[Weg 03-25] neuer Hortus soll entstehen.

Garten und andere Grünflächen auf dem Weg zum Hortus / Hortanen Habitat
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Alma
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Re: [Weg 03-25] neuer Hortus soll entstehen.

Beitrag von Alma »

Glückwünsche zum Sandarium! Das ist ja schön, dass es angenommen wird.
Technotikum
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Re: [Weg 03-25] neuer Hortus soll entstehen.

Beitrag von Technotikum »

Update im Juni ☀️

Alles wächst und gedeiht. Die Läuse haben die Marienkäfer angelockt, jetzt sind die Läuse aufgegessen und die Marienkäfer sorgen für Nachwuchs. Im Teich wohnt ein Frosch. Die spanischen Wegschnecken haben zwar die Margariten gegessen aber ich hab auch Tigerschnegel hier. Laufwölfe patrouillen im Sandarium (das inzwischen bissl zu sehr zugewachsen ist- hoppla 😅). Die Wiese ist rausgerissen, da wachsen jetzt heimische Blumen (und schwarzer Basilikum, keine Ahnung wie der hier herkommt aber lecker) 😁 Im Hochbeet wachsen neben Gemüse diverse essbare Blumen. Meine Salate ernähren uns Menschen und unsere Farbratten sehr köstlich. Bild
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Technotikum
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Re: [Weg 03-25] neuer Hortus soll entstehen.

Beitrag von Technotikum »

Ich glaube :frosch :biene mein Garten ist so weit

Hortus-Name: Hortus Amoris Nostri
Bedeutung des Hortus-Namens: Garten unserer Liebe.
Dein Name: Eva
Postleitzahl: 8200 (Österreich, Bundesland Steiermark, der Ort heißt Ilz)
Hortus-Ort: 8200 Ilz
Hortus-Land: Österreich
Größe in m2: 35qm
Beschreibung des Hortus:

