Es gibt eine gut entwickelten Pufferzone mit Wildhecken zu Nachbarn, einheimischen (wärmebeständigen) Bäumen, großen Feldsteinmauern und Blühwiesen -Streifen (UG 3 -Saatgut) mit Obstbäumen zur Straße. Ein Insektenhotel empfängt auch die Post.
So dann folgen Todholz- und Lesestein-Haufen, gebietsheimischen Stauden und grüne Wege um die Gebäude mit Naturziegeldeckung oder Gründach, mit Fassadenbegrünung (die zahlreiche Sperlinge beherbergt). Gebäudeteile sind mit zahlreichen Quartieren für Brutvögel und Fledermäuden versehen. Hier wird ausschließlich mit ökologischen Baustoffen renoviert.
Im Zentrum ist eine eher kleine Ertragszone mit mediterraner Kräuterecke und zum alten Gebäudebestand hin eine Hotspotzone im entstehen. Es wird heißer auch im Norden, so entstehen freie Bereiche für Solitärbienen neben schon eher südlichen Wiesenblumen. Südlich des Wohn+Atelierhauses wurde eine kleine Obstwiese zur lichten Beschattung der Trockenflächen angelegt. Ein Feuchtbiotop soll noch auf der Nordseite im Halbschatten entstehen, so das Eule, Reh, Fuchs und Marder als Gäste der Nacht sich am Duft und Wasser laben können…
Vieles wird sich noch verändern. Auch wenn Gärten „Kulturräume“ sind, wollen wir doch lernen dem uns innewohnenden Gestaltungsdrang die Beobachtung und Akzeptanz gleichberechtigt zur Seite zu stellen. Auch darüber sprechen wir gerne mit Euch, Naturfreunde und Wanderer sind stets willkommen. Auch der Ort hat schon auf den Wegen zu mehr Nachhaltigkeit begeben, Ein Dorf im Tal der „Beke“ nahe Rostock.
Balticum horti cultura
18258 Bröbberow / OT Groß Grenz
Deutschland / MV
ca. 2600 m²
