
Quelle: Mr. Stampfer
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Schaut mal bitte....
Zitat von Annika am 12. Dezember 2019, 10:27 Uhr... in diesem Sortiment nach Pflanzen die ihr aus Hortus-Sicht wählen würdet. Das ist ein Proejektpartner von uns.
https://vern.de/wp-content/uploads/2019/01/Compendium-2019.pdf
Danke für eure Hilfe.
... in diesem Sortiment nach Pflanzen die ihr aus Hortus-Sicht wählen würdet. Das ist ein Proejektpartner von uns.
https://vern.de/wp-content/uploads/2019/01/Compendium-2019.pdf
Danke für eure Hilfe.
Zitat von Yorela am 12. Dezember 2019, 12:11 UhrUff - ich mach mich jetzt erstmal nur bemerkbar, dass ich deine Anfrage gesehen habe, aber das ist für "mal zwischendurch" zu viel. Ich schau in Ruhe mal heute oder morgen abend, ob und was mir dazu einfällt.
Uff - ich mach mich jetzt erstmal nur bemerkbar, dass ich deine Anfrage gesehen habe, aber das ist für "mal zwischendurch" zu viel. Ich schau in Ruhe mal heute oder morgen abend, ob und was mir dazu einfällt.
Zitat von Annika am 12. Dezember 2019, 12:26 UhrDanke Yorela!
Ich schreibe später auch meine Vorauswahl zusammen. VERN hat ja ein anderes Hauptziel als Hortus.... Mal gucken, was dabei rauskommt. Das eine schließt das andere nicht aus.
Danke Yorela!
Ich schreibe später auch meine Vorauswahl zusammen. VERN hat ja ein anderes Hauptziel als Hortus.... Mal gucken, was dabei rauskommt. Das eine schließt das andere nicht aus.
Zitat von Yorela am 12. Dezember 2019, 15:29 UhrIch fang einfach mal von oben nach unten an, nachdem unerwartet doch ein wenig Zeit zum lesen war
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Kartoffeln: Linda, Siglinde und Bamberger Hörnchen kenn ich schon, daher finde ich die Nr. 10 (Rosa Tannenzapfen) am interessantesten, rosa und sehr alt.
Erdbeermais klingt gut, denn mit Popcorn-Mais kann man immer Eindruck schinden ("schau mal, Popcorn vom Beet" - zieht immer, oder?
)
Amaranth: Körner und Blätter verwendbar? Zweifachnutzen ist immer gut. Werd ich mal ausprobieren, mal sehen, wie die Blätter schmecken.
Bei den Erbsen tendiere ich zur Zuckererbse. Die Blüten der Erbse werden von Insekten gut angeflogen und rotlila Blüten bringen Abwechslung. Oder auch die Ostpreußische Peluschke, die macht mich von der Beschreibung her neugierig. Die Speiseplatterbse hatte ich vor zwei Jahren, haben gut getragen und die Blüten wurden gut angeflogen.
Tomaten: Da finde ich die Vielfalt wichtig - groß, klein, rund, schmal, verschiedenfarbig. Für mich gibt es nichts schöneres, als einen Tomatensalat aus "bunten" unterschiedlichen Tomaten. Baselbieter Rötelie, Lycopersicon pimpinellifolium und Rosii Marunte klingen interessant. Goldene Königin finde ich lecker, Green Zebra ist eher säuerlich und ein guter Kontrast zu süßen Tomaten im Salat. San Marzano fanden wir alle toll, sind aber, wie beschrieben, mehlig. Dattelwein hatte ich auch schon, schmecken auch sehr gut.
Spinat und Radieschen geht immer als Lückenfüller, Platzhalter oder Zwischensaat.
Kapuzienerkresse hab ich immer. Super lecker, die Blüten!
Wenn Rote Beete, dann würde ich weiß und rot mischen.
Kräuter - irgendwie alle. Koreanische Minze ist in sofern gut, weil sie ein sehr starkes Aroma hat.
Zu den ganzen Zier-, Wild-, Öl- und Färberpflanzen kann ich derzeit nicht viel sagen, muss erstmal schauen, was nächstes Jahr mit den ganzen Aussaaten passiert. Aber tendenziell sind für mich alle heimischen und "alteingesessenen" Pflanzen interessant. Cosmea & Co. brauch ich nicht.
Auf Essbaren Nachtschatten würde ich auf jeden Fall verzichten. Das "Original" ist einfach zu giftig, als dass man den Leuten sugerieren sollte, dass man sowas essen kann.
Pflücksalate und Wilde Rauke sind immer gut, weil es so schnell wächst und das ganze Jahr über verfügbar ist.
Ich fang einfach mal von oben nach unten an, nachdem unerwartet doch ein wenig Zeit zum lesen war
Kartoffeln: Linda, Siglinde und Bamberger Hörnchen kenn ich schon, daher finde ich die Nr. 10 (Rosa Tannenzapfen) am interessantesten, rosa und sehr alt.
