Habt ihr schon Samentütchen/ - briefchen gebastelt? Ich werde mich demnächst dransetzen....
Weiß jemand, ob irgendwo schon Demo's dazu angemeldet wurden?
https://reset.org/stoppt-monsanto-saatg ... ai-berlin/
Lasst uns bitte auch über regionale angemeldete Proteste gegenseitig auf dem Laufenden halten....
Saatgut
- Simbienchen
- Beiträge: 2283
- Registriert: Mi 20. Feb 2019, 11:41
- Hat sich bedankt: 3060 Mal
- Danksagung erhalten: 2072 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Saatgut
"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde!"
-
tree12
- Beiträge: 1716
- Registriert: Sa 6. Apr 2019, 10:40
- Hat sich bedankt: 2438 Mal
- Danksagung erhalten: 1995 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Saatgut
https://www.gartenwinkel-pfaffenwinkel. ... BCte-2024/
Das habe ich gerade auf der Seite von Stauden-Spatz gefunden. Die meisten Staudensamen sind wohl heimischer Natur und es gibt auch Gemüsesamen, z. B. von Bohnen und Tomaten.
Vielleicht wohnt ja jemand dort in der Nähe und möchte nach Samen schauen.
Das habe ich gerade auf der Seite von Stauden-Spatz gefunden. Die meisten Staudensamen sind wohl heimischer Natur und es gibt auch Gemüsesamen, z. B. von Bohnen und Tomaten.
Vielleicht wohnt ja jemand dort in der Nähe und möchte nach Samen schauen.
- Amarille
- Beiträge: 1109
- Registriert: Mi 3. Feb 2021, 18:54
- Hat sich bedankt: 1085 Mal
- Danksagung erhalten: 1032 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Saatgut
Hier eine kurze Info zum Stand EU-Saatgutrecht, aus der Newsletter von Arche Noah:
https://respond.arche-noah.at/newslette ... ungen.html
noch ist alles offen und Änderungen möglich.
https://respond.arche-noah.at/newslette ... ungen.html
noch ist alles offen und Änderungen möglich.
Ich bin aus der Zeit gefallen... 
- Pettersson
- Beiträge: 100
- Registriert: Do 15. Feb 2024, 07:53
- Hortus-Name: Hortus Pettersson
- Hat sich bedankt: 152 Mal
- Danksagung erhalten: 163 Mal
Re: Saatgut
Vorhin bin ich auf Friedmunt Sonnemann gestoßen, der fast wie ein Eremit im Hunsrück lebt und es sich zur Aufgabe gemacht hat, alte Sorten zu vermehren. Mit Gleichgesinnten vertreibt er Saatgut über Mutter Erde Saaten
Der wahre Reichtum eines Menschen bemisst sich an der Zahl der Dinge auf die er verzichten kann. (H.D. Thoreau)
Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. (H.C. Andersen)
Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. (H.C. Andersen)
- Tidofelder
- Beiträge: 1618
- Registriert: Fr 7. Mai 2021, 21:24
- Wohnort: Norden
- Hortus-Name: Hortus Passiflorus
- Hat sich bedankt: 777 Mal
- Danksagung erhalten: 1947 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Saatgut
Heute habe ich das Saatgut vom Feldsalat gesäubert und in eine Papiertüte gefüllt. Im Herbst wird großzügig ausgesät.
Hortus Passiflorus - Grün, wild, ostfriesisch.
Wildes Norden- Entdecke die Artenvielfalt in der Stadt.
Wildes Norden- Entdecke die Artenvielfalt in der Stadt.
- Alma
- Beiträge: 1505
- Registriert: Mi 2. Okt 2019, 14:56
- Hat sich bedankt: 731 Mal
- Danksagung erhalten: 1432 Mal
Re: Saatgut
Meine Variante:Tidofelder hat geschrieben: Mi 11. Jun 2025, 17:00 Heute habe ich das Saatgut vom Feldsalat gesäubert und in eine Papiertüte gefüllt. Im Herbst wird großzügig ausgesät.
Ich habe die Feldsalate mit den Samen dran als Mulch ausgelegt an den Stellen wo ich ihn im Herbst haben will. Er keimt zur richtigen Zeit.
- Amarille
- Beiträge: 1109
- Registriert: Mi 3. Feb 2021, 18:54
- Hat sich bedankt: 1085 Mal
- Danksagung erhalten: 1032 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Saatgut
Bei NaturaDB wurde ein Beitrag von Janet Glausch von Naturgarten-Samen Leipzig zum Thema Kühlkeimer, Kaltkeimer veröffentlicht. Endlich kenn ich jetzt die Unterschiede :-). Ich denke, da der Beitrag schon öffentlich zu lesen ist, darf ich Ausschnitte, vom Interview, hier posten. Leidiglich die Info´s die, die Anzucht betreffen.
Kühlkeimer, Kaltkeimer - Janet Glausch von Naturgarten-Samen Leipzig
Kannst du den Unterschied zwischen Kaltkeimern und Kühlkeimern einmal ganz einfach erklären - so, dass man ihn sich wirklich merken kann? Aber ja, sehr gerne! Beide benötigen einen Kältereiz, um überhaupt keimen zu können. Damit schützen sich diese Wildpflanzen davor, schon im Sommer oder Herbst zu keimen, wenn ihre reifen Samen in der Natur ausfallen - und dann im Winter zu erfrieren.
