Ich bin durch einen der Newsletter von Angelika Ertl auf Dr. Grassberger aufmerksam geworden und fand ein sehr interessantes YouTube Video, was zu unserem Thema hier gut passt.
Das bestätigt, dass es sich für unsere Gesundheit und unser Darmbiom wirklich lohnt, sich vielfältig aus seinem Garten zu ernähren und sein Bodenbiom ebenfalls zu schützen und zu ernähren
Interview mit Prof. Dr. Dr. Martin Grassberger ( Mediziner und Biologe )
https://share.google/KcApFBKgMly4yHFzZ
Ich kenne sein Buch noch nicht, aber hier gibt es eine
Leseprobe von seinem Buch " Das leise Sterben"
https://www.book2look.com/vBook.aspx?id ... mbers=none
Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
- Simbienchen
- Beiträge: 2337
- Registriert: Mi 20. Feb 2019, 11:41
- Hat sich bedankt: 3221 Mal
- Danksagung erhalten: 2161 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde!"
- Ann1981
- Beiträge: 1540
- Registriert: Do 20. Jan 2022, 10:12
- Hat sich bedankt: 544 Mal
- Danksagung erhalten: 1200 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Falls du dich für das Thema Mikroben und Gesundheit (Immunsystem) interessierst, kann ich dir "Organisch" von Julia Enders als Buch oder Hörbuch empfehlen.Simbienchen hat geschrieben: Di 2. Dez 2025, 18:05 Das bestätigt, dass es sich für unsere Gesundheit und unser Darmbiom wirklich lohnt, sich vielfältig aus seinem Garten zu ernähren und sein Bodenbiom ebenfalls zu schützen und zu ernähren
In einem Waldgeisterbeitrag hörte ich kürzlich, dass die Aussage, Kinder auf Bauernhöfen seien gesünder (weniger Allergien), nur auf die Rinderhaltung zutrifft. Kinder von Schweinebauern waren nicht gesünder. Wegen des bakterienreichen Labmagens hat Rinderdung viel mehr Mikroben, wobei es den Anschein macht, als gäbe es viele Überscheindungen zwischen dem menschlichen und dem Rinderbiom.
In Beiträgen über gesundes Essen/ Gemüse las oder hörte ich wiederholt, dass das Wegzüchten der Bitterstoffe nicht nur zu einem geringeren gesundheitlichen Wert, sonder auch einer erhöhten Anfälligkeit der Pflanzen für Schädlinge führe. Die Bitterstoffe sind Abwehrstoffe. Menschen - Nicht aufregen! Nur wundern!
"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit." (Wolle Goethe)
- Amarille
- Beiträge: 1159
- Registriert: Mi 3. Feb 2021, 18:54
- Hat sich bedankt: 1117 Mal
- Danksagung erhalten: 1100 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Es gibt dazu eine seitenlange Leseprobe, wirklich interessant zu lesen was wir eigentlich wussten und wenn wir genau unser Umfeld beachten auch schon sehen können. Es wird aber genau so eintreffen wie vermutet "das hab ich nicht gewusst". Kurios ist nur, selbst die, die Wissenden, die sich die Taschen füllen, sind vom Ergebnis ebenfalls betroffen und zum Schluß nimmt keiner was mit. Noch bin ich überzeugt das mein Ordner mit den Samen alter Sorten für meine Enkel mal wertvoll sein wird.Simbienchen hat geschrieben: Di 2. Dez 2025, 18:05 Ich bin durch einen der Newsletter von Angelika Ertl auf Dr. Grassberger aufmerksam geworden und fand ein sehr interessantes YouTube Video, was zu unserem Thema hier gut passt.
Das bestätigt, dass es sich für unsere Gesundheit und unser Darmbiom wirklich lohnt, sich vielfältig aus seinem Garten zu ernähren und sein Bodenbiom ebenfalls zu schützen und zu ernähren
Interview mit Prof. Dr. Dr. Martin Grassberger ( Mediziner und Biologe )
https://share.google/KcApFBKgMly4yHFzZ
Ich kenne sein Buch noch nicht, aber hier gibt es eine
Leseprobe von seinem Buch " Das leise Sterben"
https://www.book2look.com/vBook.aspx?id ... mbers=none
Ich bin aus der Zeit gefallen... 
- Simbienchen
- Beiträge: 2337
- Registriert: Mi 20. Feb 2019, 11:41
- Hat sich bedankt: 3221 Mal
- Danksagung erhalten: 2161 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Für uns eigentlich kein so neues Thema, weil wir uns ja ständig mit unserer Ertragszone beschäftigen, Aufklärung sowie Austausch bieten....aber:
Bei verschiedenen " Gärtnertreffen" hörte in letzter Zeit immer häufiger die Sorge heraus, dass befürchtet wird, dass sich die Vielfalt in unseren Lebensmittelregalen verändern wird. Immer mehr Produkte verschwinden aus den Regalen, sowie die Vielfalt von Obst und Gemüse. Es wird auch von den Kreisfachberateren empfohlen, sich die Artenvielfalt von samenfesten Gemüse, Obst- und Beerengehölzen sowie das Wissen darum zu erhalten und weiter zu geben. Ebenso sind Verarbeitung und Haltbarmachung der Ernte wieder Thema. Alles Themen, mit denen wir uns hier in unserem Forum immer wieder beschäftigt haben, aber ich höre derzeit eine neue Stimmung in den Gärtnerkreisen heraus...