Erdbeermais klingt gut, denn mit Popcorn-Mais kann man immer Eindruck schinden ("schau mal, Popcorn vom Beet" - zieht immer, oder? )
Amaranth: Körner und Blätter verwendbar? Zweifachnutzen ist immer gut. Werd ich mal ausprobieren, mal sehen, wie die Blätter schmecken.
Bei den Erbsen tendiere ich zur Zuckererbse. Die Blüten der Erbse werden von Insekten gut angeflogen und rotlila Blüten bringen Abwechslung. Oder auch die Ostpreußische Peluschke, die macht mich von der Beschreibung her neugierig. Die Speiseplatterbse hatte ich vor zwei Jahren, haben gut getragen und die Blüten wurden gut angeflogen.
Tomaten: Da finde ich die Vielfalt wichtig - groß, klein, rund, schmal, verschiedenfarbig. Für mich gibt es nichts schöneres, als einen Tomatensalat aus "bunten" unterschiedlichen Tomaten. Baselbieter Rötelie, Lycopersicon pimpinellifolium und Rosii Marunte klingen interessant. Goldene Königin finde ich lecker, Green Zebra ist eher säuerlich und ein guter Kontrast zu süßen Tomaten im Salat. San Marzano fanden wir alle toll, sind aber, wie beschrieben, mehlig. Dattelwein hatte ich auch schon, schmecken auch sehr gut.
Spinat und Radieschen geht immer als Lückenfüller, Platzhalter oder Zwischensaat.
Kapuzienerkresse hab ich immer. Super lecker, die Blüten!
Wenn Rote Beete, dann würde ich weiß und rot mischen.
Kräuter - irgendwie alle. Koreanische Minze ist in sofern gut, weil sie ein sehr starkes Aroma hat.
Zu den ganzen Zier-, Wild-, Öl- und Färberpflanzen kann ich derzeit nicht viel sagen, muss erstmal schauen, was nächstes Jahr mit den ganzen Aussaaten passiert. Aber tendenziell sind für mich alle heimischen und "alteingesessenen" Pflanzen interessant. Cosmea & Co. brauch ich nicht.
Auf Essbaren Nachtschatten würde ich auf jeden Fall verzichten. Das "Original" ist einfach zu giftig, als dass man den Leuten sugerieren sollte, dass man sowas essen kann.
Pflücksalate und Wilde Rauke sind immer gut, weil es so schnell wächst und das ganze Jahr über verfügbar ist.
Zitat von Martin am 12. Dezember 2019, 20:24 UhrDas Ganze ist ja schon interessant, aber es spiegelt nur einen kleinen Teil der Vielfalt an Nutzpflanzensorten. Wenn der VERN Euer Projektpartner ist, solltet Ihr natürlich die von ihm angebotenen Sorten nehmen. Prinzipiell gibt es aber viele Sortenerhalter, Vereine, Genossenschaften, Privatinitiativen, usw., die eine weit größere Vielfalt anbieten, als VERN, VEN, Dreschflegel, usw. und man sollte nicht unbedingt auf Empfehlungen bauen, sondern selbst ausprobieren. Zum einen sind Geschmäcker ja verschieden und eine Tomate, die mir schmeckt, mag mein Nachbar als pfui empfinden. Zum anderen sind die Anbaubedingungen ja extrem unterschiedlich und eine Kartoffelsorte, die auf märkischem Sandboden bestens gedeiht kann auf meinem kalkhaltigen Lehmboden kümmern. Da Boden- und Klimaverhältnisse oft auch auf engstem Raum unterschiedlich sind, hilft da nur Probieren.
Was ich in letzter Zeit verinnerlicht habe: Ich werde künftig versuchen, möglichst Nutzpflanzensorten anzubauen, die auch in meiner Region gezüchtet wurden, also zum regionalen Genpool gehören, was aber immer schwerer wird, weil die früher verbreiteten Hofsorten so gut wie ausgestorben sind. Langfristig Sinn würde es machen, nach einer Phase des Ausprobierens sich selbst durch Selektion Sorten heranzuziehen, die bei den eigenen Boden- und Klimabedingungen am besten wachsen und beste Erträge bringen, so daß man bei Saatgut Selbstversorger ist. Gekauftes Saatgut ist oft irgendwo auf der Welt gezogen worden und kommt mit seinen Sorteneigenschaften oft mit anderen Bedingungen nicht klar.
