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Hortus große Freiheit in Mittelfranken

Gestern ging es bei bestem Hortuswetter, Nieselregen, von München nach Schopfloch. Es ist immer schön, die Entwicklung eines Gartens zu beobachten und ich war zuletzt 2018 dort.

Die schiere Menge an Strangfalzziegeln für wilde Bienen und Solitär Wespen ist immer wieder Blickfang im Garten. Auch diverse ehemalige Landwirtschaftliche Geräte, die als Dekoelement mit und ohne Funktion die heimatliche Scholle bereichern, wirkt einfach, als ob es so sein muss. Als ob es schon immer dort stand oder hing.

Der Weg vom Tor zur erste Ecke ist gefühlt 20-30 Meter lang und man könnte meinen, Manu hat einen Freund, der in einer Ziegelei arbeitet, dabei wurde alles feinsäuberlich gehortelt. Macht man einen kleinen Linksschwenk, fällt der Blick auf ein weitere Magerhochbeet und dem Gemüsegarten zum Haus hin.

Königskerzen waren wohl heuer die herausragenden Stauden, man fand sie überall. Und die Blick in die Blüte - macht mich froh.

Wie das so ist, da wandern immer Samen in mein Tütchen. Zum Glück sind ja in jeder Jackentasche diverse Tütchen

Den Hang abwärts in Richtung "Talsohle" vorbei an Rosen, Weißdorn, Altlasten vom Vorbesitzer und Neulasten (extra gepflanzt von Manu), diversen Apfel und Birnbäumen, Pfirsich, Holunder.

Wundert Euch nicht, warum noch nicht gemäht - der Balkenmäher ist defekt - und die Sense ist anstrengend (vielleicht auch nicht scharf genug) und Zeit braucht man ja auch für.

Geländer hoch zum zweiten Teil des Gemüsegartens, Tomaten und so.

Immer wieder Anregungen finden, für das Recyclen von Material.

Mitnutzer leben auch hier. Also bestimmt ein Igel, die letzten beiden Hühner und ja - auch Ratten, die fühlen sich wohl und man sah sie am Tag flitzen, zu schnell für Auge und Kamera.

Und eine besondere Rankhilfe

Hin zum letzten Teil des, dann doch feuchten Rundgangs. Die Drei-Teich-Ecke, die normal das Wasser zum Schwimmteich leiten, wenn genug Wasser intus.

Der Blick zum Schwimmteich verwehrt eine Rose Maria Lisa, die zwar nur einmal blüht, dafür aber lange und ihre Abmessungen sind noch überschaubar

Weiden säumen die Ecke

Ein kurzer Blick zum Hühnerstall

Ach die obligatorische Pyramide ist auch da, aber gut versteckt.

Auch hier trennen Dachziegel die Teichecke von wilder Möhrenwiese

Noch ein bisschen Pyramide

mit winziger Deko

Teiche von oben

Und eine echte Quitte

Und vorbei am Haus, links rum, in Richtung warme Küche, noch ein paar Impressionen.

Die schöne ungefüllte, stachlig bewährte Rose, mit deren Duft dich morgens der Tag begrüßt (im Sommer.. )

So, erstmal aufwärmen bei Kaffee und in der warmherzigen Hortus-Familie, plaudern über vieles und noch mehr.

Und da mein Sohn mir nur einen Tag frei gab, bin ich gegen 17 Uhr dann wieder in Richtung Heimat gefahren, aber die Beete vor dem Haus, zeig ich noch, bevor ich diesen Besuchsbericht beende.

Bis zum nächsten Mal - ein schöner, trotz Niederschlag, Tag ging erbaulich zu Ende.

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Ein schöner Rundgang ist das. Vor allem gefallen mir die ganzen Dekoideen. Es gibt doch nichts, das man nicht bepflanzen kann

Ein toller Bericht, Gisa...du könntest Hortus- Reporterin werden...

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "
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