Hortus iucundus - zur Freude von Mensch und Tier
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- Hortus-Name: Hortus iucundus
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Hortus iucundus - zur Freude von Mensch und Tier
Hortus-Name: Hortus iucundus
Bedeutung des Hortus-Namens: erfreulich/beliebt (bei Mensch und Tier)
Dein Name: Emma
Postleitzahl A-7032
Hortus-Ort: Sigleß(Burgenland)
Hortus-Land: AT
Größe in m2: 2556
Beschreibung des Hortus: Als wir den Garten 1995 übernommen haben, bestand er aus einem Nutzgarten und einer Streuobstwiese. Umrahmt war er von zwei Reihen Nadel- bzw. Christbäumen. Obwohl sich in den vergangenen 30 Jahren viel veränder hat, haben wir vieles zu erhalten versucht. Ein gutes Beispiel dafür ist ein alter Walnussbaum, der mit seiner mächtigen Krone in einem großen Bereich des Gartens sein eigenes Mikroklima erzeugt. Auch drei alte Kirschbäume (Hochstämme) haben wir erhalten, sie bieten mit verschiedenen Beerensträuchern die Basis für einen essbaren Waldgarten, den wir in den nächsten Jahren noch erweitern wollen. Der Nutzgarten ist -abgesehen von einem Hügelbeet und zwei Hochbeeten - in einem Bauerngartenbereich mit vier niedrigen Beeten und zwei überdachten Tomaten-Hochbeeten untergebracht. Am Rand wachsen Hanf, Amaranth und Baumspinat, um die Stinkwanzen abzulenken. Hat ein Jahr geklappt, im nächsten dann nicht - also probieren wir 2025 wieder was anderes.
Im Vorjahr haben wir den Aufgang in den Garten als Magerbereich angelegt und mit heimischen Wildpflanzen bepflanzt: Königskerzen, Natternkopf, Wegwarte, Staudenlein, Kathäusernelke, Edelgamander.
Eine weitere Hotspot-Zone befindet sich rund um den Natur-Schwimmteich, der ohne Technik auskommt. Im Uferbereich wächst Wasserdost, Butweiderich, Frauenmantel und Mädesüß. In der Sumpfzone liebe ich die Sumpfdotterblumen am meisten. Zwischen den einzelnen Gartenbereichen darf der Kräuterrasen ungehindert wachsen. Regelmäßig gemäht werden nur Wege, der Rest wird nach dem Wechselmahd-System nur einmal pro Jahr gesenst.
Für die Pufferzone haben wir die Christbäume nach und nach verbraucht und durch heimische Wildgehölze ersetzt: Liguster, Schlehdorn, Eberesche, Holunder, Haselnuss, Pimpernuss, Spindelstrauch, Faulbaum, Kornelkirsche, Hartriegel, ...
Weitere Elemente im Garten sind Natursteinmauern, eine Kräuterspirale, Benjeshecke und Totholzhaufen. Ein Käferkeller und ein Sandarium stehen auf meinem Plan für 2025.
Bedeutung des Hortus-Namens: erfreulich/beliebt (bei Mensch und Tier)
Dein Name: Emma
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Hortus-Ort: Sigleß(Burgenland)
Hortus-Land: AT
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Beschreibung des Hortus: Als wir den Garten 1995 übernommen haben, bestand er aus einem Nutzgarten und einer Streuobstwiese. Umrahmt war er von zwei Reihen Nadel- bzw. Christbäumen. Obwohl sich in den vergangenen 30 Jahren viel veränder hat, haben wir vieles zu erhalten versucht. Ein gutes Beispiel dafür ist ein alter Walnussbaum, der mit seiner mächtigen Krone in einem großen Bereich des Gartens sein eigenes Mikroklima erzeugt. Auch drei alte Kirschbäume (Hochstämme) haben wir erhalten, sie bieten mit verschiedenen Beerensträuchern die Basis für einen essbaren Waldgarten, den wir in den nächsten Jahren noch erweitern wollen. Der Nutzgarten ist -abgesehen von einem Hügelbeet und zwei Hochbeeten - in einem Bauerngartenbereich mit vier niedrigen Beeten und zwei überdachten Tomaten-Hochbeeten untergebracht. Am Rand wachsen Hanf, Amaranth und Baumspinat, um die Stinkwanzen abzulenken. Hat ein Jahr geklappt, im nächsten dann nicht - also probieren wir 2025 wieder was anderes.
Im Vorjahr haben wir den Aufgang in den Garten als Magerbereich angelegt und mit heimischen Wildpflanzen bepflanzt: Königskerzen, Natternkopf, Wegwarte, Staudenlein, Kathäusernelke, Edelgamander.