Das Ganze ist ja schon interessant, aber es spiegelt nur einen kleinen Teil der Vielfalt an Nutzpflanzensorten. Wenn der VERN Euer Projektpartner ist, solltet Ihr natürlich die von ihm angebotenen Sorten nehmen. Prinzipiell gibt es aber viele Sortenerhalter, Vereine, Genossenschaften, Privatinitiativen, usw., die eine weit größere Vielfalt anbieten, als VERN, VEN, Dreschflegel, usw. und man sollte nicht unbedingt auf Empfehlungen bauen, sondern selbst ausprobieren. Zum einen sind Geschmäcker ja verschieden und eine Tomate, die mir schmeckt, mag mein Nachbar als pfui empfinden. Zum anderen sind die Anbaubedingungen ja extrem unterschiedlich und eine Kartoffelsorte, die auf märkischem Sandboden bestens gedeiht kann auf meinem kalkhaltigen Lehmboden kümmern. Da Boden- und Klimaverhältnisse oft auch auf engstem Raum unterschiedlich sind, hilft da nur Probieren.
Was ich in letzter Zeit verinnerlicht habe: Ich werde künftig versuchen, möglichst Nutzpflanzensorten anzubauen, die auch in meiner Region gezüchtet wurden, also zum regionalen Genpool gehören, was aber immer schwerer wird, weil die früher verbreiteten Hofsorten so gut wie ausgestorben sind. Langfristig Sinn würde es machen, nach einer Phase des Ausprobierens sich selbst durch Selektion Sorten heranzuziehen, die bei den eigenen Boden- und Klimabedingungen am besten wachsen und beste Erträge bringen, so daß man bei Saatgut Selbstversorger ist. Gekauftes Saatgut ist oft irgendwo auf der Welt gezogen worden und kommt mit seinen Sorteneigenschaften oft mit anderen Bedingungen nicht klar.
Zitat von Annika am 13. Dezember 2019, 7:22 Uhr@yorela Herzlichen Dank für dein Feedback und deine Mühe den ganzen Katalog durchzuschauen!
@martin Es geht um die Auswahl eines ganz kleinen Sortiments für den Museumsshop. Zur Anregung und um zu zeigen das es wirklich interessante Sorten jenseits der Standard-Baumarktsortimente geht.
Bei Nutzpflanzen schaue ich nicht so auf die Anbauregion. Habe da einen anderen Blickwinkel drauf bekommen, weil es zB. im VERN-Projekt um Agro-Biodiversität geht. Nachdem ich mich dazu belesen habe, ist dass für mich der erstrebenswerte Anspruch in Bezug auf die Ertragszone. Für Puffer- und Hotspotzone setze ich natürlich weiterhin auf Biodiversität und Regionalität.
@yorela Herzlichen Dank für dein Feedback und deine Mühe den ganzen Katalog durchzuschauen!
@martin Es geht um die Auswahl eines ganz kleinen Sortiments für den Museumsshop. Zur Anregung und um zu zeigen das es wirklich interessante Sorten jenseits der Standard-Baumarktsortimente geht.
Bei Nutzpflanzen schaue ich nicht so auf die Anbauregion. Habe da einen anderen Blickwinkel drauf bekommen, weil es zB. im VERN-Projekt um Agro-Biodiversität geht. Nachdem ich mich dazu belesen habe, ist dass für mich der erstrebenswerte Anspruch in Bezug auf die Ertragszone. Für Puffer- und Hotspotzone setze ich natürlich weiterhin auf Biodiversität und Regionalität.
Zitat von Simbienchen am 13. Dezember 2019, 8:19 UhrHallo Annika,
ich finde das Compendium sehr interessant, bin aber noch nicht ganz durch mit Durchschauen.
Einige alte Gemüse habe ich selbst schon im Garten, wie z. B. alte Tomatensorten, Haferwurzel, Kürbisse, Bohnen, Zucchini, Mais, Kräuter etc...
Finde es ganz wichtig, sie selbst vermehren zu können und habe deshalb immer mehr samenfeste Sorten in meine Ertragszone geholt ...
Ich vermehre z. B. die Vitelotte ( lila Urkartoffel, Trüffelkartoffel) , die nicht in der Liste vom VERN steht. Ich finde die ist absolut erhaltenswert. Super gesund und sehr schmackhaft! Ist eine Liebhaberkartoffel...wird gerne von Sterneköchen probiert...
Die wäre etwas für euren Museumsshop !
Hallo Annika,
ich finde das Compendium sehr interessant, bin aber noch nicht ganz durch mit Durchschauen.
Einige alte Gemüse habe ich selbst schon im Garten, wie z. B. alte Tomatensorten, Haferwurzel, Kürbisse, Bohnen, Zucchini, Mais, Kräuter etc...
Finde es ganz wichtig, sie selbst vermehren zu können und habe deshalb immer mehr samenfeste Sorten in meine Ertragszone geholt ...
Ich vermehre z. B. die Vitelotte ( lila Urkartoffel, Trüffelkartoffel) , die nicht in der Liste vom VERN steht. Ich finde die ist absolut erhaltenswert. Super gesund und sehr schmackhaft! Ist eine Liebhaberkartoffel...wird gerne von Sterneköchen probiert...
Die wäre etwas für euren Museumsshop !