Nach zwei Wochen Abwesenheit sind wir wieder im Garten.
Als wir fuhren, gab es noch Nachtfröste und jetzt ist alles in Blüten, im Wachstum oder gewuchert.
Wir haben beim gesamten Wiesenbereich den mähfreien Mai durchgehalten. Gestern hat Olli dann Wege in die Wiesen gemäht und die Sitzgelegenheiten frei gemacht.
Ich habe schon die ersten Himbeeren genascht, die Erdbeertürme tragen toll, die Kartoffeln haben wir schon 2x bzw. 3x angehäuft (d. h. im Turm Erde und nun gestern Mahdgut aufgefüllt) und die Bohnen (nochmal Danke
@Dorfgaertner ) wachsen fröhlich neben den Rosen, Ehrenpreis und Katzenminze.
Im Teich sind nun zwei große Laichballen, aber wir haben nicht die geringste Ahnung, was da am Gedeihen ist. Auf jeden Fall sind wir begeistert, wie gut die Schattenlage des Teiches ist: bisher gab es keine Probleme mit Algen. Auf dem Teichboden habe ich einen schwarzen Käfer stramm hin- und hermarschieren sehen, aber so schnell, dass ich ihn nicht fotografieren konnte. So etwas habe ich noch nie gesehen und auch in keinem Bestimmungsbuch gefunden. Hoffentlich hat er nicht die älteren Kaulquappen gefressen... Die Gebänderte Prachtlibelle strahlt, wenn die Sonne hervorkommt.
Die Apfel-, Kirsch- und Birnbäume haben gut angesetzt.

Unter den Bäumen wächst in Mengen der Hecken-Kälberkropf und ist voller Insekten. Heute hat sogar eine Fliege für ein Foto posiert.
Der Holunder steht noch in der Blüte.
Als wir weg waren, wurden auch die Igel liebevoll jeden Abend mit Soldatenfliegenlarven versorgt. Nur gestern durch den Krach des Rasenmähers hat es Ihnen wohl den Appetit verdorben. Ich hänge heute Abend noch Wildkameras auf, um mal zu schauen.
Heute habe ich auch gelernt, dass es Zimtwanzen gibt, hier im Blütenstand der Kuhschelle.
