Wasserstellen für Libellen

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Somnia
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Wasserstellen für Libellen

Beitrag von Somnia »

Ich hab gestern einen Vortrag von Insa (Insektenschutzakademie) über einen Insektenfreundlichen Garten gehört. Dabei wurde erwähnt, daß Libellen ihre Larvenzeit unter Wasser verbringen, und das je nach Art auch mehrere Jahre.
In dieser Zeit darf das Gewässer nicht trockenfallen, sonst überleben die Larven nicht.
Weiter braucht es für ein Libellenfreundliches Gewässer eine bewachsene Uferzone, da die Larven an den Pflanzen aus dem Ufer klettern, um dann im Trockenen die Libelle aus der Larvenhülle schlüpfen zu lassen.
tree12
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Re: Wasserstellen für Libellen

Beitrag von tree12 »

Eigentlich bräuchte jeder uns von zwei Teiche... einen mit entsprechender Tiefe für Libellen und einen Amphibienteich, der zwischendurch auch trockenfallen darf, wie Tidofelder ihn beschrieben hat.

Schade, daß nur wenige Gartenbesitzer im Besitz von einer so großen Fläche sind, daß sie mehrere Teiche, Tümpel und Pfützen schaffen können.

Unser Teich ist an der tiefsten Stelle ca. 1,20 m tief und wir finden immer wieder Nachweise von geschlüpften Libellen. Ob Amphibien dort laichen, weiß ich nicht, ich habe noch nichts gefunden, allerdings wimmelt es vor Teich- und Bergmolchen, wir haben auch einige wenige Wasserfrösche und neuerdings auch mindestens einen Grasfrosch. Und gelegentlich gibt es Ringelnattern auf Beutezug, meist sind es kleinere Exemplare. Vom tollen ausgewachsenen Barrenringelnatterweibchen, das einen Sommer ein paar Wochen in unserem Garten lebte und ca. 1,60 m lang war, habe ich damals ja berichtet und Fotos gezeigt.
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