Hortus Somnium

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Somnia
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Rückmeldung aus der Gartenführung

Beitrag von Somnia »

Wow. Visionär und inspirierend.. damit hätte ich ja nicht gerechnet :liebhab

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Sie haben lange unter der alten Kirsche gestanden, ich hab erzählt, daß ich die toten Äste dran lasse, weil bei Sturm eh keiner im Garten ist..
Ansonsten haben sie bei der Führung wenig gesagt, zumindest nicht zu mir, untereinander schon, aber das krieg ich ja nicht alles mit bei sovielen Leuten.

Schon lustig mit Selbst-und Fremdbild. Ich hatte die Befürchtung, der Garten läuft unter "netter Versuch" 😅
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Alma
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Re: Hortus Somnium

Beitrag von Alma »

Das nächste Mal musst du einen Spion einschleusen der für dich die 'untereinander-Gespräche' mithört :D
Toll, dass du das gemacht hast und deine Ansichten in die Köpfe der Leute gebracht hast.
Hmmm, vielleicht traue ich mich das dann auch mal.....
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Somnia
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Re: Hortus Somnium

Beitrag von Somnia »

Ja, es hat schon Überwindung gekostet. Ich seh ja nur die Dauerbaustelle und hab die Worte der Mutter in den Ohren ("Chaos, Unordnung, Müllhalde, Unkraut, ....")
Aber Naturgarten e.V. ist grundsätzlich eine dankbare Zielgruppe, weil Naturgarten halt.
Für normale Leute würd ich glaub ich mehr Aufwand treiben, evtl Erklärschilder)
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Ann1981
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Re: Hortus Somnium

Beitrag von Ann1981 »

Zählen Mütter nicht auch zu den Dauerbaustellen?

Dein Bericht ist wieder ein Beweis dafür, dass es sehr verschiedene Perspektiven auf den gleichen Gegenstand geben kann.
Minze jäten und Tee trinken! Dann sind schon zwei Augenpaare beruhigt: Du durch den Tee und deine Mama, weil du endlich mal was aufgeräumt hast.
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Somnia
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Re: Hortus Somnium

Beitrag von Somnia »

Ich glaube, im Vergleich zur Art ist meine Sorte Mutter eher pflegeleicht, auch alles andere als invasiv, sprich, sie taucht nur ab und zu mal auf.
Und auch, wenn ihre Worte durch jahrelange Konditionierung gehört werden, bin ich ebensolange darin geübt, keine Taten folgen zu lassen. Das ist der Vorteil des Besitztums.
Mein Reich, meine Regeln, mein Unkraut.
:hurra
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Re: Hortus Somnium

Beitrag von Heike Ehrle »

Somnia hat geschrieben: Mi 13. Aug 2025, 08:19 Ja, es hat schon Überwindung gekostet. Ich seh ja nur die Dauerbaustelle und hab die Worte der Mutter in den Ohren ("Chaos, Unordnung, Müllhalde, Unkraut, ....")
Aber Naturgarten e.V. ist grundsätzlich eine dankbare Zielgruppe, weil Naturgarten halt.
Für normale Leute würd ich glaub ich mehr Aufwand treiben, evtl Erklärschilder)
Hallöchen, da hab ich Glück mit meiner Mutter. Sie ist Typ aufgeräumter Garten. Wenn sie denn mal hier ist, sagt sie wenigstens nichts zu meinem Garten.
Dafür ist sie Dankbarer Abnehmer meiner Zucchini.

LG Heike
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Somnia
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Apfelbaumliste der diesjährigen Veredelungen

Beitrag von Somnia »

Ich habe Proben von den lokalen Mutterbäumen meiner Edelreiser genommen und bestimmen lassen.

Dazu habe ich geprüft, welche Sorten überlebt haben:

Goldrenette von Blenheim
Brettacher (3)
roter Osterkalvil
Klarapfel
Gewürzluiken (2)
Roter Boskoop
Boskoop
Berlepsch
Croncels
Rheinischer Bohnapfel
Kitzinger Taubenapfel (2)
Jakob Fischer (2)
Carpentin
Graue Kanadarenette (2)
Roter Fresquin
Roter Mond
Rote Walze
Glockenapfel
Ontario
Gelbe Schafsnase
Sternapi
Elstar
Kaiser Wilhelm
Dülmener Rosenapfel
Ingrid Marie

Unbestimmte Sorten, von denen ich keine Proben hatte:
Baum 1 vom Feld (K)
Lange lagerfähig (K) (2)
Lagerapfel Sept/Okt(K)(2)

Romans Baum 6 (zu kleine Frucht, die könnte alles sein)

Veredelungspläne für nächste Winter:
Der Rote Apfel auf dem Weg zum Häckselplatz, den der Pomologe nicht kannte
Jonagold (Romans Baum 11)
Geheimrat Dr. Oldenburg (Romans Baum 10)
Naja, und dann werde ich beim Veredelungkurs sehen, welche Sorten es sonst noch gibt. Der Veredelungskurs war Gold wert, das Wachsen/Versiegeln der Schnittflächen gegens Austrocknen ist ein Gamechanger. Abgesehen von der Schnitttechnik :thumb

Eingegangen sind neben Romans 10 u 11 und Simbienchens Karl Miedaner auch doppelte vom Sternapi, Gewürzluiken und Berlepsch, dazu alle Birnen und Quitten. Evtl war ich für die zu spät dran.

