Wildsträucher

WILDSTRÄUCHER

Mit dem Pflanzen heimischer Wildsträucher leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt. Die Blüten decken den Tisch für Bienen und Insekten. Das Laub dient z. B. für Schmetterlingsraupen als Nahrung. Im dichten, oft dornenreichen Geäst finden Vögel geschützte Brutplätze. Die Früchte und Nüsse usw. bereichern das Nahrungsangebot nicht nur für unsere Wildvögel.

Wussten Sie, dass vom einheimischen Weißdorn (A) etwa 160 Vogel- und 60 Insektenarten profitieren?

Pflanzen Sie die Sträucher als abwechslungsreiche Wildhecke, in kleinen Gruppen oder in Einzelstellung. Berücksichtigen Sie dabei spezielle Bodenansprüche und achten Sie auf erforderliche Pflanzabstände!

Entscheiden Sie sich im Naturgarten möglichst konsequent gegen Gehölze wie: Thuja, Forsythia oder Kirschlorbeer. Diese haben wenig bis keinen Nutzen für die Tierwelt. 

Hier nun eine Auswahl empfohlener Wildsträucher:
Berberitze / Berberis vulgaris
Echte Traubenkirsche / Prunus padus
Eberesche / Sorbus aucuparia
Faulbaum / Frangula alnus
Feuerdorn / Pyracantha coccinea
Felsenbirne / Amelanchier lamarckii (B)
Gemeiner Schneeball / Viburnum opulus
Haselnuss / Corylus avellana
Hundsrose / Rosa canina (E)
Kornelkirsche / Cornus mas
Liguster / Ligustrum vulgare (D)
Roter Holunder / Sambucus racemosa
Sanddorn / Hippophae rhamnoides (C)
Schlehe / Prunus spinosa
Schwarzer Holunder / Sambucus nigra
Pfaffenhütchen / Euonymus europaeus
Weißdorn / Crataegus oxyacantha 
und viele mehr.


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Autor:
Daniel Jakumeit
Hortus Vivus
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