Hortus Lünkens Goorn

Spatzengarten

Unser etwa 1000m² große Garten liegt inmitten einer Siedlung im Nordwestdeutschen Tiefland in  der Nähe von Hamburg.

Für mich  ist es ein großes Privileg einen Garten sein Eigen zu nennen. Zu teilen, mit dem was fliegt, läuft, schlängelt, kriecht, gräbt und krabbelt macht ebenso glücklich, wie zu pflanzen, pflegen und wachsen zu lassen, was der Vielfalt des Lebens dient.

Seit etwa 8 Jahren darf ich den seit 60 Jahren bestehenden Garten mitgestalten –leider immer nur am Wochenende oder im Urlaub, denn ich arbeite in Bremen und wohne dort unter der Woche.

Es gab dort bereits einen wunderschönen Schwimmteich mit zwei Bachplateaus und Sumpfzone.

In irgendwann einmal angelegte Beete dominierten Giersch und Quecke.

Ansonsten war der Garten überwiegen mit Fichten, Thuja, Kirschlorbeer und Rhododendron umrandet.

Die Fichten an der Südseite wurden vor ca. 7 Jahren gefällt und es entwickelte sich dort eine erste Pufferzone mit Haselnuss Vogelkirsche, Holunder, Himbeere und Brombeere. Eine Apfelquitte, Cornelkirschen, Felsenbirne wurden von mir ergänzt. Es entstand Platz für ein Kräuterbeet und eine Kräuterspirale.

Nach und nach folgten eine Obstwiese, ein weiteres Kräuterbeet und ein kleiner Gemüsegarten mit Gewächshaus. Mehrere alte Eichenpfähle wurden als Nisthilfe für Bienen aufgestellt. Unser Bestand an Nisthilfen für Vögel wurde sukzessive erweitert. Dass das  alles nur durch die Unterstützung meines Mannes möglich ist, soll nicht unerwähnt bleiben!

Im August 2020 fand ich durch eine Freundin den Weg ins Hortus Netzwerk.

Eine Erweiterung des  Blickwinkels und der Möglichkeiten – vielen Dank dafür!

Seitdem hat sich einiges getan:

  • Anlage eines Magerbeets (Schmetterlings-/Wildblumensaum)
  • Beseitigung (soweit möglich) von ca. 40m² Kirschlorbeer und Bepflanzung der Fläche mit einheimischen Sträuchern (Pufferzone)

(Johannisbeeren, Ilex, Vogelbeere, eingriffeliger Weißdorn, Pfaffenhütchen, Berberitze, gemeiner Schneeball, Faulbäume, Holunder, Haselnuss, Wildrosen)

  • Bau von Naturmodulen
    • Insekten – Wohnanlage aus Paletten mit Dachbegrünung mit Sempervivum,
    • Käferkeller
    • Totholzhecke
    • Steinpyramide
    • mehrere Totholzhaufen
    • Reisig – und Laubhaufen

…und das wird nicht alles sein!

Ach ja….bislang hieß der Garten „Diligitis“, was eher eine Krankheit als einen Garten vermuten lässt. „Lünkens Goorn“ – Spatzengarten trifft es da doch besser.

  • Spatzengarten
  • Birgit Hahne
  • 21279
  • Appel (Eversen-Heide
  • Deutschland
  • 1000
  • birgit.hahne@posteo.de

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