Hortus heidelbergensis

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  • Beitrag veröffentlicht:16. März 2022
  • Beitrags-Kategorie:Hortus

Seit 01.01.2021 haben wir (beide Anfang/Mitte 30) das große Vergnügen, eine etwa 300 m² große Parzelle in einem Kleingartenverein in Heidelberg nach unseren Vorstellungen im Einklang mit der Devise “Vielfalt, Schönheit, Nutzen” zu entwickeln.

Der bei Übergabe sehr “leere” Garten wurde zunächst mit einer größeren Menge insektenfreundlicher Stauden (von Gaißmayer) bepflanzt, ein Sandarium ausprobiert, eine Mini-Wildblumenwiese ausgesät, ein Magerbeet errichtet und für den Gemüseanbau Kompostbeete angelegt.

Im ersten Jahr wollten wir dem Garten bewusst die Möglichkeit geben, uns zu zeigen, welches natürliche Potenzial in ihm steckt. So freuen wir uns über zwei Hundsrosen, die sich nun entwickeln dürfen, eine brachiale Zaunrübe, welche die Laube berankt und unzählige Mauereidechsen, die durch den Garten rennen.

Des Weiteren wurde umgesetzt:

  • Entfernung von Rasen zugunsten weiterer Staudenbeete
  • Errichtung eines Keyholebeetes
  • Entsiegelung von Boden (Entfernung eines geplättelten, mit Betonrasenkantensteinen umrahmten Weges)
  • Installation von Wildbienennisthilfen und Vogelnistkästen
  • Im Herbst 2021 Versenkung von 200 Blumenzwiebeln (Gaißmayer)
  • Anfang 2022: neues Staudenbeet (Strickler)
  • Horteln, bis der Kleinwagen platzt (Dachziegel, Mauersteine, Stroh etc.)

Pufferzone:

Hartriegelhecke, Totholzhaufen, Benjeshecke, Steinhaufen, Käferkeller

Hotspotzone:

Staudenbeete (vollsonnig, absonnig), Wildblumenwiese, Sandbeet

Ertragszone:

Kompostbeete, Keyholebeet, 1 Apfelbaum, 2 Birnbäume, 1 Süßkirschbaum, 1 Stachelbeere, 1 rote Johannisbeere, diverse Himbeeren

Die weiteren Projekte:

  • Errichtung eines Miniteiches in einer Zinkwanne
  • Bau einer Biberschwanzpyramide
  • mehr Nistmöglichkeiten für erdbewohnende Insekten
  • optische Aufhübschung von Laube und Freisitz
  • weitere Staudenbeete anstelle von Rasen
  • höherer Ertrag bei Obst und Gemüse

Wir können es nicht erwarten, die weitere Entwicklung beobachten zu dürfen.

  • Heidelberger Garten
  • Adrian Schempp
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