Das ist ein schönes Thema,
@Simbienchen! Wenn der Schnee weg ist, werde ich auch mal Bilder posten.
Bis dahin hätte ich aber eine allgemeine Frage: wie löst ihr das Problem des kontinuierlichen Gras-"Angriffs" auf die Begrenzungen? Oder löst ihr es einfach durch kontinuierliches jäten? Aber was macht ihr dann mit den unterirdischen Grasausläufern, die plötzlich im Beet auftauchen und käum zu jäten sind, ohne andere Blumen/Stauden dabei ausgraben zu müssen? Oder ist das ein ich-Problem und bei anderen ist das nicht so schlimm, z.B. weil ich einfach Pech mit den Grasarten im Rasen hab?
Ich muss immer häufiger an die Beetberenzungen meiner Mutter von früher denken – sie machte in den 1990ern so V-förmige "Schützengräben"

zwischen Rasen und Beet (hat das aber nach einem Umzug bei den neuen Beeten nicht mehr fortgesetzt). Ich fand die, schon damals, nicht besonders schön, aber sie haben meiner Erinnerung nach funktioniert. Nur weiß ich nicht, wie man dabei die Linie an der gleichen Stelle hielt, weil man ja regelmäßig mit dem Spaten immer eine dünne
Brotscheibe Erdscheibe abstechen muss, um das zu erhalten...
Klar: man kann natürlich einfach sehr regelmäßig hinterher sein und alles, was kommt, wegjäten. Aber die unterirdischen Ausläufer kommen halt trotzdem und werden oft erst sichtbar, wenn es quasi zu spät ist zum "einfachen" wegjäten...
Mache ich mir da wieder viel zu viele Gedanken? Wie löst ihr das?
P.S.: Bei verwinkelteren Stellen im Nutzgartenbereich habe ich letztes Jahr schon angefangen, einfach Rasen durch flächigen Rindenmulch zu ersetzen. Ich habe inzwischen auch eine Stelle für Bio-Rindenmulch aufgetan und werd das also beibehalten. Erste Erfahrungen sind gut, dieses Jahr soll die Fläche vergrößert werden. Leider ist Rindenmulch gar nicht mal günstig und merkwürdigerweise im BigPack nicht günstiger als in der Einzeltüte, deshalb kann ich das nur schrittweise, Teilfläche um Teilfläche, umsetzen.
Letztes Jahr hat sich im Laufe der Zeit Gundermann auf Teilen der Mulchfläche verbreitet, den ich dagelassen habe, weil es wirklich nur er war und sonst nichts. Das sah ganz hübsch aus und ich bin gespannt, wie sich das dieses Jahr entwickeln wird.
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster