Hortus Lunai

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  • Beitrag veröffentlicht:3. Dezember 2021
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Auf einem Hügel südlich der Tollense, liegt der Hortus Lunai fast in Alleinlage am Feldrand.

Seit 2019 lebe ich mit meinen Kindern in einem kleinen Haus mit großem Garten zur Miete. Noch bevor ich das Haus von innen gesehen habe, habe ich der Vermieterin zugesagt, da ich mich auf Anhieb in das Grundstück, das bis dahin fast nur aus Rasen, Thujahecke und einigen Obstbäumen bestand verliebt habe. Noch im 9. Monat schwanger habe ich angefangen den Spaten zu schwingen und mache das seit dem fast jeden Tag. Vom Hochsitz am Haus, kann man zwar nie den Sonnenuntergang sehen, aber dafür die schönsten Mondaufgänge.

Pufferzone: Nach Westen wird das Grundstück von einer Hainbuchenhecke abgegrenzt, von dort wandern auch die Schlehen und Holunder vom wilden Grundstück dahinter ein, davor stehen Pflaumen- und Birnenbäume sowie Kornelkirsche. Südlich begrenzt das Grundstück eine Totholzhecke ca 15m und Sträucher wie Weißdorn, Liguster, Syringa(weil ich ihn so liebe) Vitaminrose Piro 3, Salweide, Eberesche, Schlehe, Sanddorn sowie die größten Bäume des Hofs Süßkirsche, Apfel und Sauerkirsche. Östlich lich wurde die erste Hälfte der Thujahecke zur Totholzhecke modifiziert und von der Gartenseite aus mit Faulbäumen, Weißdorn, Wildrosen, Holzapfel, Hasel ergänzt. Material für die Totholzhecke kam von der Hainbuchenhecke im Westen die bereits um die fünf Meter hoch war und nun in der Höhe halbiert wurde. Wenn das nachgewachsen ist folgt der zweite Teil. Im Norden grenzt das Grundstück eine Feldsteinscheune ab, die Hummeln und Vögeln und sogar Fledermäusen ein zu Hause bietet. Vor dieser wärmenden Wand ist auch ein Teil der Ertragszone situiert.

Ertragszone:

In der Einfahrt vor der Feldsteinmauer diverse Hochbeete und Kartoffelpyramide, hinter dem Stall vor der Mauer Gemüsegarten in der Erde, wird jetzt aber verworfen, ein Hochbeet und ein langes Hügelbeet nach französischem bzw asiatischem Vorbild werden dies ablösen. Dort in der geschützten Ecke sind auch die Komposthaufen zu finden.

Ergänzt wird die Ertragszone durch weitere Hochbeete vor dem Wohnwagen, einem kleinen Gewächshaus, sehr viele Johannisbeersträucher, Erdbeeren als Beetbegrenzungen, Aroniasträucher, Gemeine Felsenbirne, Himbeeren, Holunder, Sanddorn sowie Kräuter am Haus und in der Hotspotzone.

Hotspotzone:

Südlich des Hauses erstreckt sich der große Magerbereiche, Herzstück bildet das Sandarium/ Magerbeet mit Trockenmauer. Beete rundum wurden abgemagert. Es wachsen Natternkopf, Wilde Möhre, Taubenkropfleimkraut, Ysop, Karden, Sandglöckchen Eselsdistel, Vergissmeinnicht, Glockenblumen, diverse Kräuter, Kugellauch… Ganz viel, i. A Rieger Hofmann verschiedene Säume sind eingesät, die Aufzählung wäre zu viel. Des Weiteren gibt es viele Rosen, Katzenminze und Lavendel für und neu angelegte Wege mit verschiedenen Thymiansorten zwischen den Feldtrittsteinen. Restliche Wege des Gartens sind Rasen bzw Weißklee. Für die Rosen entsteht in der Mitte des Gartens ein Pavillon, dort wächst der Rambler Lykkefund und noch andere Kletterrosen. Das soll einmal ein Rosenzimmer werden, wenn es groß ist.

Naturmodule: Käferkeller, Totholzhecken insgesamt ca 30 Meter: Tendenz steigend, Trockenmauern halbschattig und vollsonnig, Sandarium, Sumpfbeet, Weidentipi, Stumpery, die Feldsteinmauer zähle ich definitiv dazu, diverse Nistkästen, viele Totholzhaufen verschiedener Zusammensetzung und Standorte. Stehendes Totholz, liegendes in Form eines großes Kastanienstammes, Steinpyramiden, Eichenholzwildbienennisthilfe. Bereits im Lager wartet alles für Teich und Sumpfbeete im Frühjahr.

  • Der Garten des Mondes
  • Ines Muff
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