Huhu,
ich bin bin auch ganz gespannt!! Bestimmt ist bei dir da oben noch alles gefroren und eingeschneit....
[Weg 06-23] Der Weg ist das Ziel - meine 3200qm wildes Leben
- Ann1981
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Re: [Weg 06-23] Der Weg ist das Ziel - meine 3200qm wildes Leben
Schön, dass du wieder da bist.
"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit." (Wolle Goethe)
- ThePilgrim
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Re: [Weg 06-23] Der Weg ist das Ziel - meine 3200qm wildes Leben
Danke für die netten Willkommenswünsche.
Nach der längeren Pause und dem ersten Besuch heuer oben im Garten knüpft der Thread hier wieder an. Es ist schön zu sehen, dass sich vieles weiterentwickelt hat – manches sehr positiv, anderes hat nicht so wie erhofft gehalten. Ein paar Ausfälle gab es ebenfalls, was dazugehört.
Eine klare Erkenntnis aus der letzten Zeit: Gehölze werden künftig nur noch im Herbst gepflanzt.
Der Fokus für 2026 liegt bewusst auf dem Erhalten und Weiterentwickeln des Bestehenden. Vorhandene Strukturen sollen stabilisiert werden – etwa die Beinwell-Rabatten und die bereits gesetzten Gehölze. Parallel dazu geht es weiter mit dem Freischneiden, um Licht und Raum zu schaffen. Und dem bestimmen der vor Ort befindlichen Pflanzen. Da sind einige Raritäten dabei.
Geplant ist außerdem, die Haselbestände schrittweise weiter auf Stock zu setzen und die frei werdenden Flächen mit heimischen, möglichst standortangepassten Gehölzen zu ergänzen. Die Pufferzone wird weiterentwickelt, bestehende Strukturen werden vorsichtig erweitert. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf Kräutern, insbesondere solchen, die sich zum Räuchern eignen.
Beim Pflanzen gilt heuer bewusst Zurückhaltung: Es wird (fast) nichts zugekauft. Stattdessen wird genutzt, was im direkten Umfeld vorhanden ist – etwa Pflanzen aus dem Garten meiner Mama (und ihrem Umfeld), die dort eher als „Unkraut“ oder zu wüchsig gelten, wie zum Beispiel Efeu. Solche einheimischen Arten werden übernommen und hier integriert.
Auch das Zurückdrängen einzelner Neophyten bleibt ein Thema, auch wenn nur noch wenige Bestände vorhanden sind.
Für den Garten haben sich dabei einige einfache Grundregeln etabliert:
Alles, was anfällt, bleibt vor Ort und wird weiterverwendet – als Totholz, Mulchmaterial, Kompost oder strukturgebendes Element. Nichts wird entsorgt, alles bleibt Teil eines möglichst geschlossenen Kreislaufs. Ziel ist es, Materialflüsse kurz zu halten, Lebensräume zu schaffen und Eingriffe auf das notwendige Maß zu reduzieren.
Die grundsätzliche Linie bleibt pragmatisch und nicht dogmatisch. Es geht nicht um Zertifizierungen oder feste Konzepte, sondern darum, was vor Ort funktioniert und sich stimmig entwickeln kann.
Der Garten ist dabei mehr als ein Projekt – er ist MEIN Kraftort.
Fotos folgen, die muss ich erst sortieren.....
Nach der längeren Pause und dem ersten Besuch heuer oben im Garten knüpft der Thread hier wieder an. Es ist schön zu sehen, dass sich vieles weiterentwickelt hat – manches sehr positiv, anderes hat nicht so wie erhofft gehalten. Ein paar Ausfälle gab es ebenfalls, was dazugehört.
Eine klare Erkenntnis aus der letzten Zeit: Gehölze werden künftig nur noch im Herbst gepflanzt.
Der Fokus für 2026 liegt bewusst auf dem Erhalten und Weiterentwickeln des Bestehenden. Vorhandene Strukturen sollen stabilisiert werden – etwa die Beinwell-Rabatten und die bereits gesetzten Gehölze. Parallel dazu geht es weiter mit dem Freischneiden, um Licht und Raum zu schaffen. Und dem bestimmen der vor Ort befindlichen Pflanzen. Da sind einige Raritäten dabei.
Geplant ist außerdem, die Haselbestände schrittweise weiter auf Stock zu setzen und die frei werdenden Flächen mit heimischen, möglichst standortangepassten Gehölzen zu ergänzen. Die Pufferzone wird weiterentwickelt, bestehende Strukturen werden vorsichtig erweitert. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf Kräutern, insbesondere solchen, die sich zum Räuchern eignen.
Beim Pflanzen gilt heuer bewusst Zurückhaltung: Es wird (fast) nichts zugekauft. Stattdessen wird genutzt, was im direkten Umfeld vorhanden ist – etwa Pflanzen aus dem Garten meiner Mama (und ihrem Umfeld), die dort eher als „Unkraut“ oder zu wüchsig gelten, wie zum Beispiel Efeu. Solche einheimischen Arten werden übernommen und hier integriert.
Auch das Zurückdrängen einzelner Neophyten bleibt ein Thema, auch wenn nur noch wenige Bestände vorhanden sind.
Für den Garten haben sich dabei einige einfache Grundregeln etabliert:
Alles, was anfällt, bleibt vor Ort und wird weiterverwendet – als Totholz, Mulchmaterial, Kompost oder strukturgebendes Element. Nichts wird entsorgt, alles bleibt Teil eines möglichst geschlossenen Kreislaufs. Ziel ist es, Materialflüsse kurz zu halten, Lebensräume zu schaffen und Eingriffe auf das notwendige Maß zu reduzieren.
Die grundsätzliche Linie bleibt pragmatisch und nicht dogmatisch. Es geht nicht um Zertifizierungen oder feste Konzepte, sondern darum, was vor Ort funktioniert und sich stimmig entwickeln kann.
Der Garten ist dabei mehr als ein Projekt – er ist MEIN Kraftort.
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Lass dich nicht unterkriegen; sei frech und wild und wunderbar - Pippi Langstrumpf
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