Igelbehausungen, Igelhäuser, natürliche Schlafplätze
- Simbienchen
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Igelbehausungen, Igelhäuser, natürliche Schlafplätze
Der natürliche Lebensraum der Igel ist derart eingeschränkt, dass Igel kaum noch natürliche Schlaf- und Niststellen finden. Zudem bietet unsere aufgeräumte Landschaft kaum noch Futtertiere. Darum ist es immens wichtig geworden, dass wir in unseren Horti zusätzlich ausreichend Höhlen, Behausungen und Schlafstellen für die Igel bereitstellen oder möglich machen.
Auf seinen langen und weiten Laufstrecken auf der Suche nach Futtertieren, sind Igel dankbar für jede adäquate Unterkunft! Jungtiere, die noch sehr unerfahren sind, beziehen gerne die angebotenen Schlafbehausungen und Igelhäuser. Ältere erfahrene Igel entscheiden sich eher für natürliche Schlafplätze, wie kompakte Ast-Laubhaufen, ....Komposthaufen... ....oder sonstige Haufen, die einen festen Standort haben und durch den vorangegangenen Verottungsprozess im Inneren eine warme Mulde oder Höhle bilden. Sie graben sich darunter ein.
Im Sommer schlafen Igel aufgrund der Wärme gerne unter dem Blätterdach von dichten Stauden, im hohen Gras, Nischen, der Strauchschicht der Pufferzone oder unter abgestellten Holzpaletten.
Wichtig ist, dass die Igel zur Auskleidung ihres Nestes/Schlafplatzes immer Zugang zu Gräsern, Laub und anderem trockenen Pflanzenmaterial haben. Sie sammeln es sich im Garten selbst zusammen, wenn man nicht immer alles wegräumt. Ein aufgeräumter Garten ist eher ungünstig für Igel, sie wollen es naturnah und suchen wilde Ecken.
Auf seinen langen und weiten Laufstrecken auf der Suche nach Futtertieren, sind Igel dankbar für jede adäquate Unterkunft! Jungtiere, die noch sehr unerfahren sind, beziehen gerne die angebotenen Schlafbehausungen und Igelhäuser. Ältere erfahrene Igel entscheiden sich eher für natürliche Schlafplätze, wie kompakte Ast-Laubhaufen, ....Komposthaufen... ....oder sonstige Haufen, die einen festen Standort haben und durch den vorangegangenen Verottungsprozess im Inneren eine warme Mulde oder Höhle bilden. Sie graben sich darunter ein.
Im Sommer schlafen Igel aufgrund der Wärme gerne unter dem Blätterdach von dichten Stauden, im hohen Gras, Nischen, der Strauchschicht der Pufferzone oder unter abgestellten Holzpaletten.
Wichtig ist, dass die Igel zur Auskleidung ihres Nestes/Schlafplatzes immer Zugang zu Gräsern, Laub und anderem trockenen Pflanzenmaterial haben. Sie sammeln es sich im Garten selbst zusammen, wenn man nicht immer alles wegräumt. Ein aufgeräumter Garten ist eher ungünstig für Igel, sie wollen es naturnah und suchen wilde Ecken.
"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde!"
- Amarille
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Re: Igelbehausungen, Igelhäuser, natürliche Schlafplätze
Vielen Dank für dieses informativen Beispiele. Bei mir gibt es keine Igel mehr seit unsere Nachbarin vor Jahren mit Katzen eingezogen ist. Sie hat immer mindestens 3, die ganztägig und Nachts durch die umliegenden Gärten streuen. Erst vorgestern hatte wieder eine Katze eine Amsel erwischt 

