Hallo und (noch) frohe Ostern,
ich danke euch für euren Input - insbesondere zu dem Thema Buche vs Hainbuche. Ich bin nämlich bislang davon ausgegangen, dass die Hecken, die auch aktuell noch ihre braunen Blätter tragen, allesamt Hainbuchenhecken sind. Und dass die Unterschiede, wie viele Blätter noch dran sind / wie gut der Winter - Sichtschutz ist, ein individueller ist, vielleicht abhängig von Wind, Pflege o.ä. . Ich werde die Tage mal durch die Nachbarschaft streifen und die Hecken bestimmen, ob ich es mit Hainbuche oder Buche zu tun habe... wie gemein auch, dass sie den selben Namen tragen und dann noch nicht mal verwandt sind! ;-)
Ich habe mich auf jeden Fall gerade mal ein bisschen in die Unterschiede /Gemeinsamkeiten der beiden als Heckenpflanze eingelesen. Der Standort (im Sommer heiß & trocken möglich, direkt am Bürgersteig, insgesamt anspruchsloser) spricht absolut für die Hainbuche - aber jetzt lese ich zum Teil, dass sie ihre Blätter schon früh im Winter verliert. Auf anderen Seiten steht aber auch, dass die Blätter bis zum Neuaustrieb dran bleiben. Dabei war das doch mein Hauptargument für die Hainbuche (bzw das, was ich für Hainbuche gehalten habe ;-) )! Die Buche / Rotbuche fänd ich daher optisch attraktiver, aber der Standort / ihr Pflegeanspruch passt nicht so gut.
Das mit dem Wurzeldruck und der Trockenmauer ist ein wichtiges Argument, behalte ich im Kopf!
Eine Eibenhecke, Bretterzaun oder eine vorgelagerte Trockenmauer passen nicht zu unseren Wünschen / Garten(spiel)bedürfnissen.
Die Sträucher zur Auffahrt müssen nicht überall 100 prozentigen Sichtschutz ergeben, wer eh die Auffahrt hoch geht, darf auch schon in den Garten schauen können. Zumal der Bambus, der direkt an der Terrasse steht, bleiben wird.
Strauchwicke, Rosmarinweide, Ginster & Strauchefeu werden bei naturadb alle als Höhe bis 2m angegeben - widerspricht das euren Erfahrungen? Oder brauchen sie ewig und/oder den absolut optimalen Standort, um dorthin zu kommen?
Über den Kreuzdorn habe ich mich auch noch ein bisschen schlau gemacht: klingt gut - bis auf die Dornen. Das muss ich mir noch überlegen, ist an der Stelle nicht so optimal - auch wenn ich weiß, wie dankbar die Vögel darum wären! Eine Wildrose könnte ich an eine Stelle pflanzen, an der wir nicht so vorbeikommen. Noch mehr Dornengewächse könnte schwierig werden, muss ich mal ausmessen, wie viel Platz da wäre. Allerdings wäre das dann an einem Beet und der Satz "Nicht wundern, wenn unter dem Kreuzdorn wenig wächst. Die sich zersetzenden Blätter und Früchte hemmen die Keimung anderer Pflanzen und sorgen so für wenig Unterwuchs." stimmt mich nachdenklich.
Und sind "Wurzelsprossen", das selbe wie Ausläufer?! Dann wäre er wohl raus, dafür ist da wirklich zu wenig Platz und ich suche was pflegeleichtes, das ich nicht ständig im Auge behalten muss. ;-)
Liebe Grüße
Miri