Wir hatten heute Starkregen mit Gewitter und normalen Regen und es tut so gut.... Im Moment sind Scharen von Blau- und Kohlmeisen, Staren, vier Buntspechte und ein Mittelspecht an den Futterstellen und wollen sich für die Nacht noch schnell stärken. Alle sind ganz wuselig. Mein Lungenkraut, gestern noch ziemlich platt, steht auf einmal kerzengerade da.
Als ich am Fenster stand und rausguckte, wurde mir wieder bewußt, daß wir Naturgärtner mit unseren großen und kleinen Flächen immer vorbereitet sind auf Regengüsse... in Teichen, Pfützen, Tränken und Feuchtwiesen wird das kostbare Naß eh aufgefangen. Unsere Regentonnen und Zisternen laufen voll, begrünte Dächer speichern das Wasser. Im Gemüsegarten versickert das Wasser im Gemulche, Baumscheiben sind auch gemulcht oder bepflanzt. Magerflächen sind durchlässig, Wiesen saugen den Regen einfach auf, auch unbefestigte Wege, einfach gemäht, mit großen Fugen oder mit Holzschnitzeln aufgefüllt, können Wasser aufnehmen.
Wo es versiegelt ist, auf Terrassen oder Stellflächen stehen Pflanzkübel und Töpfe, wo im kleinen Stil ebenfalls Wasser gespeichert wird. Das fühlt sich alles für mich so "richtig" an mit unserem Wassermanagement. Warum machen das nicht einfach alle anderen Leute auch so...
