
Quelle: Mr. Stampfer
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Lebensraum Hecke
Zitat von Malefiz am 26. Oktober 2019, 8:14 UhrWarum eine Hecke oder Pufferzone so wichtig ist.
Einst waren Hecken in der Landwirtschaft häufig, ihr Aufbau meist 4m breit. Im Inneren, das licht- und blattlose Zentrum, darauf folgt der Mantelbereich, der zumeist stark belaubten stufenartigen Bewuchs aufweist, am Fuß des Mantels befindet sich der Krautsaum.
Pflanzen für diesen Aufbau sind im besten Falle heimisch, da sich dort je nach Region und Standort bis zu 70 Vogelarten einfinden oder 1500 verschiedene Spezies.
Pflanzbeispiele:
Im Zentrum Pappeln, Berg- und Feldahorn, Birke, Eberesche, Hainbuche, Weiden, Mehlbeere, Eichen, Linden, Ulmen, Wildapfel, Wildbirne
Im Mantel findet man unter anderem Wildrosen, Brombeere, Himbeere, Faulbaum, Hasel, Holunder und Heckenkirschen, Schlehe, Weißdorn, Sanddorn, Hartriegel, Kornelkirsche oder anderes Wildobst, Liguster und Schneeball.
Im Krautsaum finden sich ja nach Standort von trockenem warmen Böden, zum Beispiel wilder Majoran (Dost) bis hinzu echten Johanniskraut; bei nährstoffreicheren Böden auch Brennnessel, Gundelrebe oder Scharbockskraut.
Nun ist in einem Hausgarten selten eine breite Hecke möglich, jedoch ihre Wirkung als Lebensraum und Nahrungsquelle, Verbesserung des Kleinklimas, Windschutz, Schutz vor Bodenerosion, Lieferant von Wildfrüchten und Zaunersatz bleibt erhalten. Zudem erhöht sie die Verkehrssicherheit, filtert die Luft und dient als Lärmschutz. Auch vor unliebsamen Blicken kann sie dienlich sein.
Hecken benötigen viele Jahre, bis sich ihre volle Wirksamkeit als Lebensraum und Landschaftsbild ausbildet. Strukturreiche Auflockerung durch lückenhaftes auf Stock setzen, zur Verjüngung der Hecke, Totholzbereiche, Lesesteinhaufen oder Pyramiden bei oder in der Hecke bieten Säugern, Vögeln, Amphibien, Schuppenkriechtieren und Insekten genug Schutz und Nahrung, und fördert die Ansiedelung.
Solche Hecken sollten nach Bedarf alle sechs bis fünfzehn Jahre verjüngt werden, auch sollte man höchstens ein Fünftel des Lebensraumes in Angriff nehmen, um den Tieren Rückzugs- und Fluchtmöglichkeiten zu lassen.
Warum eine Hecke oder Pufferzone so wichtig ist.
Einst waren Hecken in der Landwirtschaft häufig, ihr Aufbau meist 4m breit. Im Inneren, das licht- und blattlose Zentrum, darauf folgt der Mantelbereich, der zumeist stark belaubten stufenartigen Bewuchs aufweist, am Fuß des Mantels befindet sich der Krautsaum.
Pflanzen für diesen Aufbau sind im besten Falle heimisch, da sich dort je nach Region und Standort bis zu 70 Vogelarten einfinden oder 1500 verschiedene Spezies.
Pflanzbeispiele:
Im Zentrum Pappeln, Berg- und Feldahorn, Birke, Eberesche, Hainbuche, Weiden, Mehlbeere, Eichen, Linden, Ulmen, Wildapfel, Wildbirne
Im Mantel findet man unter anderem Wildrosen, Brombeere, Himbeere, Faulbaum, Hasel, Holunder und Heckenkirschen, Schlehe, Weißdorn, Sanddorn, Hartriegel, Kornelkirsche oder anderes Wildobst, Liguster und Schneeball.
Im Krautsaum finden sich ja nach Standort von trockenem warmen Böden, zum Beispiel wilder Majoran (Dost) bis hinzu echten Johanniskraut; bei nährstoffreicheren Böden auch Brennnessel, Gundelrebe oder Scharbockskraut.
Nun ist in einem Hausgarten selten eine breite Hecke möglich, jedoch ihre Wirkung als Lebensraum und Nahrungsquelle, Verbesserung des Kleinklimas, Windschutz, Schutz vor Bodenerosion, Lieferant von Wildfrüchten und Zaunersatz bleibt erhalten. Zudem erhöht sie die Verkehrssicherheit, filtert die Luft und dient als Lärmschutz. Auch vor unliebsamen Blicken kann sie dienlich sein.
Hecken benötigen viele Jahre, bis sich ihre volle Wirksamkeit als Lebensraum und Landschaftsbild ausbildet. Strukturreiche Auflockerung durch lückenhaftes auf Stock setzen, zur Verjüngung der Hecke, Totholzbereiche, Lesesteinhaufen oder Pyramiden bei oder in der Hecke bieten Säugern, Vögeln, Amphibien, Schuppenkriechtieren und Insekten genug Schutz und Nahrung, und fördert die Ansiedelung.
Solche Hecken sollten nach Bedarf alle sechs bis fünfzehn Jahre verjüngt werden, auch sollte man höchstens ein Fünftel des Lebensraumes in Angriff nehmen, um den Tieren Rückzugs- und Fluchtmöglichkeiten zu lassen.