Eure Diskussion ist sehr interessant. Aber bisher ist mir noch nicht klar geworden, wozu man einen Gartenhäcksler braucht. Außer das er viele Kleinstlebewesen gefährdet. Und mir persönlich auch zu laut ist.
Wir unterscheiden beim Kompostieren zwischen holzigen Materialien, die auf die Benjes-Hecke kommen, und allem anderen.
Da kommen Beerenranken, Staudenschnitt, Fallobst, Laub, Rasenschnitt, usw auf den Kompost. Zum besseren Zersetzen geben wir gelegentlich eine Gießkanne Wasser mit 1 kg Zucker und einem darin aufgelösten Hefewürfel auf den Kompost. Die Kompostbewohner mögen das. Wir haben zahlreiche Kompostwürmer, Springschwänze und andere Tierchen.
Daher haben wir keine Verwendung für einen Gartenhäcksler.
Welcher Gartenhäcksler ist für die Kompostwirtschaft im Garten empfehlenswert?
- Poco Loco
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Re: Welcher Gartenhäcksler ist für die Kompostwirtschaft im Garten empfehlenswert?
Viele Grüße
Poco Loco
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Re: Welcher Gartenhäcksler ist für die Kompostwirtschaft im Garten empfehlenswert?
Wie schön, dass es gut funktioniert. Vielleicht klappt es bei uns ja auch noch ohne. Wir sind noch am Anfang und versuchen irgendwie einen guten Kreislauf zu erstellen, bislang klappt es so mittel. Wir machen es im Prinzip ähnlich mit den Verwertungswegen, allerdings spiele ich aus folgenden Gründen mit dem Gedanken an einen Häcksler: unser Garten ist recht klein und wir stoßen mit den zwei Kompostern, mehreren Strauch- und Laub Haufen, sowie Benjeshecke und in der Pufferzone befindlichen Orten die Laub und Grünschnitt aufnehmen an die Kapazitäten. Wir haben zB auch eine riesige Edelkastanie, die jeden Herbst massenhaft Biomasse abwirft, die nur langsam verottet und meines Wissens auch für die Ertragszone/Kompost nicht gut geeignet ist. Muss mich wohl auch mal mit Laubkompost beschäftigen
dafür braucht es aber auch Platz und wohin mit den Massen an extrem pieksiegen Kastanienschalen ?
Sprich momentan fällt so viel an wo ich noch nicht weiß wohin damit...
Daher habe ich neulich mal Holzhäckel für meine Wege in der Ertragszone gemacht. Und wie Simbienchen schreibt, müsste gehäckselt der Kompost wesentlich schneller gehen. Ich denke das könnte uns auch helfen auf begrenztem Raum. Flächenkompost habe ich auch in Betracht gezogen, also neben Mulchwurst und Rasensnitt, das würde vielleicht auch zerkleinert besser funktionieren? Zucker und Hefe auf den Kompost finde ich ja interessant, muss ich mal ausprobieren. Für weitere Anregungen bin ich offen
Sprich momentan fällt so viel an wo ich noch nicht weiß wohin damit...
Daher habe ich neulich mal Holzhäckel für meine Wege in der Ertragszone gemacht. Und wie Simbienchen schreibt, müsste gehäckselt der Kompost wesentlich schneller gehen. Ich denke das könnte uns auch helfen auf begrenztem Raum. Flächenkompost habe ich auch in Betracht gezogen, also neben Mulchwurst und Rasensnitt, das würde vielleicht auch zerkleinert besser funktionieren? Zucker und Hefe auf den Kompost finde ich ja interessant, muss ich mal ausprobieren. Für weitere Anregungen bin ich offen
- Simbienchen
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Re: Welcher Gartenhäcksler ist für die Kompostwirtschaft im Garten empfehlenswert?
Ich habe einen elektrischen Leisehäcksler, der ist wirklich nicht so laut. Den empfinde ich nicht als große Geräuschbelastung, zumal ich den auch nicht täglich benutze.
Einen Gartenhäcksler braucht man nicht zwingend, aber es ist für mich auch nicht widersprüchlich zum Gartenkonzept. Auf deine Frage einzugehen, fühlt sich allerdings gerade etwas wie " mich zu rechtfertigen" an, aber da ich selbst dieses Thema angestoßen habe, möchte ich mich auch erklären....
Gefährdung von Kleinstlebewesen durch Häckseln...ja, das passiert. Wir kommen leider immer wieder an einen Punkt, wo wir abwägen müssen, welche Entscheidungen wir tragen können. Jeder Eingriff in die Verkompostierung, Schichtung/ Lagerung der Materialien hat Auswirkungen auf irgendwelche Kleinstlebewesen, auch die Zugabe von Schnellkompostern wie Hefe und Zucker. Sobald das Milieu oder die Umgebung verändert wird, geht es um Fressen und Gefressen werden.
Es kommt darauf an, welche Ziele man anstrebt...ob man den braucht oder nicht, ist eine Entscheidungsfrage.
Wir werden als Gärtner ja auch älter und manche von uns sind gesundheitlich angeschlagen. Das Thema würde von daher vielleicht sogar besser in die Rubrik " altersgerechter Garten" passen.... für mich ist es AUCH ein Hilfsmittel.
