Blaubeeren

tree12
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Re: Blaubeeren

Beitrag von tree12 »

Ann1981 hat geschrieben: Mo 23. Sep 2024, 07:49 Man könnte ja hin und wieder auf einem Kompostplatz oder im Wertstoffhof vorbeischauen, ob jemand seine Thujen entsorgt hat. Vielleicht gibt es auch ordentliche Nachbarn, die ihre Thujen- oder andere Nadelgehölzhecken regelmäßig schneiden, sodass sie Nadelmulch loswerden wollen.
Es gibt immer wieder Stimmen, die behaupten, Thuja wäre sehr giftig. Ich persönlich würde nichts damit mulchen wollen, was ich zum Verzehr anbaue. Und vom Kompostplatz würde ich auch nichts holen wollen (ausgenommen vielleicht Totholz), weil ich nicht weiß, ob es nicht vom Entsorgenden mit Giften behandelt wurde.
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Ann1981
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Re: Blaubeeren

Beitrag von Ann1981 »

tree12 hat geschrieben: Mo 23. Sep 2024, 08:29 Es gibt immer wieder Stimmen, die behaupten, Thuja wäre sehr giftig. Ich persönlich würde nichts damit mulchen wollen, was ich zum Verzehr anbaue.

Eiben sind erwiesenermaßen giftig, und ich bin noch nicht an den Walderdbeeren, die dadrunter wuchsen, gestorben. Aber wer weiß...
Daneben gibt es ja auch Tanne, Fichten, deren Nadeln zum Verzehr (Tee z.B.) genutzt werden können, und die sicher auch mal beschnitten werden.

Und vom Kompostplatz würde ich auch nichts holen wollen (ausgenommen vielleicht Totholz), weil ich nicht weiß, ob es nicht vom Entsorgenden mit Giften behandelt wurde.

Das ist ein schlagkräftiges Argument.
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tree12
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Re: Blaubeeren

Beitrag von tree12 »

Es ist für mich schon ein Unterschied, ob ich Walderderdbeeren esse, die unter Eiben wachsen. Das Gift ist ja in der Eibe und hat mit den Erdbeeren nix zu tun.

Wenn ich aber eine Heidelbeere im Topf mit Thujaschredder mulche, wo Abbauprozesse durch Kleinstlebewesen stattfinden und die Thuja quasi von der Heidelbeere wie Dünger aufgenommen wird, wollte ich das nicht haben.
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Ann1981
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Re: Blaubeeren

Beitrag von Ann1981 »

Eiben verlieren auch Nadeln, und über 40 Jahre sicher einige.
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Alma
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Re: Blaubeeren

Beitrag von Alma »

tree12 hat geschrieben: Mi 25. Sep 2024, 16:00 Es ist für mich schon ein Unterschied, ob ich Walderderdbeeren esse, die unter Eiben wachsen. Das Gift ist ja in der Eibe und hat mit den Erdbeeren nix zu tun.

Wenn ich aber eine Heidelbeere im Topf mit Thujaschredder mulche, wo Abbauprozesse durch Kleinstlebewesen stattfinden und die Thuja quasi von der Heidelbeere wie Dünger aufgenommen wird, wollte ich das nicht haben.
Thujanadeln verrotten und damit auch die Gifte. Die Pflanzen nehmen sie nicht auf.
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Re: Blaubeeren

Beitrag von Poco Loco »

Bei uns bekommen die Blaubeeren das Nusslaub des Walnussbaumes. Sie gedeihen gut, so dass wir vorletzten Sommer zu dem vorhandenen Mörtelkübel noch drei weitere in den Lehmboden einbuddelten.

Es gab sogar an den neuen Sträuchern schon eine kleine Naschernte.

Das andere Walnusslaub von den Rasenflächen geht an die dornenfreien Brombeeren, die Himbeeren und die Johannisbeeren, die wir entlang der Grundstücksgrenzen aus bewurzelten abgeschnittenen Zweigen (die vom Ausschneiden) vermehrt haben.

Auf den Staudenbeeten bleibt das Walnusslaub liegen. Da sind im Winter fleißig Amseln und Rotkehlchen zugange.

