Hortus arvicolae

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Dorfgaertner
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Re: Hortus arvicolae

Beitrag von Dorfgaertner »

Somnia hat geschrieben: Fr 10. Apr 2026, 09:00
Dorfgaertner hat geschrieben: Di 7. Apr 2026, 16:43 Ich habs getan :D
Sehr cooler Spruch! Ist der von Dir? Darf man das klauen?
Ich vermute mal, du meinst den Taraxacum-Spruch und nicht "Ich habs getan"? :lol
Die Inspiration dafür, ich hatte es ja kürzlich in irgendeinem Thread erzählt, kam von einer nicht mehr aktiven Userin hier im Forum, bzw. noch im alten Forum – es ist also schon diverse Jahre her... Leider weiß ich nicht mehr, wers genau war, aber ich denke sie wäre froh, daß sie auch Jahre später noch als Inspirationsquelle dient :) Ich wärs jedenfalls.
Insofern: klau gerne! :D
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Dorfgaertner
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Re: Hortus arvicolae

Beitrag von Dorfgaertner »

Eine der Boden-Tränken sieht um diese Jahreszeit immer enorm schön aus:
20260414_122938.jpg

Der dritte Marienkäfer dieses Jahr:
20260414_123049.jpg

Das hier als Zufallssämling entstandene weiße Lungekraut mehr sich und gedeiht:
20260414_124855.jpg

Die Mutter dieser Schwarzen Flockenblumen hat sich überlegt, sich auszusäen, und zwar ca. 25cm weiter gerade außerhalb der Beetbegrenzung (den Steinen), und dann im Beet zu sterben... Gleiches hat sich eine Akelei gedacht und ist also auf den Zug aufgesprungen ;) [im Bild: Beet ist oben]
20260414_124720.jpg

Die Lykkefund hat ein erstes Blatt und die Knospen öffnen sich. Allerdings habe ich beim Gießen irgendwie die Anhäufelung weggespült, ich muß da noch mal mehr Erde hinkippen...
20260414_115733.jpg
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Ann1981
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Re: Hortus arvicolae

Beitrag von Ann1981 »

Meine Flockenblumen sterben jeden Sommer und kommen im nächsten Frühjahr wieder.
"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit." (Wolle Goethe)
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Dorfgaertner
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Re: Hortus arvicolae

Beitrag von Dorfgaertner »

Ann1981 hat geschrieben: Di 14. Apr 2026, 23:20 Meine Flockenblumen sterben jeden Sommer und kommen im nächsten Frühjahr wieder.
Jetzt kann ich dir endlich mal mit Goethe antworten :D

"Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen. Das Leben gehört den Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein." (aus Wilhelm Meisters Wanderjahre)

Finde ich erstaunlich, was deine Flockenblumen machen – speziell die Schwarze Flockenblume? Meine Schwarzen Flockenblumen sind eigentlich relativ stet... außer natürlich der Umzug nach außerhalb des Beetes, aber das ist sicher auch schon drei Jahre her und davor waren sie mindestens schon zwei oder drei Jahre im Beet, bevor sie sich dort dann verabschiedeten.

Letztes Frühjahr habe ich Berg-Flockenblumen gepflanzt, und die sind auch brav bis zum Herbst geblieben (in der Nähe war die Wühlmaus unterwegs, aber die Fl. stehen noch – dem Vernehmen nach seien sie recht wühlmausfest. @Grevenstein).
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Re: Hortus arvicolae

Beitrag von tree12 »

Ja, die Berg-Flockenblumen sind total robust, wandern herum, werden weitestgehend von Schnecken und anderen eher ungeliebten Individuen verschmäht.
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Re: Hortus arvicolae

Beitrag von Grevenstein »

Von den Flockenblumen gibt es glücklicherweise ein paar Arten im Hortus Grevenstein:
  • Centaurea jacea / Wiesen-Flockenblume
  • Centaurea montana / Berg-Flockenblume
  • Centaurea nigra / Schwarze Flockenblume
  • Centaurea scabiosa / Skabiosen-Flockenblume
  • Centaurea stoebe / Rispen-Flockenblume
  • Centaurea triumfettii / Filz-Flockenblume
Schön, wenn die von den Wühlis verschont bleiben. :hurra
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Dorfgaertner
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Re: Hortus arvicolae

Beitrag von Dorfgaertner »

Also, es ist Ende April und ich habe Neuigkeiten zu meiner neuen Wildhecke. (siehe auch: viewtopic.php?t=1607)

Es sieht tatsächlich so aus, als hätten wider Erwarten alle Pflanzen überlebt. Nur beim Faulbaum steht das Urteil noch aus, da ist noch keine Knospe aufgegangen. Die besonders kaputte Heckenkirsche hat sich auch noch fangen können, hat aber mit den Blättern erst kürzlich angefangen – da waren ihre beiden weniger lädierten Schwestern schon fast voll belaubt. Der Rote Holunder kam mit zwei kleinen Ästlein hier an und sah auch sonst bemitleidenswert aus, und ist an einem der beiden Äste auch abgestorben. Immerhin zwei Knospen haben es aber geschafft, es besteht also Hoffnung.
Die Liguster waren auch so ein Wackelkandidat: die haben sich quasi 20 Tage nicht gerührt, heute habe ich aber gesehen, daß die Knospen gerade aufbrechen.

