[Weg 02/26] Mein Garten - meine Auszeit

Garten und andere Grünflächen auf dem Weg zum Hortus / Hortanen Habitat
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Dorfgaertner
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Re: [Weg 02/26] Mein Garten - meine Auszeit

Beitrag von Dorfgaertner »

Das klingt alles sehr schön, ich bin gespannt, wie es weitergeht! :giessen

Mir fallen zwei Sachen zu deinen Fragen ein: Mit Blick auf den Sichtschutz in Frage 3 wäre vielleicht auch Buche eine Lösung. Buchenhecken müssen der Tendenz nach etwas dicker als Hainbuchen-Hecken "erzogen" werden und brauchen etwas mehr Rücksicht beim Rückschnitt, aber bieten dafür den deutlich besseren Sichtschutz, weil das alte Laub länger als bei der Hainbuche an der Hecke hängt – es fällt eigentlich erst ab, wenn die neuen Blätter kommen.

Und beim Faulbaum könntest du im Zweifel auch auf den Purgier-Kreuzdorn zurückgreifen. Das ist ein naher Verwandter vom Faulbaum, verträgt Trockenheit besser und wächst auch von Natur aus in buschigerer Form als der Faulbaum.
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster
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Miri
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Re: [Weg 02/26] Mein Garten - meine Auszeit

Beitrag von Miri »

Guten Morgen,

oh so schnell eine Antwort - vielen Dank!

Bzgl. deiner Vorschläge mache ich mich mal schlau! Gehen an den Purgier-Kreuzdorn auch die Raupen der Zitronenfalter? Hier flattern immer mal welche durch den Garten und ich würde sie gerne unterstützen.

Hier kommen schon mal Übersichtsbilder.

Bild

Seite zum Bürgersteig.

Bild

Seite zur Auffahrt. Die dahinterliegende Thujahecke gehört ebenfalls wieder zu den Nachbarn.

Da ist mein Plan, den ganzen Thread chronologisch aufzubauen, ja hervorragend gescheitert! :rofl
tree12
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Re: [Weg 02/26] Mein Garten - meine Auszeit

Beitrag von tree12 »

Der Faulbaum ist zwar robust, aber Trockenheit verträgt er nicht so gut.

Der Purgierkreuzdorn ist auch eine Raupenfutterpflanze für den Zitronenfalter.

Eine Buchenhecke ist sehr schön, braucht aber besseren Boden als eine Hainbuchenhecke und wächst auch nicht so schnell. Da mußt Du mal überlegen, was bei Euch besser paßt.
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Alma
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Re: [Weg 02/26] Mein Garten - meine Auszeit

Beitrag von Alma »

Hainbuche verträgt Hitze und Trockenheit deutlich besser als Buche.
Hainbuche auf Trockenmauer funktioniert nicht, die Wurzeln würden die Mauer irgendwann auseinander drücken.
Strauchwicke, Rosmarinweide, Ginster, Strauchefeu werden als Sichtschutz nicht groß genug. Die könnten dann aber auf einer etwas höheren Trockenmauer stehen.
Die vielleicht gar nicht am Rand sondern als Insel etwas näher am Wohnzimmerfenster? Noch mit anderen wintergrünen Kleinsträuchern, Gräsern, schönen Totholzelementen?

Als Sichtschutz gäbs noch Eibe als Hecke (wintergrün, einheimisch).
Oder Bretterzaun. Da gibts Möglichkeiten von rustikal bis edel. Das gute an Bretterzaun ist, dass man schöne Staudenpflanzungen davor anlegen kann ohne sie beim Hecke schneiden zu zertrampeln oder mühselig das Schnittgut aus der Staudenpflanzung rausfisseln muss.
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Miri
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Re: [Weg 02/26] Mein Garten - meine Auszeit

Beitrag von Miri »

Hallo und (noch) frohe Ostern,

ich danke euch für euren Input - insbesondere zu dem Thema Buche vs Hainbuche. Ich bin nämlich bislang davon ausgegangen, dass die Hecken, die auch aktuell noch ihre braunen Blätter tragen, allesamt Hainbuchenhecken sind. Und dass die Unterschiede, wie viele Blätter noch dran sind / wie gut der Winter - Sichtschutz ist, ein individueller ist, vielleicht abhängig von Wind, Pflege o.ä. . Ich werde die Tage mal durch die Nachbarschaft streifen und die Hecken bestimmen, ob ich es mit Hainbuche oder Buche zu tun habe... wie gemein auch, dass sie den selben Namen tragen und dann noch nicht mal verwandt sind! ;-)
Ich habe mich auf jeden Fall gerade mal ein bisschen in die Unterschiede /Gemeinsamkeiten der beiden als Heckenpflanze eingelesen. Der Standort (im Sommer heiß & trocken möglich, direkt am Bürgersteig, insgesamt anspruchsloser) spricht absolut für die Hainbuche - aber jetzt lese ich zum Teil, dass sie ihre Blätter schon früh im Winter verliert. Auf anderen Seiten steht aber auch, dass die Blätter bis zum Neuaustrieb dran bleiben. Dabei war das doch mein Hauptargument für die Hainbuche (bzw das, was ich für Hainbuche gehalten habe ;-) )! Die Buche / Rotbuche fänd ich daher optisch attraktiver, aber der Standort / ihr Pflegeanspruch passt nicht so gut. :(

Das mit dem Wurzeldruck und der Trockenmauer ist ein wichtiges Argument, behalte ich im Kopf!

Eine Eibenhecke, Bretterzaun oder eine vorgelagerte Trockenmauer passen nicht zu unseren Wünschen / Garten(spiel)bedürfnissen.

Die Sträucher zur Auffahrt müssen nicht überall 100 prozentigen Sichtschutz ergeben, wer eh die Auffahrt hoch geht, darf auch schon in den Garten schauen können. Zumal der Bambus, der direkt an der Terrasse steht, bleiben wird.
Strauchwicke, Rosmarinweide, Ginster & Strauchefeu werden bei naturadb alle als Höhe bis 2m angegeben - widerspricht das euren Erfahrungen? Oder brauchen sie ewig und/oder den absolut optimalen Standort, um dorthin zu kommen?

Über den Kreuzdorn habe ich mich auch noch ein bisschen schlau gemacht: klingt gut - bis auf die Dornen. Das muss ich mir noch überlegen, ist an der Stelle nicht so optimal - auch wenn ich weiß, wie dankbar die Vögel darum wären! Eine Wildrose könnte ich an eine Stelle pflanzen, an der wir nicht so vorbeikommen. Noch mehr Dornengewächse könnte schwierig werden, muss ich mal ausmessen, wie viel Platz da wäre. Allerdings wäre das dann an einem Beet und der Satz "Nicht wundern, wenn unter dem Kreuzdorn wenig wächst. Die sich zersetzenden Blätter und Früchte hemmen die Keimung anderer Pflanzen und sorgen so für wenig Unterwuchs." stimmt mich nachdenklich.
Und sind "Wurzelsprossen", das selbe wie Ausläufer?! Dann wäre er wohl raus, dafür ist da wirklich zu wenig Platz und ich suche was pflegeleichtes, das ich nicht ständig im Auge behalten muss. ;-)

Liebe Grüße
Miri
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