Der Beifuß scheint tatsächlich nicht mehr so häufig in der freien Natur zu finden zu sein, wie auch wir feststellten. Das Exemplar im Garten steht nicht ganz günstig, eher zu schattig, scheint sich bisher aber sehr wüchsig dort zu entwickeln. Wir wollten einen im Garten haben in Gedenken an meine verstorbene Schwiegermutter - sie verwendete Beifuß immer, wenn sie sie Kaninchen zubereitete. Wir wollen ihr auch noch einen aufs (vollsonnige) Grab setzen. (Wahrscheinlich reißt ihn irgendein Gärtner wieder raus als "Unkraut".)
Hortus arvicolae
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tree12
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Re: Hortus arvicolae
Danke für Deine Zeilen zum Wermut und Beifuß. Nach Berthold Daubners kurzem Video zur hohen Wertigkeit von Wermut hatte ich schon fast ein schlechtes Gewissen, da er nicht bei mir im Garten ist. Aber den Beifuß habe ich letztes Jahr gesetzt und er ist ja noch wertvoller als der Wermut! Also brauch ich mir da auch keine Gedanken mehr zu machen...
Der Beifuß scheint tatsächlich nicht mehr so häufig in der freien Natur zu finden zu sein, wie auch wir feststellten. Das Exemplar im Garten steht nicht ganz günstig, eher zu schattig, scheint sich bisher aber sehr wüchsig dort zu entwickeln. Wir wollten einen im Garten haben in Gedenken an meine verstorbene Schwiegermutter - sie verwendete Beifuß immer, wenn sie sie Kaninchen zubereitete. Wir wollen ihr auch noch einen aufs (vollsonnige) Grab setzen. (Wahrscheinlich reißt ihn irgendein Gärtner wieder raus als "Unkraut".)
Der Beifuß scheint tatsächlich nicht mehr so häufig in der freien Natur zu finden zu sein, wie auch wir feststellten. Das Exemplar im Garten steht nicht ganz günstig, eher zu schattig, scheint sich bisher aber sehr wüchsig dort zu entwickeln. Wir wollten einen im Garten haben in Gedenken an meine verstorbene Schwiegermutter - sie verwendete Beifuß immer, wenn sie sie Kaninchen zubereitete. Wir wollen ihr auch noch einen aufs (vollsonnige) Grab setzen. (Wahrscheinlich reißt ihn irgendein Gärtner wieder raus als "Unkraut".)
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Re: Hortus arvicolae
Ja, der liebe Berthold... Er hat das Herz am rechten Fleck und macht viele sinnvolle Sachen, aber bei einigen seiner Meinungen und Hinweise bin ich wirklich nicht so einverstanden.tree12 hat geschrieben: Do 7. Mai 2026, 10:26 Danke für Deine Zeilen zum Wermut und Beifuß. Nach Berthold Daubners kurzem Video zur hohen Wertigkeit von Wermut hatte ich schon fast ein schlechtes Gewissen, da er nicht bei mir im Garten ist. Aber den Beifuß habe ich letztes Jahr gesetzt und er ist ja noch wertvoller als der Wermut! Also brauch ich mir da auch keine Gedanken mehr zu machen...![]()
Der Beifuß scheint tatsächlich nicht mehr so häufig in der freien Natur zu finden zu sein, wie auch wir feststellten. Das Exemplar im Garten steht nicht ganz günstig, eher zu schattig, scheint sich bisher aber sehr wüchsig dort zu entwickeln. Wir wollten einen im Garten haben in Gedenken an meine verstorbene Schwiegermutter - sie verwendete Beifuß immer, wenn sie sie Kaninchen zubereitete. Wir wollen ihr auch noch einen aufs (vollsonnige) Grab setzen. (Wahrscheinlich reißt ihn irgendein Gärtner wieder raus als "Unkraut".)
Schade, daß du auch einen zurückgehenden Beifußbestand wahrnimmst... Ich hatte ja gehofft, daß mein Eindruck mich trügt. Gerade fiel mir spontan der liebe Goethe ein, dem ich es mit Abänderung gleichtun könnte: über den wird ja berichtet (oder berichtet er sogar selbst? Ich weiß nicht mehr genau), er habe immer Veilchensamen dabei gehabt, die er überall im Vorbeigehen ausgesät hätte. Das ginge ja auch mit Beifuß
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster
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Re: Hortus arvicolae
Mal zwei positive Berichte: Ein Gärtner bietet auf dem Markt keinen mehr an, weil der "ja überall herumsteht".
Zwischen Weimar und Erfurt wächst er in Massen auf dem Gelände eines ehemaligen Flughafens, der lokal bekannt ist, weil Putin sich in seiner Zeit als KGB-Agent dort einmal aufhielt.
Mein Versuch, ihn über Samen im großen Garten zu etablieren, zeigen noch keine Nachkommen. Deswegen machte ich Stecklinge, obwohl mir die Vermehrung wegen der geringeren biologischen Diversität nicht so gut gefällt.
Zwischen Weimar und Erfurt wächst er in Massen auf dem Gelände eines ehemaligen Flughafens, der lokal bekannt ist, weil Putin sich in seiner Zeit als KGB-Agent dort einmal aufhielt.
Mein Versuch, ihn über Samen im großen Garten zu etablieren, zeigen noch keine Nachkommen. Deswegen machte ich Stecklinge, obwohl mir die Vermehrung wegen der geringeren biologischen Diversität nicht so gut gefällt.
"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit." (Wolle Goethe)
