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Hortus BK9 Weiterentwicklung

In einem ersten Beitrag möchte ich die Arbeit an der großen Trockenmauer im Zentrum meines Gartens dokumentieren. Die Grabungen dazu erfolgten im letzten Jahr. Etwa 30cm tief. Mehr ging auch nicht, weil dann kommt eine massive Lehmschicht. In diese habe ich punktuell Löcher gestossen und diese mit Blähtongranulat gefüllt. Den ausgehobenen Bereich habe ich mit Kalkschotter 0-22 gefüllt und in die obere Schicht 20 l Kompost/m² gemischt.

Danach erfolgte der Bau der Trockenmauer. Der aktuelle Stand ist nur ein Zwischenschritt, das soll noch viel höher werden. Aber derzeit fehlen mir geeignete Steine und Zeit.

Ausgesät habe eine Spezialmischung für Magerrasen. Mein Eindruck ist, dass da nicht so viel gekommen ist. Macht nichts! Ich werfe immer wieder Samen von Pflanzen aus anderen Bereichen des Gartens drauf. Bisher hat es so immer geklappt.

Die Fotos zeigen den Stand beim Ende der Grabungen im Oktober 2021 und den Stand vom Juli 2022

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Kai, tree12 und 3 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Kaitree12DorotheeGsaelzbaerKataFux

sind das deine Bienenstöcke?

Sieht toll aus bei dir!!

Schön!

(Achtung: Dieser Thread wurde neu erstellt und hinter dem ersten angelegt. Beim Löschen des ursprünglichen Threads können Anworten verloren gehen)

In meinem zweiten Beitrag heute möchte ich den aktuellen Stand zeigen.

Interessant ist, daß ich dieses Jahr u.a. viel mehr Schmetterlinge habe als bisher. Nicht einfach nur mehr, sondern ein Vielfaches. Und Arten, die ich bisher hier noch gar nicht wahrgenommen hatte.

Das könnte damit zusammenhängen, dass viele Strukturmaßnahmen jetzt am funktionieren sind.

In den ersten Jahren habe ich den Grün- und Holzschnitt zwar gesammelt, aber dann etwa zweimal im Jahr abgefahren. Seit drei Jahren kommt jeglicher Holzschnitt (der nicht woanders gebraucht wird) in die Totholzhecke im Eingangsbereich und der Grünschnitt in den Kompost.

Es gibt jetzt auch einen weiteren Haufen für Gestrüpp.

Im Garten liegt an verschiedenen Stellen Totholz herum, was zum Teil schon ziemlich verpilzt ist. Ebenso habe ich eine Stelle mit Brennesseln wachsen lassen.

Die Steingartenanlage wurde ausgebaut und bepflanzt.

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Simbienchen, tree12 und 4 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
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Auf die Frage von Gsaelzbaer, was in den Töpfen ist. (War in dem gelöschten Thread)

 

Hallo Gsaelzbaer,

ich fülle die Töpfe mit einer Mischung aus torffreier Pflanzerde von Oekohum, Kompost und Erde. Ich säe da immer Kapuzinerkresse, Prachtwinden und Feuerbohnen rein. Bisher hat jedes Jahr nur die Kapuzinerkresse überlebt und bis zum Herbst die Totholzhecke komplett überrankt. Dieses Jahr hatte ich die Idee Kaffeesatz auf die Oberfläche zu streuen. Ich gLaube, es kommen jetzt auch einig Bohnen und Prachtwinden durch.

Grüße aus Schwäbisch Gmünd

Dorothee hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dorothee

Und warum setzt Du diese Pflanzen in Töpfe und nicht direkt in den Boden? Wegen Schnecken?

Unterhalb der Totholzhecke sind 20cm tief Steine und Kalkschotter. Nach außen angrenzend ist ein Schotterrasen. Das sind ja Zierpflanzen, die würden sich da nicht in dem nötigen Maß durchsetzen können. Einzelne keimen dort, weil Samen runterfallen oder noch im Boden sind, aber die verkümmern jedes Mal.

Lena hat auf diesen Beitrag reagiert.
Lena
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