Im September 2024 sind wir in unsere Genossenschaftswohnung eingezogen und fanden vor: junge Hainbuchen, die von der Genossenschaft als Begrenzung gesetzt wurden und eine lehmige, steinharte Fläche von 35qm, auf der das von der Genossenschaft gestreute und von mir verhasste Gras wuchs. Und eben die Terrasse. Da ich vorher immer nur einen Balkon hatte (Südhölle) wo mir alles an Leben einging wenn ich nicht 3x täglich gießen konnte, ich mich aber schon seit Jahren mit dem 3-Zonen-Konzept auseinandersetze und den Gedanken hinter dem Konzept für wichtig und richtig halte, habe ich mir zum Ziel gesetzt, dieses Konzept in weiten Teilen in meinem Minigarten umzusetzen.
Daher bewerbe ich mich hiermit mit meinem Garten um einen Eintrag als Hortus und beschreibe ihn wie folgt:
Pufferzone: da ich die Hainbuchen nicht ausreißen darf, lasse ich sie notgedrungen. Ich lasse sie in die Höhe wachsen und schneide sie aber sehr schlank, damit darunter Platz für andere Pflanzen ist. Ich habe in dem schmalen Streifen, der die Hainbuchen umgibt, den Rindenmulch entfernt und heimische Blühpflanzen sowie Sonnenblumen, Kapuzinerkresse und Calendula gestreut. Da kommt aber noch nicht wirklich was. Einige Lavendel kamen auch hinzu, denen geht’s gut. Beim Eingangstor zum Garten habe ich eine Hainbuche mehr als notwendig ausgerissen und dort wohnt jetzt eine Schafgarbe. Hinter den Hainbuchen beginnt dann gleich die Gemeinschaftsfläche der Genossenschaft, auf der ich nichts machen darf. Die wird ständig gemäht. Eine Initiative zum weniger mähen, die auch viele meiner Nachbarn unterschrieben haben, wurde abgeschmettert.
Ertragszone: als Ertragszone dienen zwei Hochbeete (je 2x1m groß). Diese sind unter anderem mit Schafwolle von einer Schafbäurin aus dem Ort bestückt und beschenken uns mit vielerlei Gemüse. Da wir weder Gift spritzen noch sonst irgendwas Unnatürliches haben wollen, habe ich auch in den Hochbeeten essbare Blumen als Ablenkung für Schädlinge gepflanzt. Funktioniert gut. Auf der Terrasse sind weitere zwei Beete (90l Mörtelwannen). Eine ist mit einer Himbeere und mit Kapuzinerkresse als Ablenkung bestückt, eine mit Gurken. Da vom Zaunbau ein Stück Zaun übrigblieb, ist dies gleich das Rankgerüst geworden für die Gurken.
Hot Spot Zone: es wurde von mir ein Bereich angelegt mit einem Gemisch aus viel Sand und wenig Erde. Abgetrennt habe ich diesen mit so genannten „Vampirzäunen“ vom Rest des Grundstücks. Hier wachsen Salbei, Dost, Lichtnelke, Rosmarin, Thymian, Kornblume, Margarite, Natternkopf und andere Pflanzen die solche Standorte mögen.
Kompost: da mir ein Kreislauf wichtig ist und ich Bretter von einem alten Regal übrighatte, habe ich in meinem Minigarten einen Platz für einen Komposthaufen gefunden. Skeptisch, ob das in Vollsonne und ohne jegliche Vorkenntnisse funktioniert, habe ich inzwischen festgestellt, dass der Kompost SEHR lebt, sehr gut riecht und wohlduftenden Kompost herstellt. Der Kompost wird nur mit Biomüll (Obst und Gemüse, kein Fleisch), Grasschnitt von den Nachbarn (ich habe ja zum Glück keinen Grasschnitt) und ausgerupften Pflanzen(teilen) aus der Ertragszone gefüttert.
Naturmodule: Ein 90l Teich wurde angelegt, ohne jede Technik. Bepflanzt mit Sumpfdotterblume, Froschlöffel, Sumpfiris, Zwergrohrkolben. Seit einigen Wochen wohnt ein Teichfrosch in diesem Miniteich, außerdem sind Schnecken (Bernsteinschnecken vermutlich) eingezogen und das Wasser ist voller kleiner Tiere (Wasserflöhe und Co.). Hinter dem Teich habe ich Totholz in die Ecke gelegt. Mehr Naturmodule würden mir einfallen (Käferkeller und Co.) aber ich hab absolut keinen Platz mehr ^^
Wiese / Rasen: wie oben erwähnt wurde von der Genossenschaft Rasen angelegt. Diesen habe ich erst zu stören begonnen (ausgerupft, gerissen, Sand gestreut) und als der Rasen immer hässlicher und weniger wurde, habe ich mit Karton gemulcht, auf den Karton eine Sand/Erde Schicht aufgetragen und mit Saatgut von heimischen Pflanzen bestückt, das ich vom Verein Wieseninitiative gekauft habe. Enthalten ist kleine Braunelle, kriechender Günsel, Hornklee, Gänseblümchen, Kleines Habichtskraut, Kronenlichtnelke, Leuenzahn, Gelbklee, Schnittknoblauch, violette Königskerze. Außerdem habe ich noch Frühlingsfünffingerkraut gesetzt (als Pflanze). Da die meisten Pflanzen nicht trittfest sind und ich nicht mag, dass durch die frisch angelegte Fläche gelatscht wird, habe ich Trittsteine verlegt.

