Allergien...

Ein Totschlagargument... Allergien gibt es auch gegen diverse nichtheimische Pflanze. Kirschlorbeer z. B. ist in allen Teilen sehr giftig.
Erst einmal vielen Dank für Dein Engagement!!
Wenn man unwissenden Personen den Umwelt/Natur/Artenschutz näherbringen möchte, muß man leider (immer noch) auf sogenannte "Akzeptanzarten" setzen, also Pflanzen, die ein gutes Image haben und hübsch sind, z. B. der Klatschmohn, Flockenblumen, Hornklee, Königskerzen, Wiesensalbei etc. Bei Insekten wären das der Marienkäfer oder die Hummeln. Keinesfalls erwähnen dürfte man "Solitärwespen" oder Hornissen oder gar Blattläuse - die Tiere gelten als gefährlich, lästig oder pflanzenvernichtend.
Die haben nur gelesen "Distel" und waren schon entsetzt, ohne sich mit der Pflanze an sich auseinandergesetzt zu haben... Der Laie denkt sofort an z. B. die Ackerkratzdistel und hat total verwilderte Ackerflächen vor Augen, wo sich Distel an Distel reiht und kein Durchkommen mehr ist.
Was super wäre, wenn Du alle Parteien dazu bringen könntest, eine Unterschrift zu leisten.
Vielleicht können die Gärtner bei jedem Einsatz immer nur eine Hälfte der Wiese mähen? Darfst Du dort ein wildes Beet anlegen (mit fürs Auge schönen Pflanzen)? Und mit Erklärschild, daß es ein Insektenbeet wird, vielleicht ein Schmetterlingsbeet. Schmetterlinge im Sommer mag jeder. Sag die Pflege zu, vielleicht im Wechsel mit anderen Mietparteien?
Vielleicht mag die Hausverwaltung ein wenig Geld in die Hand nehmen und einen Tiny Forest anlegen? Schöne Bilder dazu gibt es auf der Seite von Miya. Da kann man auch Bänke hinstellen und einen Treffpunkt für die Hausgemeinschaft schaffen.
Steter Tropfen höhlt den Stein - ich wünsche Dir ganz viel freundliche Hartnäckigkeit....