Auf der Welt gibt es mehr als 30000 Apfelsorten. In Deutschland 2000, im Supermarkt 5.
- Simbienchen
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Re: Igelbehausungen, Igelhäuser, natürliche Schlafplätze
Weitere Beispiele, wie man bei der Planung von Naturmodulen, Igelschlafplätze einrichten kann:
Hier ein Tagesversteck/ Schlafstelle oder Winterquartier in der Pufferzone angelegt. Aus einem alten defektem Futtertrog und ein paar Steinen den Hohlraum gebaut. Danach mit sämtlichem Grün- und Astschnitt aus dem Garten bedeckt und zu einem stattlichen Asthaufen anwachsen lassen. Durch das Blattwerk im Sommer von außen kaum zu erkennen und sehr beliebt bei den Igeln.
Ein großer Komposthaufen am Rande der Wiese , entstanden aus dem Schnitt von hölzernen Pflanzen und Wiesenschnitt. Der Igel hat sich sein Quartier darin selbst gegraben.
Verschiedene Asthaufen...immer mit Zugang zu einer im Inneren sich befindlichen Höhle oder Igelhäuser.
Beispiele für Ast- Laubhaufen als Schlafstellen
Tagesversteck integriert in einer Steinpyramide
Hier ein Tagesversteck/ Schlafstelle oder Winterquartier in der Pufferzone angelegt. Aus einem alten defektem Futtertrog und ein paar Steinen den Hohlraum gebaut. Danach mit sämtlichem Grün- und Astschnitt aus dem Garten bedeckt und zu einem stattlichen Asthaufen anwachsen lassen. Durch das Blattwerk im Sommer von außen kaum zu erkennen und sehr beliebt bei den Igeln.
Ein großer Komposthaufen am Rande der Wiese , entstanden aus dem Schnitt von hölzernen Pflanzen und Wiesenschnitt. Der Igel hat sich sein Quartier darin selbst gegraben.
Verschiedene Asthaufen...immer mit Zugang zu einer im Inneren sich befindlichen Höhle oder Igelhäuser.
Beispiele für Ast- Laubhaufen als Schlafstellen
Tagesversteck integriert in einer Steinpyramide
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- Simbienchen
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Re: Igelbehausungen, Igelhäuser, natürliche Schlafplätze
Auch abgelegte Paletten werden im Sommer gerne als Tagesversteck oder Schlafplatz von Igeln genutzt.

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- Simbienchen
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Re: Igelbehausungen, Igelhäuser, natürliche Schlafplätze
Eingang zu einem Asthaufen :

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- Ann1981
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Re: Igelbehausungen, Igelhäuser, natürliche Schlafplätze
Seinen Ansatz, den Igeln vorrangig durch die Gestaltung des Gartens zu unterstützen, finde ich sehr gut.
Das und andere seiner neuen Tierportraits schaute ich schon mit dem liebsten Söhnchen. Um Kinder für das Thema Garten zu interessieren sind sie gut. (Ich habe im Garten große Konkurrenz durch den Fernseher.)
Wir planen jetzt unsere Igelburg für nächstes Jahr. Dieses Jahr haben wir kein Material mehr.
Das und andere seiner neuen Tierportraits schaute ich schon mit dem liebsten Söhnchen. Um Kinder für das Thema Garten zu interessieren sind sie gut. (Ich habe im Garten große Konkurrenz durch den Fernseher.)
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"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit." (Wolle Goethe)
- Doro
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Re: Igelbehausungen, Igelhäuser, natürliche Schlafplätze
Die Höhe wäre für ein Winterschlafhaus geeignet. Allerdings wäre ohne Boden besser (könnte man evtl. entfernen?).
Was ich nicht so gut finde, ist der Eingang in der Mitte. Er kommt mir auch sehr groß vor. Ich mache Eingänge immer an die Seite eines Hauses, dann kann sich der Igel im dunkleren Teil besser einrichten. Ein einfacher Labyrintheingang im Inneren wird in meinen Augen überbewertet, der stellt kein Hindernis für Ratte, Marder, Waschbär oder Katze da.
Am ehesten würde ich das Haus als Sommerhaus aufstellen, geschützt unter einem Busch und zusätzlich mit Reisig und anderen Naturmaterialien abdecken. Auch vor dem Haus, sodass nur noch ein faustgroßer Eingang offen bleibt. Den kann man außen am Haus auch mit Pflastersteinen "verlängern", wie eine Art Tunnel.
Was ich nicht so gut finde, ist der Eingang in der Mitte. Er kommt mir auch sehr groß vor. Ich mache Eingänge immer an die Seite eines Hauses, dann kann sich der Igel im dunkleren Teil besser einrichten. Ein einfacher Labyrintheingang im Inneren wird in meinen Augen überbewertet, der stellt kein Hindernis für Ratte, Marder, Waschbär oder Katze da.
Am ehesten würde ich das Haus als Sommerhaus aufstellen, geschützt unter einem Busch und zusätzlich mit Reisig und anderen Naturmaterialien abdecken. Auch vor dem Haus, sodass nur noch ein faustgroßer Eingang offen bleibt. Den kann man außen am Haus auch mit Pflastersteinen "verlängern", wie eine Art Tunnel.
"Und während die Welt ruft… Du kannst nicht alle retten! …flüstert die Hoffnung… Und wenn es nur einer ist… Versuch es! Sylvia Raßloff