Kopfweide
- Miri
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Re: Kopfweide
Danke Somnia, das ist ein kluger Gedanke.
Ich hadere auch noch mit mir, ob ich den Plan umsetzen soll und vor allem welcher Platz im Garten geeignet wäre.
Ich würde die Salweide wegen ihrer ökologischen Bedeutung halt eigentlich gerne behalten.
Vor einigen Jahren hatte ich schon mal einen Sämling, den halte ich seitdem erfolgreich in einem Kübel. Bislang (die Pflanze ist mehrstämmig und mittlerweile etwa 150 cm hoch) kommt sie damit gut klar. Aber ich weiß natürlich, dass das auch nicht ideal ist…und leider blühte sie bislang auch noch nicht. Liegt es am jungen Alter? Oder stellt die Pflanze es wegen des begrenzten Wurzelraumes ein?
Ich hadere auch noch mit mir, ob ich den Plan umsetzen soll und vor allem welcher Platz im Garten geeignet wäre.
Ich würde die Salweide wegen ihrer ökologischen Bedeutung halt eigentlich gerne behalten.
Vor einigen Jahren hatte ich schon mal einen Sämling, den halte ich seitdem erfolgreich in einem Kübel. Bislang (die Pflanze ist mehrstämmig und mittlerweile etwa 150 cm hoch) kommt sie damit gut klar. Aber ich weiß natürlich, dass das auch nicht ideal ist…und leider blühte sie bislang auch noch nicht. Liegt es am jungen Alter? Oder stellt die Pflanze es wegen des begrenzten Wurzelraumes ein?
- Ann1981
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Re: Kopfweide
Vielleicht ist die Weide im Kübel eine weibliche Pflanze?
"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit." (Wolle Goethe)
- Alma
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Re: Kopfweide
Ja, klar, beide bekommen Blüten. Nur bekommt die weibliche Salweide keine Kätzchen. Die weiblichen Blüten sind unscheinbarer und werden oft gar nicht wahrgenommen. Diese sind blaßgrün. Von weitem sieht man sie gar nicht im Gegensatz zu den auffällig silbrigen Kätzchen/gelben Pollen.Miri hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 21:30 Aber auch eine weibliche Weide bekommt doch Blüten/Kätzchen, oder?!
Ich dachte der Unterschied ist, ob sie Pollen oder Nektar liefern. Und Farbe und Größe.
- Alma
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Re: Kopfweide
Den Gedanken von Somnia finde ich auch gut. Je besser der Standort gewählt ist desto länger kann der Baum stehen bleiben. Zu oft sehe ich falsche Planung und die Bäume werden frühzeitig entfernt da sie 'plötzlich' doch so groß werden wie es in der Beschreibung steht.
@Miri was für einen Boden hast du denn? Bzgl. der 'Bändigbarkeit' einer Salweide ist es ein deutlicher Unterschied ob sie auf fruchtbarem Lehmboden wächst oder im trockenen Sandboden.
Was für Leitungen hast du im Boden? Oder gehts nur um den Abstand von Gebäuden?
Das Video habe ich mir auch angeschaut. Hm, ich persönlich kenne zwei Salweiden die seit ca. 20 Jahren geschnitten werden - bis jetzt sehen sie noch gut aus....
Hm, ab welchem Alter Salweidensämlinge anfangen zu blühen - interessante Frage. Hier in der Rheinebene kommt sie eher selten in der Natur vor. Hauptsächlich in den Gärten die hängende Form oder in der Natur von Imkern angepflanzte Exemplare.
@Miri was für einen Boden hast du denn? Bzgl. der 'Bändigbarkeit' einer Salweide ist es ein deutlicher Unterschied ob sie auf fruchtbarem Lehmboden wächst oder im trockenen Sandboden.
Was für Leitungen hast du im Boden? Oder gehts nur um den Abstand von Gebäuden?