Eine weitere Hotspot-Zone befindet sich rund um den Natur-Schwimmteich, der ohne Technik auskommt. Im Uferbereich wächst Wasserdost, Butweiderich, Frauenmantel und Mädesüß. In der Sumpfzone liebe ich die Sumpfdotterblumen am meisten. Zwischen den einzelnen Gartenbereichen darf der Kräuterrasen ungehindert wachsen. Regelmäßig gemäht werden nur Wege, der Rest wird nach dem Wechselmahd-System nur einmal pro Jahr gesenst.
Für die Pufferzone haben wir die Christbäume nach und nach verbraucht und durch heimische Wildgehölze ersetzt: Liguster, Schlehdorn, Eberesche, Holunder, Haselnuss, Pimpernuss, Spindelstrauch, Faulbaum, Kornelkirsche, Hartriegel, ...
Weitere Elemente im Garten sind Natursteinmauern, eine Kräuterspirale, Benjeshecke und Totholzhaufen. Ein Käferkeller und ein Sandarium stehen auf meinem Plan für 2025.
- Tidofelder
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Re: Hortus iucundus - zur Freude von Mensch und Tier
Willkommen im Hortus-Netzwerk.
Viele Grüße von der Nordseeküste.
Michael alias Tidofelder
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Michael alias Tidofelder
- Ann1981
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Re: Hortus iucundus - zur Freude von Mensch und Tier
"Christbäume verbrauchen" - sehr süß. Ist auch schön, wenn man sich und den Lebewesen Zeit bei der Umgestaltung lässt.
Euer Naturteich samt Umgebung sind eine Augenweide.
Das Thema Waldgarten beschäftigt mich auch schon geraume Zeit. Die Pflanzenwahl fällt mir noch schwer. Wie machst du/ macht ihr das?
Ist das Haus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts?
Willkommen dir, euch und eurem inspirierenden Garten.
Ann
Euer Naturteich samt Umgebung sind eine Augenweide.
Das Thema Waldgarten beschäftigt mich auch schon geraume Zeit. Die Pflanzenwahl fällt mir noch schwer. Wie machst du/ macht ihr das?
Ist das Haus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts?
Willkommen dir, euch und eurem inspirierenden Garten.
Ann
"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit." (Wolle Goethe)
- Polarwelt
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Re: Hortus iucundus - zur Freude von Mensch und Tier
Hallo Emma,
herzlich willkommen im Hortus-Netzwerk.
Ich habe Euren tollen Hortus eingetragen und veröffentlicht.
Viel Spaß weiterhin bei uns
Gruß Robert
herzlich willkommen im Hortus-Netzwerk.
Ich habe Euren tollen Hortus eingetragen und veröffentlicht.
Viel Spaß weiterhin bei uns
Gruß Robert
Wer Pyramiden nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Horteln nicht unter zwei Jahren bestraft.
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Re: Hortus iucundus - zur Freude von Mensch und Tier
@Polarwelt Vielen Dank! Ich freue mich, dass ich Teil der Bewegung sein darf.
@Ann1981 Zuerst einmal habe ich mir den Waldgarten von Bernhard Gruber in Wels angesehen. Ich finde ja, man muss so etwas erst einmal "in natura" erleben. Danach hab ich das Prinzip für mich heruntergebrochen und geschaut, wo es sich am sinnvollsten in unseren Garten einfügen lässt. Überraschenderweise habe ich Bereiche entdeckt, die schon einiges mitbringen und dort habe ich angefangen Schichten zu ergänzen. Jetzt mach ich es ähnlich wie mit den Christbäumen, ein Maulbeerbaum braucht schließlich seine Zeit, um zu wachsen.
Was ich in jedem Fall gleich umgesetzt habe, sind die Baumscheibengemeinschaften. Am Fuße der alten Kirschbäume sind zu den Walderdbeeren jetzt noch andere Beerensträucher in unterschiedlichen Höhen und Beinwell eingezogen. Ein neu gepflanzter Apfelbaum darf zusammen mit einer Isabellatraube und auch wieder reichlich Beinwell wachsen. Der Rest wird sich zeigen.
Und nein, das Haus haben wir in den 1990er Jahren gebaut, vom Stil her ist es aber den alten regionaltypischen Bauten nachempfunden. (zumindest teilweise)
Liebe Grüße, Emma
@Ann1981 Zuerst einmal habe ich mir den Waldgarten von Bernhard Gruber in Wels angesehen. Ich finde ja, man muss so etwas erst einmal "in natura" erleben. Danach hab ich das Prinzip für mich heruntergebrochen und geschaut, wo es sich am sinnvollsten in unseren Garten einfügen lässt. Überraschenderweise habe ich Bereiche entdeckt, die schon einiges mitbringen und dort habe ich angefangen Schichten zu ergänzen. Jetzt mach ich es ähnlich wie mit den Christbäumen, ein Maulbeerbaum braucht schließlich seine Zeit, um zu wachsen.