Damit geht kein Laub mehr aus dem Garten raus.
Viele Grüße
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Re: Blaubeeren

Beitrag von Alma »

Poco Loco hat geschrieben: Di 10. Feb 2026, 13:29 Bei uns bekommen die Blaubeeren das Nusslaub des Walnussbaumes. Sie gedeihen gut, so dass wir vorletzten Sommer zu dem vorhandenen Mörtelkübel noch drei weitere in den Lehmboden einbuddelten.
Bei dir gedeihen sie??
Da habe ich gleich eine Menge Fragen!
Wie groß sind eure Kübel? Und wie tief?
Welches Substrat habt ihr da drin?
Sind die Kübel unten offen?
Mit was gießt ihr im Sommer bzw. wie kalkhaltig ist bei euch das Trinkwasser - wenn das Regenwasser ausgeht?
Wie lange habt ihr sie schon?
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Re: Blaubeeren

Beitrag von Poco Loco »

Wir haben diese normalen günstigen Mörtelkübel aus dem Baumarkt mit etwa 0,5 m Durchmesser und 0,5 m Höhe.
In die Böden habe ich je ca. 10 Löcher gebohrt, damit die Drainage gesichert ist. Denn Blaubeeren mögen keine Staunässe.
Bei meinem ersten Versuch waren die Löcher zu klein, so dass ein Sumpf im Kübel stand: wir buddeln den Kübel wieder aus, vergrößerten die Löcher und dann alles wieder eingraben. Als die ersten beiden Pflanzen in ihren Kübeln gut wuchsen, haben wir noch 2 weitere dazu ergänzt.
Die Kübel sind mit dem Rand ca 10 cm unter der Erdoberfläche, so dass sie nicht sichtbar sind.
Darauf eine Lage Walnussschalen als Drainageschicht und zum Pflanzen dann torffreie Erde und eine Schicht Nusslaub.

Weil torffreie Erde im Gegensatz zu Torf Nährstoffe kaum enthält bzw. halten kann, gebe ich dann seit der ersten Ernte im darauf folgenden Frühjahr eine gute Portion abgelagerten Pferdemist vom Hobbypferdehalter meines Vertrauens.

Den bekommen die stachellosen Brombeeren auch und auf die Frühblüher krümele ich auch ein wenig.
Viele Grüße
Poco Loco
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Re: Blaubeeren

Beitrag von Poco Loco »

Gegossen wird nur mit Regenwasser, weil wir extrem kalkhaltiges Wasser haben.
Beim Regenwassergießen haben die Blaubeeren oberste Priorität, weil wir auch schon Jahre mit mehr als fünf Monaten Trockenheit hatten (liegt nicht nur an Dürresommern, sondern auch an der Mikrolage: ein kleiner Hügel und ein Berg in westlicher bis südlicher Richtung lässt ca. einen Kilometer von uns entfernt vielen Niederschlag abregnen. Ist eine Wetterscheide.)

Deshalb wird im Sommer alles vorhandene Rasenmahdgut auf den Heidelbeeren, dann den Brom-, Him- und Johannisbeeren verteilt.

Trotzdem versuchen wir so viele Rasenflächen wie möglich im Mai und Juni nicht zu mähen, aber die Flächen von Laufwegen und Sitzecken müssen wegen der Zecken sein.

Die Blaubeerpflanzen haben wir von einem Bio-Blaubeerenhof am Steinhuder Meer, wo sie im natürlich vorhandenen Torfboden angebaut und auch als Pflanzen verkauft werden. Der ist immer bei Schwiegermutterbesuchen dort auf unserer Liste..
Viele Grüße
Poco Loco
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Re: Blaubeeren

Beitrag von Simbienchen »

Das hört sich echt gut an, ich glaube mit und durch eure ganzen Informationen, gehe ich das auch nochmal an. Meine Blaubeeren haben es nämlich auch nicht geschafft, jetzt weiß ich dann auch warum :oops

Wie ist das denn mit den Mörtelkübeln, also ...sind die vom Material unbedenklich? Ich habe jetzt schon zweimal irgendwo gelesen, dass sich die Bio- Balkongärtner mittlerweile Gedanken darüber machen, ob es nicht irgendwelche lebensmittelechte Kübel für den Obst- und Gemüseanbau gibt. Habt ihr davon auch schon gehört? :?
Das wäre natürlich toll, wenn es da schon Alternativen zu Mörtelkübel und Co gibt....
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