astriddorothea hat geschrieben: So 14. Jul 2024, 06:55
Ich bin auf dem umgekehrten Weg. Sowenig wie möglich im Haus überwintern. Außer einem großen alten Hibiskus, den ich vorm Müll gerettet habe, nachdem die Besitzerin in Rente gegangen war, gibt es kein Geschleppe mehr. Wem ich draußen nicht die passenden Konditionen schaffen kann, hat leider keinen Platz in der WG. Das ist aber auch dem Lebensabschnitt geschuldet. Mein Trampolin wird von den Enkeln genutzt.

naja Oma
Das verstehe ich nur zu gut und sehe das exakt genauso.

Tatsächlich ist es bei mir auch nur diese eine Olive, die bei entsprechender Kälte zwischen -5°C und -10°C mal temporär in die Garage wandert. Dort bleibt sie auch immer nur solange, wie es deutlich unter -5°C ist. Sie war halt ein Geschenk, an dem ich hänge.

Alles andere muss draußen ganz von alleine überleben oder halt nicht. Meine sonstigen weit über 100 Töpfe und Pflanzgefäße enthalten einheimische Wildpflanzenstauden, keine einzige bekommt irgendeinen Schutz oder so, sie schaffen es problemlos und das schon über mehrere Winter. Draußen in der Natur geht ja auch keiner rum und bindet Kokosmatten um die Pflanzen.

Natürlich achte ich bei der Anschaffung der Wildpflanzen darauf, dass die Winterhärtezone der jeweiligen Pflanze passt, sonst würden die bei dem in Töpfen nochmal extremeren Klima bei uns hier nicht einen einzigen Winter überleben. So sind sie aber relativ pflegeleicht, nur bei entsprechenden Wärmephasen im Sommer mal ab und an ein bisschen Wasser dran, sonst nichts. Nur die Harten kommen in den Garten.
Opa bin ich noch nicht, aber bei mir turnt ein zwölfeinhalbjähriger mit Kumpels auf dem Trampolin.

"Unser Schicksal hängt nicht von den Sternen ab, sondern von unserem Handeln." (William Shakespeare)