Das Video habe ich mir auch angeschaut. Hm, ich persönlich kenne zwei Salweiden die seit ca. 20 Jahren geschnitten werden - bis jetzt sehen sie noch gut aus....
Hm, ab welchem Alter Salweidensämlinge anfangen zu blühen - interessante Frage. Hier in der Rheinebene kommt sie eher selten in der Natur vor. Hauptsächlich in den Gärten die hängende Form oder in der Natur von Imkern angepflanzte Exemplare.
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tree12
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Re: Kopfweide
Die Salweiden können recht früh in die erste Blüte gehen. Ein Leben im Topf behagt ihnen aber nicht so recht, drum wird es dort entweder gar nicht oder viel später zur Blüte kommen.
Aber auch Rinde und Blätter sind wichtig für viele Organismen, weswegen nichts gegen Salweiden im Topf spricht. "Blüten" an sich werden grundsätzlich überschätzt für die Ökologie, weil dort eben die Tierchen Nahrung finden, die wir Menschen gut sehen können: Schmetterlinge, dicke Hummeln, Honigbienen, Rosenkäfer etc. Die vielen, vielen minikleinen Lebensformen sind zum Teil ja noch unbekannt, gar nicht erforscht und oft kaum sichtbar.
Wir müssen uns umstellen und nicht nur auf "Blüten" und "Blütenbesucher" achten. Berthold Daubner z. B. wirbt ja sehr eindringlich dafür und zählt in seinen Videos gerne die Anzahl aller Organismen auf, die von bestimmten Pflanzen abhängig sind. Dazu zählen auch Flechten und Pilze und Algen. Und drum wird er auch nicht müde, auf die Wertigkeit von heimischen Gräsern hinzuweisen. Sein Vortrag über die Gräser hat auch mir ein Aha-Erlebnis beschert.

Aber auch Rinde und Blätter sind wichtig für viele Organismen, weswegen nichts gegen Salweiden im Topf spricht. "Blüten" an sich werden grundsätzlich überschätzt für die Ökologie, weil dort eben die Tierchen Nahrung finden, die wir Menschen gut sehen können: Schmetterlinge, dicke Hummeln, Honigbienen, Rosenkäfer etc. Die vielen, vielen minikleinen Lebensformen sind zum Teil ja noch unbekannt, gar nicht erforscht und oft kaum sichtbar.
Wir müssen uns umstellen und nicht nur auf "Blüten" und "Blütenbesucher" achten. Berthold Daubner z. B. wirbt ja sehr eindringlich dafür und zählt in seinen Videos gerne die Anzahl aller Organismen auf, die von bestimmten Pflanzen abhängig sind. Dazu zählen auch Flechten und Pilze und Algen. Und drum wird er auch nicht müde, auf die Wertigkeit von heimischen Gräsern hinzuweisen. Sein Vortrag über die Gräser hat auch mir ein Aha-Erlebnis beschert.
- Miri
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Re: Kopfweide
Hallo,
ich habe mir nochmal Fotos von weiblichen blühenden Weiden angeschaut - die wären mir definitiv aufgefallen, meine Salweide hat sicher noch nicht geblüht.
Ich weiß (dank mittlerweile vieler Berthold Daubner Videos! ;-) ) über die Wichtigkeit der Blätter und die Vielzahl der fressenden Organismen Bescheid. Daher würde ich die Salweide eben auch gerne dauerhaft im Garten etablieren - ich habe eben Sorge, dass meine kleine im Kübel das nicht ewig übersteht.
Die Blüte wäre einfach ein "nice to have" und ich hatte mir schon letzten Frühling die Frage gestellt, ob es am Alter oder am Unbehagen im Topf liegt, dass sie nicht blüht.
