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Alle Pflanzenteile der Nachtkerze sind essbar. Sie wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Zierpflanze aus Amerika in die botanischen Gärten eingeführt. Ein umstrittener Neophyt (Beobachtungsliste potenziell invasiver Pflanzen), der uns Natur-Gärtnern so manches Kopfzerbrechen verursacht hat! Allerdings ist sie als Gemüse - und Heilpflanze in der Ertragszone durchaus gefragt, man muss halt aufpassen, dass man ihre Ausbreitung außerhalb der eigenen Gartengrenzen in Schach hält. Sie gilt als wuchsfreudige Pionierpflanze und produziert Unmengen an Saatgut, was ihr gegenüber unseren heimischen Wildpflanzen deutliche Vorteile verschafft.
Aber eingesetzt in der Küche ist sie ein " Superfood" ( sogar früher schon zu kriegsbedingten Nahrungsknappheiten Anfang des 19. Jahrhunderts), sie ist nur wie viele andere wilde Kostbarkeiten in Vergessenheit geraten.
In dem Buch " Wilde Grüne Küche" von Gabriele L. Bräutigam gibt es neben vielen anderen Wildkräuter - Rezepten und Portraits auch Rezepte zur Verarbeitung der Nachtkerze in der Küche.
Verwendet ihr auch schon Nachtkerzen in eurer Küche? Erzählt doch mal...
