wir schreiten zum Hornissenvolk. Eifrig und gar nicht aufdringlich schweben sie durch den Hortus.

 

Der untere Kasten ist leer. Dann folgt eine sehr schicke Pyramide in Kegelform und ein Badetümpel für Gelbbauchunken. Die Sonnenfalle stellt sicher, das die Wassertemperatur höher ist, als es anderen Amphibien recht ist - was einen großen Frosch (ich hab den Namen vergessen) nicht hindert, dort zu naschen und David bekam die Ausnahmegenehmigung diesen zu fangen und zu entfernen, da die Gelbbauchunken unter besonderen Schutz stehen.

Teil II folgt

Brunnladesch (Natascha) und Primulaveris haben auf diesen Beitrag reagiert.
Brunnladesch (Natascha)Primulaveris
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

 

Bilder von Pyramide und Gelbbauchunkentümpel

Brunnladesch (Natascha) und Stefanie haben auf diesen Beitrag reagiert.
Brunnladesch (Natascha)Stefanie
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Teil III

Der Weg führt in Kurven und kleinen Serpentinen durch das größere Kleinod, es sind gut 2000m² zu beschreiten, an einem Silberahorn vorbei. Überall begegnet uns Totholz.

Brunnladesch (Natascha) hat auf diesen Beitrag reagiert.
Brunnladesch (Natascha)
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Teil IV

Gegenüberliegend, wurde ein alter Schober (hochdeusch Scheune) abgerissen, wo David sich Ziegel sicherte um ein weiteres Modul zu errichten.

Auch Ungewöhnliches für das Auge hält der Hortus bereit

So eine Hauswurz hab ich noch nie gesehen, die kindelt oben heraus

Da er ja im Hopfengebiet der Holledau lebt, ist der Boden sandiger als anderswo. Gute Voraussetzungen für magere Standorte. Aber auch er musste viel "gute Erde" wegfahren lassen, weil sonst hätte es damit nicht so einfach geklappt. Aber er hat uns von dem nahen Standort einer Sandachse erzählt, die von der Nordsee bis nach Österreich liegt, es in Deutschland nur noch drei Ecken gibt, wo eine besondere Biene lebt, die er uns, gLaub ich, nicht vorgestellt hat, aber er da seinen Aha-Moment hatte, weil da ist soviel mehr Leben und so viele Blühpflanzen, während auf der sogenannten guten Erde es zumeist nur gelb blüht. Löwenzahn und scharfer Hahnenfuss, etc.

Somit lies er uns lernen, das die geliebten Blumenwiesen aus der Kindheit, die ungedüngdten, eben mageren Flächen dies ermöglichen. Wir schreiten weiter und erreichen die dritte, der logisch vier Ecken seines Hortus

Totholzstapel mit großblütiger Königskerze und weitem Blick. Der weg führt nun in Richtung Ertragszone, die er auf einem Vulkanbeet errichtete. Eingezäunt, damit der Hund nicht alles umpflügt, mit Mulchwürsten bedeckt und sehr einladen. Ich Depp hab das fotografieren vergessen, aber ihr solltet ihn auch besuchen und selber schauen

Das Wegerl führt nun Richtung Haus, wo er sich einen Traum erfüllte, die Hangabsicherung in Stein, mit Teich und Bachlauf, mit einem großen Fenchel und, ach seht selbst

Apfel voll

Und damit Ihr euch ein Bild von unserem Gastgeber machen könnt, hab ich ihn glücklich sitzend in seinem Geburtstagsgeschenk abgelichtet.

Wenn man davon ausgeht, das er erst im April 2018 mit dem Umbau begann, dann ist sein Wirken schon sehr beachtlich, Danke das ich den Hortus heute besuchen durfte, das Wetter war gnädig und am Ende des Rundgangs gabs noch eine Zwetschke frisch vom Baum, die war ganz fein

 

Simbienchen, Brunnladesch (Natascha) und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
SimbienchenBrunnladesch (Natascha)PrimulaverisGsaelzbaer
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Die Thujen gehören aber nicht ihm?

Sieht echt schon richtig kurz aus für die kurze Zeit in der er die Umgestaltung begann.

Sei selbst der Wandel, nicht das Rädchen

Die Thujen gehören wohl zur Auffahrt zu dem Grundstück, da seine Eltern da ja auch das Haupthaus haben. Aber gefragt hab ich nicht. Ich will nicht immer der Thujenschreck sein

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Sehr beeindruckend! ?

Danke für den Einblick!

David macht schöne Videos

März 2020: https://www.youtube.com/watch?v=h5cHZqa0LDk

April 2020: https://www.youtube.com/watch?v=i3HrWC4oTU8

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

so ihr Lieben,

heute hab ich nochmals David´s Hortus besucht, weil ich ihm ja meine kleinen Bäumchen brachte. Zwei Pappeln, eine Weide, 3 wilde Kirschpflaumen und ne andere Wildpflaume. Wetter war Bombe und Bilder hab ich auch wieder einige geschossen.

Fangen wir mit seiner Einfahrt an.

Hochgeladene Dateien:
  • P1060832.JPG
  • P1060833.JPG
  • P1060834.JPG
  • P1060835.JPG
  • P1060837.JPG
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Durch sein Gartontor gelangt man in sein ganz spezielles Wirkungsfeld, Was sich zuerst ganz stark zeigt ist Hasenklee, und Später dominiert Gelb und blau. Der Hornissenkasten ist heuer leer, die H.-Königin hat der Dauerregen nicht überlebt. Dafür haben sich Eidechsen und Laubfrösche angesiedelt.

Auch fliegt ihm "Un"-Kraut zu. Ihr könnt es vor der Pyramide sicherlich erkennen.

Hochgeladene Dateien:
  • P1060838.JPG
  • P1060831.JPG
  • P1060840.JPG
  • P1060841.JPG
  • P1060842.JPG
Stefanie hat auf diesen Beitrag reagiert.
Stefanie
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
Seite 1 von 4Nächste
Zur Werkzeugleiste springen