Ich habe Lehmboden, dazu ein Neubaugebiet auf einem ehemaligem Acker - mit einem freiwilligen Kleinbleiben einer ausgepflanzten Salweide darf ich also leider nicht rechnen. ;-) Man findet ja leider auch recht unterschiedliche Angaben - naturadb sagt nur 3-6 m (https://www.naturadb.de/pflanzen/salix-caprea/) - das wäre ja überhaupt kein Problem und dann würde ich sie gerne auswachsen lassen. Selbst die 10 m, die Wikipedia im Regelfall angibt (https://de.wikipedia.org/wiki/Sal-Weide), fände ich noch ok. Aber dann heißt es, auch bis zu 20 m Höhe möglich und Fotos bei der Bildersuche zeigen doch immer sehr stattliche und ausladende Bäume!
Ich habe an einer Seite des Gartens den angrenzenden Bürgersteig, an einer anderen die Auffahrt und das Haus der Nachbarn, an einer dritten Seite unsere Terrasse und Haus und an der vierten Seite unsere Auffahrt - dort liegen auch unsere Zuleitungen. In der Nähe noch die Tiefenbohrung unserer Wärmepumpe und die Regenableitungsrohre. Wahrscheinlich sollte ich mir das besser Abschminken mit einem großen Baum (Wurzelgeflecht)!
ich habe mir nochmal Fotos von weiblichen blühenden Weiden angeschaut - die wären mir definitiv aufgefallen, meine Salweide hat sicher noch nicht geblüht.
Ich weiß (dank mittlerweile vieler Berthold Daubner Videos! ;-) ) über die Wichtigkeit der Blätter und die Vielzahl der fressenden Organismen Bescheid. Daher würde ich die Salweide eben auch gerne dauerhaft im Garten etablieren - ich habe eben Sorge, dass meine kleine im Kübel das nicht ewig übersteht.
Die Blüte wäre einfach ein "nice to have" und ich hatte mir schon letzten Frühling die Frage gestellt, ob es am Alter oder am Unbehagen im Topf liegt, dass sie nicht blüht.
Ich habe Lehmboden, dazu ein Neubaugebiet auf einem ehemaligem Acker - mit einem freiwilligen Kleinbleiben einer ausgepflanzten Salweide darf ich also leider nicht rechnen. ;-) Man findet ja leider auch recht unterschiedliche Angaben - naturadb sagt nur 3-6 m (https://www.naturadb.de/pflanzen/salix-caprea/) - das wäre ja überhaupt kein Problem und dann würde ich sie gerne auswachsen lassen. Selbst die 10 m, die Wikipedia im Regelfall angibt (https://de.wikipedia.org/wiki/Sal-Weide), fände ich noch ok. Aber dann heißt es, auch bis zu 20 m Höhe möglich und Fotos bei der Bildersuche zeigen doch immer sehr stattliche und ausladende Bäume!
Ich habe an einer Seite des Gartens den angrenzenden Bürgersteig, an einer anderen die Auffahrt und das Haus der Nachbarn, an einer dritten Seite unsere Terrasse und Haus und an der vierten Seite unsere Auffahrt - dort liegen auch unsere Zuleitungen. In der Nähe noch die Tiefenbohrung unserer Wärmepumpe und die Regenableitungsrohre. Wahrscheinlich sollte ich mir das besser Abschminken mit einem großen Baum (Wurzelgeflecht)!
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tree12
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Re: Kopfweide
20 m hoch?? Habe ich noch nie gehört/gelesen. Meine Salweide (weiblich) ist von selbst im alten Garten aufgegangen und wurde ausgegraben und mit umgezogen. Sie ist ca. 10 m hoch und steht ganz unten im Garten. Manchmal finde ich es ein bißchen schade, daß sie nicht männlich ist und somit keinen Pollen liefert. Aber viel Nektar und reichlich Blattmasse, Rinde, Zweige und Wurzeln sind auch toll. Sie hat nicht mal Geld in der Anschaffung gekostet und hat das Umsetzen in einem brutal heißen April damals bestens verkraftet. 