Was ich in jedem Fall gleich umgesetzt habe, sind die Baumscheibengemeinschaften. Am Fuße der alten Kirschbäume sind zu den Walderdbeeren jetzt noch andere Beerensträucher in unterschiedlichen Höhen und Beinwell eingezogen. Ein neu gepflanzter Apfelbaum darf zusammen mit einer Isabellatraube und auch wieder reichlich Beinwell wachsen. Der Rest wird sich zeigen.
Und nein, das Haus haben wir in den 1990er Jahren gebaut, vom Stil her ist es aber den alten regionaltypischen Bauten nachempfunden. (zumindest teilweise)
Liebe Grüße, Emma
- Alma
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Re: Hortus iucundus - zur Freude von Mensch und Tier
Huhu, von mir auch ein herzliches Willkommen!!
Das sieht wirklich toll aus bei euch!
Ich freue mich so sehr über jeden Hortus der die Natur unterstützt - es ist soo wichtig!!
Als Gemüsegärtnerin finde ich euer Gurkenkletternetz sehr spannend - selbst gemacht?
Das sieht wirklich toll aus bei euch!
Ich freue mich so sehr über jeden Hortus der die Natur unterstützt - es ist soo wichtig!!
Als Gemüsegärtnerin finde ich euer Gurkenkletternetz sehr spannend - selbst gemacht?
- RonB
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Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Hortus iucundus - zur Freude von Mensch und Tier
Sieht sehr toll aus. Ich schliesse mich bei den anderen an und heisse euch herzlich willkommen in der Hortus Gemeinschaft. Wir freuen uns immer über aktive Forumteilnehmer. Wir alle können immer was dazu lernen und deswegen sind Erfahrungen die anderen machen sehr wertvoll.
Ich bin so ein Teichverrückter. Wie gross ist dann euer Schwimmteich und wie ist das Verhältnis zwischen Schwimm- und Regenerationsbereich? Sind da Fische drin oder hauptsächlich Amphibien? Habt ihr womöglich hin und wieder Besuch vom Eisvogel oder Fischreiher?
LG aus dem hohen Norden!
Ich bin so ein Teichverrückter. Wie gross ist dann euer Schwimmteich und wie ist das Verhältnis zwischen Schwimm- und Regenerationsbereich? Sind da Fische drin oder hauptsächlich Amphibien? Habt ihr womöglich hin und wieder Besuch vom Eisvogel oder Fischreiher?
LG aus dem hohen Norden!
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- Hortus-Name: Hortus iucundus
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Re: Hortus iucundus - zur Freude von Mensch und Tier
Ja, selbstgefitzelt! Da war mir langweilig.Alma hat geschrieben: Fr 24. Jan 2025, 15:22 Huhu, von mir auch ein herzliches Willkommen!!
Das sieht wirklich toll aus bei euch!
Ich freue mich so sehr über jeden Hortus der die Natur unterstützt - es ist soo wichtig!!
Als Gemüsegärtnerin finde ich euer Gurkenkletternetz sehr spannend - selbst gemacht?
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Re: Hortus iucundus - zur Freude von Mensch und Tier
Der Teich hat eine Wasseroberfläche von 200 m² und die Schwimmzone ist 80m² mit drei Tiefen. 60cm zum Tümpeln, 150cm zum Ballspielen und 220cm zum Reinspringen. Technik und Fische gibt es nicht, dafür aber eine Menge anderes Getier. Ich habe mich mittlerweise zur Zen-Schwimmerin entwickelt. Je weniger man die Natur stört, desto häufiger schwimmt man gemeinsam mit Ringelnattern und Libellen nutzen einen als Landeplatz.RonB hat geschrieben: Fr 24. Jan 2025, 21:25 Sieht sehr toll aus. Ich schliesse mich bei den anderen an und heisse euch herzlich willkommen in der Hortus Gemeinschaft. Wir freuen uns immer über aktive Forumteilnehmer. Wir alle können immer was dazu lernen und deswegen sind Erfahrungen die anderen machen sehr wertvoll.
Ich bin so ein Teichverrückter. Wie gross ist dann euer Schwimmteich und wie ist das Verhältnis zwischen Schwimm- und Regenerationsbereich? Sind da Fische drin oder hauptsächlich Amphibien? Habt ihr womöglich hin und wieder Besuch vom Eisvogel oder Fischreiher?
LG aus dem hohen Norden!
Eisvogel und Reiher habe ich noch nicht beobachten können, aber wir haben uns auch aus dem Aushub einen Schutzwall aus drei Hügeln abgelegt, sodass der Bereich in Richtung Haus ein bisschen abgeschirmt ist. Wer weiß, was sich da abspielt, wenn ich nicht da bin.