Hortus Gaia

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  • Beitrag veröffentlicht:28. Oktober 2020
  • Beitrags-Kategorie:Hortus

Mein kleiner Garten

Mit meinem Garten beschäftige ich mich schon einige Jahre. Die 3 Zonen sind ungeplant deswegen schon vorhanden, nicht perfekt und nicht nur mit heimischen Pflanzen, aber so dass sie von vielen Tieren und Insekten angenommen werden.

Die Pufferzone: Anfang des Jahres wurde hier stark aufgeräumt. Viele nichtheimische Sträucher wie Kirschlorbeer, Thuja und Hibiskus wurden zum Großteil aus den Hecken entfernt und durch Gemeinen Liguster, Eingriffeligen und Zweigriffeligen Weißdorn, Gemeine Felsenbirne, Schlehe, Feuerdorn, Gewöhnlichen Spindelstrauch, Gemeinen Schneeball, Wildrose und Kornelkirsche ersetzt und haben mir auch schon ihre erste Blütenpracht gezeigt. Wenn die neuen Sträucher größer werden und in den nächsten Jahren mehr Platz benötigen, werden weitere nichtheimische Sträucher entfernt. Ein Totholzhaufen mit Käferkeller und ein Komposthaufen sind durch das Entfernen der nichtheimischen Heckenpflanzen entstanden und wurden von verschiedenen Vögeln gleich untersucht. Am Zaun neben der Ertragszone zum Nachbarn, wo aus Platzgründen keine Hecke möglich ist, wurde ein Garten-Geißblatt für etwas Sichtschutz eingepflanzt. In der Pufferzone biete ich unseren Gartenvögeln an zwei Plätzen Vogelfutter an, das dankend  angenommen wird. Für die Vögel und Igel die uns besuchen stehen auch Wasserschalen im Garten bereit (ein Flachwasserteich ist in arbeit).

Die Ertragszone wurde dieses Jahr vergrößert und dank des schönen Wetters schon mit verschiedenen Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini und Kräutern bepflanzt. Im neuen, dieses Jahr entstandenen, Schlüssellochbeet sind Salate, Kohlrabi, Radieschen Möhren und Petersilie. Um die Gemüsebeete herum sind Brombeeren, Rote und Weiße Johannisbeere Himbeeren und unter ihnen Erdbeeren. Zwei kleine Apfelbäume sind auch vorhanden. Hier in der Ertragszone hat sich ca. 2 Monate nach der Neugestaltung ein Igel unter der Terrassentreppe ein Nest gebaut, ihm scheint die umgestaltung zu gefallen.

Die HotSpotZone: Vor unserem Haus wurde mit einem Sand- Ton- Erdgemisch aufgefüllt, das mit Natursteinmauern und Steinhaufen terrassiert angelegt wurde. Hier ist das meiste Leben, viele Erdbienen schlüpfen im Frühjahr bei schönem Wetter aus dem sandigen Boden, kleine Schlangen wärmen sich in den Steinhaufen und viele Insekten finden hier ihre Nahrung an Krokus, Akelei, Borretsch, Sonnenhut, Lavendel, Katzenminze, verschiedenen Sorten Mauerpfeffer, Fetthenne, Dachwurz, Sonnenröschen…

Um dieses Jahr noch mehr Insekten ein breiteres Nahrungsangebot zu liefern, wurde ein Großteil der aufwändig erhaltenen Rasenfläche umgegraben und mit Samen aus dem Lebensinsel-Shop eingesät, die Pflänzchen sind bereits gekeimt und ca. 1 cm groß. Ich freue mich jetzt schon auf die Blütenpracht und bin gespannt, welche Insekten ich hier finden werde.

Um das Haus herum führt ein Kiesweg, der auf beiden Seiten mit Mauerpfeffer, Veilchen, Kuhschelle und anderen Pflanzen eingewachsen ist. Auch hier wurde an noch kahlen Stellen eine Fugenmischung vom Lebensinsel-Shop ausgesät.

Ich hoffe, dass alle frisch gesetzten und gesäten Pflanzen in ihrer Zone gut anwachsen und sich in den Garten gut integrieren werden, so dass sie vielen Lebewesen Freude und Nahrung schenken werden und ich versuche den Garten mit vielen Tipps weiter sinnvoll auszubauen.

  • Garten der Mutter Erde
  • Marcel Bernius
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  • 64354 Reinheim
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