Mittlerweile scheint die Selbstversorgung im/ aus dem eigenen Garten durch die ganzen Veränderungen der weltpolitischen Lage wieder deutlich mehr an Wertigkeit zu gewinnen und sich wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rücken. Plötzlich wird ganz deutlich kommuniziert, dass altes Wissen rund um das Gärtnern an die jungen Menschen weitergegeben werden muss und da auch gerade Gartenvereine gefragt sind.
Nehmt ihr auch stärkere " Schwingungen" wahr, die sich deutlich (!) mehr und mehr auf eine neue Orientierung mit mehr Schwerpunkt auf Selbstversorgung im eigenen Garten entwickeln ?
Bei verschiedenen " Gärtnertreffen" hörte in letzter Zeit immer häufiger die Sorge heraus, dass befürchtet wird, dass sich die Vielfalt in unseren Lebensmittelregalen verändern wird. Immer mehr Produkte verschwinden aus den Regalen, sowie die Vielfalt von Obst und Gemüse. Es wird auch von den Kreisfachberateren empfohlen, sich die Artenvielfalt von samenfesten Gemüse, Obst- und Beerengehölzen sowie das Wissen darum zu erhalten und weiter zu geben. Ebenso sind Verarbeitung und Haltbarmachung der Ernte wieder Thema. Alles Themen, mit denen wir uns hier in unserem Forum immer wieder beschäftigt haben, aber ich höre derzeit eine neue Stimmung in den Gärtnerkreisen heraus...
Mittlerweile scheint die Selbstversorgung im/ aus dem eigenen Garten durch die ganzen Veränderungen der weltpolitischen Lage wieder deutlich mehr an Wertigkeit zu gewinnen und sich wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rücken. Plötzlich wird ganz deutlich kommuniziert, dass altes Wissen rund um das Gärtnern an die jungen Menschen weitergegeben werden muss und da auch gerade Gartenvereine gefragt sind.
Nehmt ihr auch stärkere " Schwingungen" wahr, die sich deutlich (!) mehr und mehr auf eine neue Orientierung mit mehr Schwerpunkt auf Selbstversorgung im eigenen Garten entwickeln ?
"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde!"
- Amarille
- Beiträge: 1159
- Registriert: Mi 3. Feb 2021, 18:54
- Hat sich bedankt: 1117 Mal
- Danksagung erhalten: 1100 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Ich bekomme die Veränderungen im Denken auch mit, leider aber nicht im tun. Da gibt's noch zuviel "ABER" und die Verweigerung sind zu informieren. Informationen werden zwar im Netz gefunden, aber selten auf Seiten die man suchen muss, man bleibt in seiner Blase der Gleichgesinnten. Ohne Ahnung und anderweitigen Infos kann man auch schlecht unterscheiden was Fake ist oder eine gute Erfahrung. Es gibt inzwischen haufenweise Blogger/innen die damit ihr Geld verdienen, auch durch Werbung Produktbezogen. Für meine Töchter bin ich ungesehenes Vorbild, für meine Enkel uninteressant da sie noch in einem Alter sind wo Gemüse und alles grüne bäh sind.
Ich hab bereits mein Vermächtnis für sie hinterlegt, d.h. in meiner Gefriertruhe ist eine Schüssel mit verschiedenem Saatgut alter Sorten. Der Inhalt wird jährlich durch mein geerntetes Saatgut neu erstellt. Im Regal steht ein Buch wie man damit umgeht und was man daraus machen kann. Zudem hab ich ein eigenes Gartenbuch wo ich meine Erfahrungen rein schreibe (das dient auch mir).
Ich hab bereits mein Vermächtnis für sie hinterlegt, d.h. in meiner Gefriertruhe ist eine Schüssel mit verschiedenem Saatgut alter Sorten. Der Inhalt wird jährlich durch mein geerntetes Saatgut neu erstellt. Im Regal steht ein Buch wie man damit umgeht und was man daraus machen kann. Zudem hab ich ein eigenes Gartenbuch wo ich meine Erfahrungen rein schreibe (das dient auch mir).
Ich bin aus der Zeit gefallen... 
- Ann1981
- Beiträge: 1540
- Registriert: Do 20. Jan 2022, 10:12
- Hat sich bedankt: 544 Mal
- Danksagung erhalten: 1200 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: Eigenes Gemüse anbauen, lohnt sich das immer noch ?
Die Eindrücke sind unterschiedlich je nachdem, wo man hinschaut.Simbienchen hat geschrieben: So 26. Apr 2026, 09:21 Nehmt ihr auch stärkere " Schwingungen" wahr, die sich deutlich (!) mehr und mehr auf eine neue Orientierung mit mehr Schwerpunkt auf Selbstversorgung im eigenen Garten entwickeln ?
Die Gemüsebeete in unserer Kleingartenanlage sind meist bescheiden in Anzahl und Größe.
Nachrichtenüberschriften in der Frontpage meines Mailanbieters suggerieren fast das Gegenteil: "Besser nur bio" und irgendwas mit Tipps für Selbstversorger genau heute.
"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit." (Wolle Goethe)