Ehrlicherweise nicht alles ist 100% Hortus“konform“ aber da ich transparent bin, möchte ich auch vollständig vom Garten berichten. Sollte mir das die Eintragung als Hortus kosten, ist es so, aber dann habe ich nicht gelogen oder beschönigt :)

Sonstiges: Den Eingangsbereich bilden zwei hintereinander gesetzte Rosenbögen, links und rechts davon sind unsere Staudenbeete. Die Rosenbögen haben wir mit Geissschlingen bestückt, teils Waldreben (angeblich heimisch) aber auch Henryis Lonicera. LEIDER wusste ich nicht, dass die Henryis Lonicera arg invasiv ist aber ich kann die einfach nicht wegtun. Mein Herz hängt an ihr, sie ist 3m inzwischen und als sie voll mit Läusen war im Frühjahr kamen bald die Marienkäfer und nutzten die Lonicera als Kindergarten. Links und rechts vom Eingang sind Staudenbeete. Hier hab ich einen Fingerhut, Frauenmantel, eine rosa canina die ich hoffentlich irgendwann auf die Terrasse klettern lassen kann, ganz viele Zwiebelpflanzen , die schon im März zum Blühen beginnen und bis in den Spätsommer blühen sollten. In dem Bereich des Gartens habe ich eher weniger auf heimische Pflanzen geachtet, hier wachsen auch dunkle Calla, imposante Lilien und andere Pflanzen. Die bleiben hier aber auch, ich habe die alle Armin geschenkt. Er liebt Blumen, die dramatisch blühen.
Beleuchtung: Ich gebe zu- ich LIEBE Beleuchtung. Der Rosenbogen ist beleuchtet mit kleinen Lichterketten, die Terrasse auch (wir haben halt dort auch kein Außenlicht). Der Eingang ist beleuchtet mit zwei kaltweißen Solarleuchten (eher wegen der Stufe als wegen der Optik). Und es gibt Solarleuchten (die meisten sind orangene Fackeln) im Garten.

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tree12
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Re: [Weg 03-25] neuer Hortus soll entstehen.

Beitrag von tree12 »

Wahnsinn, wie gut Du die kleine Fläche genutzt hast! Was hast Du denn gegen Hainbuchen? Natürlich nehmen sie Platz weg in Deinem Minigärtchen, doch sie sind heimisch und versorgen jede Menge Organismen mit Nahrung und Verstecken.

Die Solarleuchten wegen der Treppe kann ich noch nachvollziehen, aber die anderen Solarleuchten im Garten? Gärten sollten nachts dunkel sein dürfen. Z. B. die Glühwürmchen werden massiv gestört.
Technotikum
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Re: [Weg 03-25] neuer Hortus soll entstehen.

Beitrag von Technotikum »

Gegen die Hainbuchen an und für sich hab ich nix. ABER mir wäre eine gemischte Hecke mit verschiedenen Sträuchern lieber gewesen.

Dass die Solarlampen nicht toll sind, ist mir bewusst. Sie leuchten nicht sehr hell, ich konnte auch noch keine Insekten beobachten die herumschwirren dort in der Nacht (so wie bei den Straßenlaternen). Der Garten ist ja nicht nur meiner sondern auch der von meinem Mann und der liebt diese Solarfackeln (und auch ich finde die sooo schön). Also bleiben sie. Wenn uns das die Eintragung kostet, ist das eben so. Heller ist es nicht, ich glaub das kann man verstehen wenn man das haben will 🥲
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tree12
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Re: [Weg 03-25] neuer Hortus soll entstehen.

Beitrag von tree12 »

Dann packt die Fackeln vielleicht während der Hauptflugzeit der Glühwürmchen weg, wäre das machbar? So ab dem 20. Juni bis Mitte Juli? Jede künstliche Lichtquelle kann Männchen und Weibchen der Leuchtkäferarten erheblich irritieren und Paarungen verhindern. :winken
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Re: [Weg 03-25] neuer Hortus soll entstehen.

Beitrag von Technotikum »

ist tatsächlich eine Idee, die kann ich mit meinem Mann besprechen. Mal schauen ob er sich drauf einlässt
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Re: [Weg 03-25] neuer Hortus soll entstehen.

Beitrag von Technotikum »

Lichter sind aus :)
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