Die KALTKEIMER (zum Beispiel Lungenkraut, Schlüsselblume oder März-Veilchen) haben besonders hartschalige Samen. Sie müssen vor der eigentlichen Kälteperiode zunächst ein paar Wochen lang bei Temperaturen von 15-20 °C in feuchter Erde aufquellen. In den darauf folgenden kalten Monaten bei 2-8 °C laufen im Samenkorn biochemische Vorgänge ab, die es im Frühjahr - wenn es wieder wärmer wird - keimen lassen. Die optimale Aussaatzeit für Kaltkeimer liegt daher im Spätsommer oder Herbst.
KÜHLKEIMER (wie Witwenblume, Platterbse, Eselsdistel oder Baldrian) brauchen diese Phase mit moderaten Temperaturen vor der Kälte nicht. Sie können entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr bei Temperaturen zwischen etwa 5 und maximal 15 °C in die Erde gebracht werden. Spätestens ab Mai ist es dafür zu spät - durch den Klimawandel vermutlich schon früher.
Man sät sie ins Freiland oder in Töpfchen, die im Freien aufgestellt und feucht gehalten werden. Je nach Art keimen sie dann nach zwei bis acht Wochen. Tun sie das nicht oder nur vereinzelt, ist es ihnen schlicht zu warm. Dann hilft nur ein Wetterwechsel - oder eine zusätzliche Kältebehandlung.
Wie lässt sich eine solche Kältebehandlung praktisch umsetzen?
Wer das Saatgut in Töpfchen oder Schalen ausgesät hat, kann diese in Plastiktüten packen und in den Kühlschrank stellen. Sobald sich Keimlinge zeigen, brauchen sie Sauerstoff und Licht, um sich weiterzuentwickeln. Die Abdeckung muss dann entfernt und die Gefäße wieder draußen aufgestellt werden. Falls es dort schon sehr warm ist, eignet sich vorübergehend auch eine helle Fensterbank im Keller. Die sogenannte Stratifikation funktioniert übrigens auch bei Kaltkeimern. Die Töpfe mit feuchter Anzuchterde oder feuchtem Sand werden für mindestens 4, besser noch 6 Wochen bei 15-20 °C aufgestellt. Danach wandern sie für vier bis sechs Wochen in den Kühlschrank. Es folgt eine Übergangsphase bei Temperaturen zwischen 5 und 10 °C für mindestens eine Woche.
Sät alle einheimischen Wildpflanzen immer im Freien aus.
Nicht im Haus, nicht im Gewächshaus, nicht im Frühbeet. Je natürlicher die Bedingungen, desto stabiler entwickeln sich die Pflanzen von Anfang an.
Kühlkeimer, Kaltkeimer - Janet Glausch von Naturgarten-Samen Leipzig
Kannst du den Unterschied zwischen Kaltkeimern und Kühlkeimern einmal ganz einfach erklären - so, dass man ihn sich wirklich merken kann? Aber ja, sehr gerne! Beide benötigen einen Kältereiz, um überhaupt keimen zu können. Damit schützen sich diese Wildpflanzen davor, schon im Sommer oder Herbst zu keimen, wenn ihre reifen Samen in der Natur ausfallen - und dann im Winter zu erfrieren.
Die KALTKEIMER (zum Beispiel Lungenkraut, Schlüsselblume oder März-Veilchen) haben besonders hartschalige Samen. Sie müssen vor der eigentlichen Kälteperiode zunächst ein paar Wochen lang bei Temperaturen von 15-20 °C in feuchter Erde aufquellen. In den darauf folgenden kalten Monaten bei 2-8 °C laufen im Samenkorn biochemische Vorgänge ab, die es im Frühjahr - wenn es wieder wärmer wird - keimen lassen. Die optimale Aussaatzeit für Kaltkeimer liegt daher im Spätsommer oder Herbst.
KÜHLKEIMER (wie Witwenblume, Platterbse, Eselsdistel oder Baldrian) brauchen diese Phase mit moderaten Temperaturen vor der Kälte nicht. Sie können entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr bei Temperaturen zwischen etwa 5 und maximal 15 °C in die Erde gebracht werden. Spätestens ab Mai ist es dafür zu spät - durch den Klimawandel vermutlich schon früher.
Man sät sie ins Freiland oder in Töpfchen, die im Freien aufgestellt und feucht gehalten werden. Je nach Art keimen sie dann nach zwei bis acht Wochen. Tun sie das nicht oder nur vereinzelt, ist es ihnen schlicht zu warm. Dann hilft nur ein Wetterwechsel - oder eine zusätzliche Kältebehandlung.
Wie lässt sich eine solche Kältebehandlung praktisch umsetzen?
Wer das Saatgut in Töpfchen oder Schalen ausgesät hat, kann diese in Plastiktüten packen und in den Kühlschrank stellen. Sobald sich Keimlinge zeigen, brauchen sie Sauerstoff und Licht, um sich weiterzuentwickeln. Die Abdeckung muss dann entfernt und die Gefäße wieder draußen aufgestellt werden. Falls es dort schon sehr warm ist, eignet sich vorübergehend auch eine helle Fensterbank im Keller. Die sogenannte Stratifikation funktioniert übrigens auch bei Kaltkeimern. Die Töpfe mit feuchter Anzuchterde oder feuchtem Sand werden für mindestens 4, besser noch 6 Wochen bei 15-20 °C aufgestellt. Danach wandern sie für vier bis sechs Wochen in den Kühlschrank. Es folgt eine Übergangsphase bei Temperaturen zwischen 5 und 10 °C für mindestens eine Woche.
Sät alle einheimischen Wildpflanzen immer im Freien aus.
Nicht im Haus, nicht im Gewächshaus, nicht im Frühbeet. Je natürlicher die Bedingungen, desto stabiler entwickeln sich die Pflanzen von Anfang an.
Ich bin aus der Zeit gefallen... 
