Hortus der Stromberger Hütte

Der Hortus entsteht seit 2018 rund um unsere Stromberger Hütte.

Der Schwerpunkt wird auf der Puffer- und HotSpot-Zone für Insekten und Vögel liegen, Amphibien und/oder Reptilien werden aber auch willkommen geheißen. Hierzu wurden bisher (Stand Juni 2020) vier Bereiche mit Kalksteinschotter der Körnung 0 bis 32mm verwirklicht.

  1. Vorgarten Nord-Ost (2018): Umsetzung des Beets 2 “Vielfalt im Steingarten” aus dem Buch “Schön wild!” von Brigitte Kleinod/Friedhelm Strickler, welches im ersten Jahr schon begeisterte und nun im zweiten mit selbst angesiedeltem Klatschmohn noch bunter wurde.
  2. Vorgarten Ost (2019): Selbst ausgesuchte Pflanzen wie z.B. diverse Königskerzen, Gelber Lauch, Steppensalbei, Muskateller-Salbei, Gewöhnliche Kuhschelle, Gewöhnlicher Natternkopf, Wilde Tulpen (Zwiebeln) und eine mehr.
  3. Südlich des Walls (2019): Nach Einsaat einer Samenmischung Kalkmagerwiese von Hof-Berggarten im zweiten Jahr mit blühenden Margerite, Wiesensalbei, Löwenmäulchen und einigem mehr.
  4. Südseite Haus zum Carport (2020): Einsaat von einer Samenmischung von Hof-Berggarten für einen Schotterrasen

Zwischen dem Lärchenzaun, der das Grundstück im Norden zum Radweg/zur Straße einfriedet, wurde im Frühjahr 2019 der Pflanzvorschlag “Anmutige Wegbegleitung” aus dem Buch “Nachhaltige Pflanzungen und Ansaaten” von Reinhard Witt annähernd umgesetzt. Das Entfernen einer Spatentiefe besten westfälischem Lehmboden lohnte sich bereits im ersten Jahr und in nunmehr zweiten Jahr sieht es noch hübscher aus. Dort sind u.a. eine Bibernell-, eine Zimt-, eine Weinrose sowie verschiedenen Fingerhüte, Wilde Malve, lila und weiße Glockenblume sowie als Bodendecker Orangerotes Habichtskraut zu finden.

Im letzten Herbst (2019) wurden auf dem Wall an der Südseite des Grundstücks eine Schmetterlingshecke sowie im Norden vor dem Lärchenzaun eine Hecke für die heimische Vogelwelt gepflanzt.

Eine Ertragszone ist in diesem Jahr (2020) entstanden. Als erstes Element wurde eine Kräuterspirale angelegt, die aus Dachziegeln errichtet und dieses Jahr bepflanzt wurde. Weiterhin wurde ein zentraler Beriech des Grundstücks mit einem Staketenzaun eingefasst und dort sind nun Schwarze Johannisbeere, Stachelbeere, dreierlei Sorten Kartoffeln, Zwiebeln, Stangenbohnen und Tomaten zu finden. Der Staketenzaun wurde fast vollständig mit Bauergartenstauden umrahmt.

Auch der Kräuterrasen wurde westlich der Hausterrasse angelegt, ob dies erfolgreich war, wird sich bald zeigen.

In 2020 befand die Hochlaucht Hornissenkönigin Freya es als günstig, in einem nicht genutzen Vogelnistkasten im Carport Ihren Hofstaat zu gründen. Es folgten eine unter fachlicher Anleitung ordnungsgemäße Umquartieren in einen selbstgebauten Hornissenkasten sowie die Umsiedlung aus dem Carport zu einer anderen Stelle dem eigene Gelände.

Weitere Ideen warten noch auf die Umsetzung, z.B. Schotterrasen, Kräuterrasen, Kräuterspirale, Sumpfbeet, Kletterpflanzen, Dachbegrünung des Carports, Hecken sowie diverse Module. Und und und…

Die aktive Gestaltung des Hortus wird nach meiner Einschätzung nach noch mindestens 4-5 Jahre in Anspruch nehmen. Unter dem Internetlink sind weitere Bilder zu finden.

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