Boah, so langsam sollte ich über eine Streuobstwiese nachdenken, um die unterzukriegen...
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Somnia
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Re: Hortus Somnium

Beitrag von Somnia »

Letzten Herbst hatte ich ja Kubikmeterweise Laub angeschleppt. Das ist auf eine Schicht von ca 30cm zusammengefallen, das aber über eine größere Fläche.
Letztens war ich wieder in der Ecke, und habe die Brombeeren entfernt, die vom Nachbarn rüberwucherten. Einige Triebe haben es sich im Laub gemütlich gemacht, und teilweise Wurzelbüsche bis zu einem halben Meter gebildet. Das Schöne war, ich konnte sie einfach aus dem Laub ziehen, Blätter abschütteln, und dann den abgeschnittenen Trieb auf der Benjeshecke zur Ruhe betten.

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Leider habe ich dieses Jahr das große Laubsammeln im Nachbardorf verpasst. Alles schon aufgeräumt :ka
Naja, dann muss mein Haufen halt noch ein Jahr durchhalten.
Der Teil im Gitterkompost ist übrigens noch normales Laub. Vermutlich wars zu trocken über den Sommer.

Außerdem habe ich nach meiner Misprl geschaut, die much mit exakt einer Frucht beglückte

Bild
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Ann1981
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Re: Hortus Somnium

Beitrag von Ann1981 »

Herzlichen Glückwunsch zur Mispel.

Nächstes Wochenende bekomme ich vorr. einen Hänger Laub vom Schwiegeronkel. Ich überlegte es mit dem Rasenmäher klein zu machen - für weniger Windangriffsfläche. Dagegen sprechen selbstverständlich mögliche vorhandene Eier, Larven etc. Wie war das Flugverhalten bei dir?
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Re: Hortus Somnium

Beitrag von Somnia »

Windflug war nach dem ersten Regen kein Thema mehr, und davor auch eher mäßig, trotz Düsenwirkung durch das Tal.

Ich war heute mal wieder Steine horteln.
Vorher: Bild

Nachher:
Bild

Ich hatte meine Vorräte schon kritisch beäugt, und einen Engpass befürchtet. Jetzt muss der Boden "nur noch" auftauen, dann könnt ich wieder... Aber vermutlich warte ich, bis es wärmer wird, und der gröbste Matsch aus dem Lehm rausgetrocknet ist.

Apropos auftauen: ich hatte ja die IBC halbgeleert, wenn auch erst nach dem ersten Frost. Ein Container hatte da schon eine Eisschicht, weswegen die Blase beim Ablassen Unterdruck bekam und sich zusammenzog. Ich hab dann oben ein Luftloch ins Eis gehackt, aber bei der Kälte ist die Blase weniger beweglich, die blieb knittrig.

Naja, ich dachte, halbleer reicht, hatte mal sowas gelesen, und wir sind ja auch Weinbaugegend und Kälte nicht gewohnt.

Tja, ich hatte vergessen, daß es durchaus weiter regnen kann, der erste IBC ist schon wieder voll, und so wie es aussieht, geht es jetzt um mehr als 2cm Eis, der friert gerade schön durch.

Ich bin gespannt, wie es ausgeht, machen kann ich grad nichts.

Dann wollte ich meine 4 Winterschlafigel raus in die Abseite bringen, weil ich die Werkstatt brauche. Lärm, und schlimmer: Wärme in der Werkstatt ist geplant.

Aber bei vorausgesagtem Schnee würde das Behelfsdach evtl nicht halten, und dann -10Grad, jemand erzählte schon, daß es -20 werden könnte.
Das mag ich ihnen nicht zumuten, Winterschlaf hin oder her, ich möchte die nicht durchfrieren. Also erst mal keine Werkstatt, zumindest bis der Frost vorbei ist.
Dafür hab ich den nächsten Igel in Pflege bekommen, jetzt muss ich wieder zu Ikea, Boxen kaufen, die anderen sind alle belegt.
Dieses Igeljahr ging von G bis N, davon 2 fernbetreut, 3 ausgewildert, 1 tot. RIP Luise. Die letzten 4 hier im Winterschlaf, und jetzt der Nachzügler. Tagaktiv, zu leicht, Parasiten, und das bei der Kälte!!!

Ich frag mich jetzt, wo ich sägen soll, wenn die Werkstatt Ruhe braucht. Naja, da findet sich schon ein Ort.
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