Hortus natura et cultura

Vor ca. 29 Jahren fing alles an! Das Wiesen-Grundstück am Wohnhaus habe ich mit meinem Mann, Walter Hettich von meinen Eltern übernommen und jedes Jahr ein wenig mehr Natur werden lassen.

Ein Bachlauf mit einer Uferbepflanzung war bereits vorhanden, dieser Bereich musste nur sich selbst weitest gehend überlassen werden.

Das Grundstück unterteilen wir in mehrere
Gartenzonen: einen Bereich mit Natursteinwegen und Stauden, in dem „Gartenräume“ entstanden sind und der Wiese mit Heckensaum, auf der wir Anfang der 90er Jahre einige Obstbäume pflanzten. Der ursprüngliche „Nutzgarten“, in dem eigentlich Gemüse angepflanzt werden sollte, wurde – da der Boden sehr sandig ist – immer mehr zum Wildkräuter-, Wildblumen- und Blattgemüsebereich  – so entstanden verschiedene – auch unterschiedlich temperierte – Gartenzonen.
Wichtig ist mir die rein ökologische Bewirtschaftung, die Belohnung dafür ist die jährlich zunehmende
Vielfalt an Insekten und Vögeln… … und die Verbindung von Kultur und Natur im Garten: wir bieten Führungen, Kinderevents, Jahreszeitenfeste, Kunstausstellungen, Workshops rund um Blüten und Wildkräuter und (fast) allem, was der Garten zu bieten hat.

Vor 19 Jahren kam dann eine Streuobstwiese hinzu … 200 Heckensträucher und mehr als 30 verschiedene Obstbäume, alles alte Hochstammsorten,
wurden gepflanzt. Mittlerweile gibt es Zauneidechsen, Waldameisen und auf der Magerwiese eine Menge an Insekten und Schmetterlingen … seit einigen Jahren entstehen Benjeshecken, um noch mehr Kleingetier Rückzug und Schutz anzubieten.

Wichtig für uns war und ist, dass wir uns mit der
Streuobstwiese in der aktuell laufenden Flurneuordnung behaupten können…
das nächste Projekt auf der Streuobstwiese wird ein großes “Sand-Steinebeet” sein, mit allem, was in diesem Bereich gedeihen und wachsen mag. 

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