Klimawandel
- Elli Marlies
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Re: Klimawandel
Das kann ich nur unterschreiben. Wir haben ja eine Hasel, die etwa haushoch ist. Salweide, weitere Weide und Ahorn sind noch höher. Wir haben also einen sehr verschatteten Garten. Ich bin sooooo dankbar, dass wir hier auch an einem kühleren Fleckchen Deutschlands wohnen. Im Frühling bin ich immer etwas neidisch, wie schön schon überall alles blüht, während bei uns noch Schnee liegt (übertrieben gesagt). (Hier gehen die Uhren langsamer, jetzt verblüht erst langsam die letzte PfingstrosePoco Loco hat geschrieben: Mi 8. Jul 2026, 12:39 Die Beschattung durch Obstbäume, den Heckensaum am Südrand unseres Grundstücks, die Haselnussgroßbüsche und die beiden Walnussbäume hilft uns hier enorm weiter. Da ist der Mulch aus den Walnussblättern und dem Rasenschnitt nur das i-Tüpfelchen.
Ich kann das Bäumepflanzen nur empfehlen. Wenn dann aber nur im Herbst und mit Gießrand pflanzen. Zumindest im ersten Standjahr braucht der Jungbaum Wasser (hier stecke ich beim Pflanzen ein Stück Fallrohr in den Wurzelbereich. Das senkt die Verdunstung erheblich. Obendrauf das Rasenmulch zum Feuchthalten.
Es dauert ein paar Jahre mit dem Schatten, aber Wal- und Haselnuss gehen am schnellsten, dann kommt Süßkirsche.
Liebe Grüße
Elli
Elli
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Re: Klimawandel
Bei mir im Garten kämpfen ganz arg Holunder und Pimpernuss ums Überleben, aber auch alle anderen sehen nicht gut aus. Der Wassermangel ist überall sichtbar. Bin auch sehr dankbar, dass wir unsere Pufferzone vor unserer Terrasse und Wintergarten haben, es wäre sonst kaum auszuhalten.
Ich überlege mittlerweile, ob ich zur Beschattung des Gemüses zwei Apfelbäume im Herbst in die Ertragszone pflanzen soll...
Ich überlege mittlerweile, ob ich zur Beschattung des Gemüses zwei Apfelbäume im Herbst in die Ertragszone pflanzen soll...
"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde!"
- Amarille
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Re: Klimawandel
Unter meinem Küchenfenster hat sich vor 4 Jahren ein Feldahorn unbemerkt eingerichtet. Ich fand ihn super und sah ihn als Wandbegrünung auf der Südseite. Ich hab immer wieder mal mit schneiden geschaut das er hoch und schmal wachsen konnte. Letztes Jahr maulte mein Mann wegen dem Unkraut und das er jetzt bald zum Küchenfenster rein wächst, der gehört weg. Dieses Jahr beschattet er das halbe Küchenfenster der Südseite und ist goldwert. Ich geb zu ihn vom Fenster aus schneiden zu müssen, aber für mich heißt das, dass die andere Hälfte ebenfalls eine Begrünung bekommt. Inzwischen ist auch mein Mann überzeugt das so ein "Unkraut" einen Wert hat.
Der Feldahorn steht völlig trocken unter dem Dachvorsprung an der Südseite in voller Sonne. Er hat die Hitze und die Sonne, wie auch bisher die Dürre, völlig ohne Schäden überstanden. Weder Trockenheitsschäden noch vertrocknete Blätter. Für mich eine Empfehlung als Klimabaum. Im Herbst gibt er mit seinen Blättern Mulch, im Winter blattlos kann die Sonne das Mauerwerk wärmen. Zudem bietet er Lebensraum für Tiere.
Der Feldahorn steht völlig trocken unter dem Dachvorsprung an der Südseite in voller Sonne. Er hat die Hitze und die Sonne, wie auch bisher die Dürre, völlig ohne Schäden überstanden. Weder Trockenheitsschäden noch vertrocknete Blätter. Für mich eine Empfehlung als Klimabaum. Im Herbst gibt er mit seinen Blättern Mulch, im Winter blattlos kann die Sonne das Mauerwerk wärmen. Zudem bietet er Lebensraum für Tiere.
Ich bin aus der Zeit gefallen... 
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Anne
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Re: Klimawandel
In Tschechien habe ich am Sonntag gesehen, dass ganze Gruppen von Birken eingehen, ich denke Moorbirken. Die Linden am Straßenrand leiden auch sehr.
Auf dem Grundstück habe ich ja viel Schatten, den ich sehr begrüße, vor allem im einen Gartenteil steht einige Meter vor dem Garten eine riesige Sandbirke und macht den Garten wesentlich pflegeleichter. Salweiden halten auch bisher gut durch. Im anderen Teil am Südrand eines Kiefernwaldes sieht es blöder aus, da stirbt bei Hitze praktisch alles. Vielleicht sollte ich da eine Eidechsenburg machen oder eine Art Gräserlandschaft, Gemüse hat wirklich keinen Sinn und Blumen auch nicht.
Ich muss mir echt verbieten, da abends und nachts dranzudenken, wie es werden kann, sonst kann ich überhaupt nicht schlafen.
Auf dem Grundstück habe ich ja viel Schatten, den ich sehr begrüße, vor allem im einen Gartenteil steht einige Meter vor dem Garten eine riesige Sandbirke und macht den Garten wesentlich pflegeleichter. Salweiden halten auch bisher gut durch. Im anderen Teil am Südrand eines Kiefernwaldes sieht es blöder aus, da stirbt bei Hitze praktisch alles. Vielleicht sollte ich da eine Eidechsenburg machen oder eine Art Gräserlandschaft, Gemüse hat wirklich keinen Sinn und Blumen auch nicht.
Ich muss mir echt verbieten, da abends und nachts dranzudenken, wie es werden kann, sonst kann ich überhaupt nicht schlafen.
Je größer der Dachschaden, desto besser der Blick auf die Sterne. 
- Amarille
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Re: Klimawandel
Bei mir sang auch schon eine Zikade im Wildpflaumenbaum. Wo die singen ist die Wüste nicht mehr weit.
Ich bin aus der Zeit gefallen... 
- Amarille
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Re: Klimawandel
Komisch, je mehr Vorhersagen der Wissenschaft eintreten umso mehr werden diese geleugnet. Wir haben auch kein Wasserproblem obwohl exakte Studien dies belegen. Verhaltensweisen ändern ist keine Option, sondern alle "Grünen" schlecht machen und die Vergangenheit wählen ist für die meisten die Lösung. Ich kann das nicht nachvollziehen und hadere mit meinem menschlichen Klima.
Ich bin aus der Zeit gefallen... 
- Ann1981
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Re: Klimawandel
Das Motto beim Trockenwerden lautet doch auch: "Vorwärts immer! Rückwärts nimmer!"
Das Verhalten, vorherige Verhaltensmuster abzulehnen und womöglich eine Lösung zu erfinden, stammt scheinbar aus der Analphase. Mal schauen, wann mensch gelernt hat, Befriedigung daraus zu ziehen Müll zurückzuhalten.
Bei mir ringt die Höflichkeit immer ums Überleben, wenn sich Menschen über die nicht eintretende Regenwahrscheinlichkeit/ die Wettervorhersage lustig machen. Ihr liegen die Durchschnittsdaten der letzten 30 Jahre zu Grunde. Da sah es noch ein wenig anders aus.
Das Verhalten, vorherige Verhaltensmuster abzulehnen und womöglich eine Lösung zu erfinden, stammt scheinbar aus der Analphase. Mal schauen, wann mensch gelernt hat, Befriedigung daraus zu ziehen Müll zurückzuhalten.
Bei mir ringt die Höflichkeit immer ums Überleben, wenn sich Menschen über die nicht eintretende Regenwahrscheinlichkeit/ die Wettervorhersage lustig machen. Ihr liegen die Durchschnittsdaten der letzten 30 Jahre zu Grunde. Da sah es noch ein wenig anders aus.
"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit." (Wolle Goethe)
- Amarille
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Re: Klimawandel
Der Unterschied liegt derzeit zwischen Trockenheit, Dürre und Unwettern mit Hagel, Sturm, Starkregen und Hitze. In meinem Garten herrscht Dürre zusammen mit extremer Hitze. Ohne Wasser blüht nichts mehr, im Gemüsebeet steht tägliches gießen an mit dem Ergebnis einer kleinen Ernte. Ich zieh jetzt den Sommerstecker: die tollen Gurken haben die neuerlichen 38° beleidigt mit dem abwerfen der Blüten quittiert, Tomaten wachsen in den Himmel ohne Blüten, Wurzelgemüse wächst erst gar nicht. Nächste Woche wieder neue Hitze ohneRegen, unser Regenwasservorrat von 3000l musste bereits 2x mit Brunnenwasser der Gemeinde aufgefüllt werden. Nun geb ich auf. Alles was nicht mehr funktioniert kommt raus um Wasser und meine Energie zu sparen. Bleiben dürfen die Paprika und Physalis, die kommen noch super. Die freien Flächen werden für Herbst- und Winteranbau vorbereitet. Selbst die Anzucht gestaltet sich derzeit schwierig, ein Tag nicht aufgepasst sind sie vertrocknet. Es ist frustrierend einen Sommer zu haben und nichts wächst und gibt uns Gemüse aus dem Garten, Selbstversorgung funktioniert nicht mehr, jedenfalls nicht im Süden.
Ich bin aus der Zeit gefallen... 
