Was dort prima wächst, ist die Hohe Sternmiere, Walderdbeeren,der kleine Odermennig (der wuchert schon fast). Das Beet ist nicht mehr schön, andere Pflanzen, die sonnenhungriger sind, gedeihen nur noch kümmerlich oder sind verschwunden. Meine Idee ist, dort nun Minzen dominieren zu lassen. Ich habe eine Erdbeer-, eine Johannisbeer - und eine Mandarinenminze, von denen die Erdbeerminze wahrscheinlich die zierlichste ist. Noch leben sie in Töpfen und ich möchte sie gerne in das Beet setzen, in der Hoffnung, daß sie sich gegenseitig in Schach halten.
Sollte mal eine MInze dominieren, käme ich gut dran zum Auslichten. Außerdem sind sie schneckenresistent - in der kleinen Trockenmauer um das Beet herum scheinen Heerscharen an Nacktschnecken und Mittelmeerweinbergschnecken zu gedeihen.
Meine Hoffnung ist zudem, daß der Schatten das Wachstum der Minzen eh etwas einbremst (der Boden ist lehmig und eher fest). Hat jemand Erfahrung mit Minzen? Kann das so klappen oder wird das Beet überrannt von den Ausläufern? Wir haben vor Jahren mal eine normale Pfefferminze woanders eingesetzt, die lebt inzwischen das ganze Jahr fast vollschattig und breitet sich sehr langsam und gemächlich aus.
Es ist ja ein Naturgartenprinzip, sehr wuchsstarke Pflanzen mit ähnlich wuchsstarken Pflanzen im Zaum zu halten.
