Mit dem hiesigen Füllhorn an Wissen habe ich meine Beetplanung bisher nicht geschafft. Menschen sagen mir nach, ich sei strukturiert und organisiert, aber die ganzen Einzelinformationen habe ich nicht zusammen gekriegt.
Zudem habe ich Marie und ihre 30 Angestellten gern unterstützt. Sie stellen viel Wissen kostenlos im Internet zur Verfügung. (Ja, ist auch Werbung, allerdings eine sinnvolle.)
Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
- Amarille
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Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Lohnt sich eigener Anbau: 2026 - unbedingt ja!
Ich musste heute Tomatenpflanzen nachkaufen, da meine eigenen, vorgezogen, sortenechten, alte Pflanzensorten, während der Urlaubspflege, ersäuft wurden und ich 20 schöne Tomatenpflanzen verloren habe. Grad komme ich vom Gärtner:
1 Tomatenpflanze (F1 Hybride, kann nicht vermehrt werden) = Stück 3,90 €; 1 Tomatenpflanze (nur in 3 Sorten verfügbar), als sortenecht (vermehrungsfähig ?) dagegen stolze 7,90 €.
Da wird langsam ersichtlich wohin die Reise geht und warum die großen Player das Saatgutrecht abschaffen wollen.
Ich musste heute Tomatenpflanzen nachkaufen, da meine eigenen, vorgezogen, sortenechten, alte Pflanzensorten, während der Urlaubspflege, ersäuft wurden und ich 20 schöne Tomatenpflanzen verloren habe. Grad komme ich vom Gärtner:
1 Tomatenpflanze (F1 Hybride, kann nicht vermehrt werden) = Stück 3,90 €; 1 Tomatenpflanze (nur in 3 Sorten verfügbar), als sortenecht (vermehrungsfähig ?) dagegen stolze 7,90 €.
Da wird langsam ersichtlich wohin die Reise geht und warum die großen Player das Saatgutrecht abschaffen wollen.
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- Ann1981
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Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Ich habe ein paar deiner Sorten aus dem STP: Fleischtomate "Hilli-Billy", Trüffeltomate und italienische Saucentomate. Magst du Saatgut wiederhaben?Amarille hat geschrieben: Mo 19. Mai 2025, 10:43 Lohnt sich eigener Anbau: 2026 - unbedingt ja!
Ich musste heute Tomatenpflanzen nachkaufen, da meine eigenen, vorgezogen, sortenechten, alte Pflanzensorten, während der Urlaubspflege, ersäuft wurden und ich 20 schöne Tomatenpflanzen verloren habe. Grad komme ich vom Gärtner:
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"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit." (Wolle Goethe)
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Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Lieb von Dir, ich hab von allen Sorten noch Samen für die nächsten Jahre aufgehoben, die hüte ich wie einen Schatz der jetzt noch wertvoller geworden ist. Eine fast ausgestorbene Erbsensorte fängt grad an zu wachsen, wenn alles passt kann ich davon welche ins nächste STP packen.Ann1981 hat geschrieben: Mo 19. Mai 2025, 16:39Ich habe ein paar deiner Sorten aus dem STP: Fleischtomate "Hilli-Billy", Trüffeltomate und italienische Saucentomate. Magst du Saatgut wiederhaben?Amarille hat geschrieben: Mo 19. Mai 2025, 10:43 Lohnt sich eigener Anbau: 2026 - unbedingt ja!
Ich musste heute Tomatenpflanzen nachkaufen, da meine eigenen, vorgezogen, sortenechten, alte Pflanzensorten, während der Urlaubspflege, ersäuft wurden und ich 20 schöne Tomatenpflanzen verloren habe. Grad komme ich vom Gärtner:
1 Tomatenpflanze (F1 Hybride, kann nicht vermehrt werden) = Stück 3,90 €; 1 Tomatenpflanze (nur in 3 Sorten verfügbar), als sortenecht (vermehrungsfähig ?) dagegen stolze 7,90 €.
Da wird langsam ersichtlich wohin die Reise geht und warum die großen Player das Saatgutrecht abschaffen wollen.
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Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Ich steckte am Sonntag "deine" "Alte weiße Cottbus". Ich hätte sie wohl besser vorgezogen wie die Zuckererbse und die Duftwicke. Die wachsen ein wenig im Gegensatz zur gesteckten Puffbohne (eine von 17?)
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Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Ich finde das der Eigenanbau sich immer mehr lohnt. Wenn ich die Preise beim Einkauf anschaue bin ich entsetzt, vor allem wenn es auch noch Bio und aus der Region ist. Ich kann dann nicht anders und rechne das dann mit meinem Anbau hoch und überschlage das Eingekochte, das riesige Glas Kräutersalz etc. Allein grad: 15g Szechauanpfeffer kostet 7 € von weit her. Ein Glas Marmelade mit 10% Frucht fast 5 €....
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Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Eigener Anbau von Gemüse lohnt auch wenn wir Wasser als wertvoll rechnen. Im Gemüsebeet wird sicherlich Wasser gezielt und sparsam eingesetzt. Verwendung findet hier ausschließlich Regenwasser und kein Trinkwasser. Ein Punkt der mir sehr wichtig ist. Ebenso wird selten überdüngt, da im Gemüsebeet eigen angesetzte Jauche verwendet wird, gespritzt wird grundsätzlich nicht. Die körperliche Bewegung ist ebenfalls zu rechnen. Alles zusammen in Wert und € gesetzt ergibt es ein unbedingtes Plus.
Sorry, meine Buchhalterseele
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- Alma
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Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Liebe Amarille,Amarille hat geschrieben: Do 21. Aug 2025, 16:16 Eigener Anbau von Gemüse lohnt auch wenn wir Wasser als wertvoll rechnen. Im Gemüsebeet wird sicherlich Wasser gezielt und sparsam eingesetzt. Verwendung findet hier ausschließlich Regenwasser und kein Trinkwasser. Ein Punkt der mir sehr wichtig ist. Ebenso wird selten überdüngt, da im Gemüsebeet eigen angesetzte Jauche verwendet wird, gespritzt wird grundsätzlich nicht. Die körperliche Bewegung ist ebenfalls zu rechnen. Alles zusammen in Wert und € gesetzt ergibt es ein unbedingtes Plus.
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ich gebe dir soo recht! Ich kaufe kein Gemüse was viel Arbeit und Planung spart. Ich muss nur die anderen Sachen besorgen wie Nudeln, Mehl, Butter usw.
Aber mit so viel leckerer Gemüseauswahl kann man mit kaum Planung immer lecker kochen oder Salat machen
Eins der mühsamsten Dinge bei Koch/Einkaufsmanagement finde ich immer mir zu überlegen was ich brauche und welches Gericht es gibt.
Und so gehe ich einfach in den Garten und hole was ich will.