Das Ergebnis war bei den verschrammten, trockenen Gehölzen, die hier ankamen, nicht gerade zu erwarten – aber ich bin natürlich sehr froh, daß alles glimpflich ausgegangen ist. Ich hab mich tatsächlich schon im Netz umgeschaut, wo ich getopfte Gehölze am besten beziehen kann...

Ganz spannend: In dem Bereich, der bis letztes Jahr noch ein Brombeermeer war (das vom Profi weggehäckselt wurde), haben noch zwei, drei dünne Gehölz-Triebe überlebt, die wirklich rein zufällig genau zwischen meiner Zickzack-Pflanzung stehen. Die biege ich gerade aufrecht, da sie alle irgendwie am Boden langen (mutmaßlich von den Brombeeren, denn es wirkt nicht so, als seien sie umgeknickt worden), und nun dürfen sie also mit in der Hecke wachsen. Ich muß nur noch bei Gelegenheit rausfinden, um was es sich da überhaupt handelt – die Blätter treiben gerade erst aus.

Wenn sich alles belaubt hat, mache ich Photos. Bei der Gelegenheit werdet ihr mir dann auch noch mal mit der Bestimmung von zwei Weiden helfen müssen :) Ich habe zwei gepflanzt, die sich in den letzten Jahren in Blumentöpfen selbst eingefunden haben und in Ermangelung guter Standorte leider auch in den Töpfen bleiben mussten.
Meine App sagt bei einer, es sei zu 63% die Spieß-Weide (Salix hastata), bei der anderen zu 73% die Schwarz(werdende) Weide (Salix myrsinifolia bzw. nigricans). Irgendwie kann ich mir aber nicht vorstellen, hier 1. zwei verschiedene, und 2. zwei im Vergleich zu anderen Weidenarten eher seltenere Weiden in die Töpfe bekommen zu haben... (Außerdem wäre Salix hastata eingentlich eher schlecht, weil die nur ca. einen Meter hoch werden würde.)
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Re: Hortus arvicolae

Beitrag von Dorfgaertner »

So, der Kernabschnitt des "neuen" Vordergartens ist jetzt endlich jedenfalls vorläufig fertig. Die Vorbereitung dauerte doch deutlich länger, als ursprünglich gedacht. Aus der eigentlich nicht unbedingt großen Fläche habe ich viereinhalb Schubkarren voller Wurzeln rausoperiert. Hab ich schon erwähnt, daß ich Vinca minor hasse? :lol Ist bei mir auf einer Stufe mit Giersch ;)

Ein paar Pflanzen werden ich in der kommenden Woche noch umsetzen (insb. die Blut-Storchschnäbel), aber weil sich das so lange zog und die Pflanzen in ihren Töpfchen immer unzufriedener aussahen, hielt ich es für besser, sie schon mal vorläufig in die Erde zu setzen.

Ich werde da dann noch eine dickere Schicht Sand auf der Fläche verteilen und in diesem Jahr, weil schon wieder Regenmangel angesagt ist, darüber dann Grasschnitt als Feuchtigkeitssicherung. Das gibt zwar wieder Nährstoffe, aber ein Jahr lang kann man das sicher mal machen, ohne daß die Pflanzen wegen Überdüngung eingehen.
20260426_130016.jpg
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Ann1981
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Re: Hortus arvicolae

Beitrag von Ann1981 »

Warum Menschen Finca pflanzen, verstehe ich auch nicht. Blüht kurz einmal im Jahr und ist dann ein gutes Versteck für Brombeersamen und -sämlinge.

Was blüht auf dem ersten Bild so schön blau?

Erfolgreiches Gedeihen? Im Weimarer Kleingarten hat der Boden schon Risse.
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Re: Hortus arvicolae

Beitrag von Dorfgaertner »

Ann1981 hat geschrieben: Mo 27. Apr 2026, 17:38 Was blüht auf dem ersten Bild so schön blau?
Leider auch Vinca :lol Hab ich heute da rausoperiert. Aber in ein, zwei Wochen blüht es da wieder schön blau, in dem Gras wuchert auch Niederliegender Ehrenpreis (Veronica prostrata).

Ann1981 hat geschrieben: Mo 27. Apr 2026, 17:38 Erfolgreiches Gedeihen? Im Weimarer Kleingarten hat der Boden schon Risse.
Ja, ich stellte heute fest, daß die Erde da vorne auch schon Risse hat, obwohl sie erst vorgestern Abend reichlich gegossen wurde. Kommt noch Mulch drauf und dann das Beste hoffen.. Was soll ich sonst machen? Ich kann ja auch nicht das Gärtnern einstellen...
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