Weil ich teilweise Phasen habe, in denen meine Hände schmerzbedingt keine Schere mehr benutzen können. Ich erzähle das nicht gerne, aber ich bin gesundheitlich angezählt, leide unter einer Autoimmunkrankheit. Aus diesem Grunde suche ich nach Möglichkeiten, meinen Garten trotzdem selbstständig (ohne fremde Hilfe) weiter bewirtschaften zu können. Gelingt mir das nicht, werde ich auf Dauer Teile des Gartens aufgeben müssen.
Für meine Kompostwirtschaft innerhalb von vorgegebenen Größen ( Behältern etc) musste ich in der Vergangenheit Materialien per Hand zerbrechen und/ oder per Schere zerkleinern, damit die Zersetzungsvorgänge schneller vonstatten gehen konnten. Alles in allem sehr Kräfte und Zeit zehrend. Ich möchte schneller zu humosen Kompost kommen für meinen Pflanzen - und Gemüseanbau. Aufgebrochenes Material kann von unseren Kompostmitarbeitern schneller zersetzt werden.
Die Bedeutung für die Nährstoff- und Wasserversorgung durch Humus für unsere Pflanzenwelt und somit auch für unsere Insekten hat für mich einen höheren Stellenwert bekommen.
Neben Benjeshecke, Ast- und Totholzhaufen, die ebenfalls ständig gefüttert werden ohne Zerkleinerungsmaßnahmen ( in meinem Garten fällt sehr viel Material an), habe ich meine Kompostwirtschaft umgestellt, da ich auch irgendwie meine Hochbeete gefüllt bekommen muss. Ich möchte kein fremdes Material von Außen zukaufen und die klimatischen Verhältnisse bedingt durch den Klimawandel haben auch Einfluss auf die natürliche Verkompostierung. Wenn kein Regen fällt, entsteht in natürlichen Haufen aus nicht verkleinertem Gartenmaterial zu wenig Kompost, den ich umsetzen kann.
Wer seine Hochbeete selbst füllt, weiß wie lange es dauert, bis eine stabile lebendige Füllung entsteht, die ihre Struktur behält ohne ständig abzusacken.
Und ich benötige ständig Häckselgut für meine gemulchten Wege ...das benötigte Material muss ja auch klein gemacht werden.
Ein Häcksler ist ein Hilfsmittel, durch das man Kraft, Zeit und Energie spart. Verurteilt man den Einsatz ? Kann man machen, muss man aber nicht....
Ist doch gut, dass ihr keinen Gartenhäcksler braucht...ich bin in den letzten Jahren auch gut ohne ausgekommen. Es hat sich aber vieles verändert, die Art und Weise meiner Kompostwirtschaft, der Blick auf den Humusaufbau ( in Ertrags- als auch Pufferzone ) hat sich verändert UND ich bin auch älter geworden.Aber bisher ist mir noch nicht klar geworden, wozu man einen Gartenhäcksler braucht.
Einen Gartenhäcksler braucht man nicht zwingend, aber es ist für mich auch nicht widersprüchlich zum Gartenkonzept. Auf deine Frage einzugehen, fühlt sich allerdings gerade etwas wie " mich zu rechtfertigen" an, aber da ich selbst dieses Thema angestoßen habe, möchte ich mich auch erklären....
Gefährdung von Kleinstlebewesen durch Häckseln...ja, das passiert. Wir kommen leider immer wieder an einen Punkt, wo wir abwägen müssen, welche Entscheidungen wir tragen können. Jeder Eingriff in die Verkompostierung, Schichtung/ Lagerung der Materialien hat Auswirkungen auf irgendwelche Kleinstlebewesen, auch die Zugabe von Schnellkompostern wie Hefe und Zucker. Sobald das Milieu oder die Umgebung verändert wird, geht es um Fressen und Gefressen werden.
Es kommt darauf an, welche Ziele man anstrebt...ob man den braucht oder nicht, ist eine Entscheidungsfrage.
Wir werden als Gärtner ja auch älter und manche von uns sind gesundheitlich angeschlagen. Das Thema würde von daher vielleicht sogar besser in die Rubrik " altersgerechter Garten" passen.... für mich ist es AUCH ein Hilfsmittel.
Weil ich teilweise Phasen habe, in denen meine Hände schmerzbedingt keine Schere mehr benutzen können. Ich erzähle das nicht gerne, aber ich bin gesundheitlich angezählt, leide unter einer Autoimmunkrankheit. Aus diesem Grunde suche ich nach Möglichkeiten, meinen Garten trotzdem selbstständig (ohne fremde Hilfe) weiter bewirtschaften zu können. Gelingt mir das nicht, werde ich auf Dauer Teile des Gartens aufgeben müssen.
Für meine Kompostwirtschaft innerhalb von vorgegebenen Größen ( Behältern etc) musste ich in der Vergangenheit Materialien per Hand zerbrechen und/ oder per Schere zerkleinern, damit die Zersetzungsvorgänge schneller vonstatten gehen konnten. Alles in allem sehr Kräfte und Zeit zehrend. Ich möchte schneller zu humosen Kompost kommen für meinen Pflanzen - und Gemüseanbau. Aufgebrochenes Material kann von unseren Kompostmitarbeitern schneller zersetzt werden.
Die Bedeutung für die Nährstoff- und Wasserversorgung durch Humus für unsere Pflanzenwelt und somit auch für unsere Insekten hat für mich einen höheren Stellenwert bekommen.
Neben Benjeshecke, Ast- und Totholzhaufen, die ebenfalls ständig gefüttert werden ohne Zerkleinerungsmaßnahmen ( in meinem Garten fällt sehr viel Material an), habe ich meine Kompostwirtschaft umgestellt, da ich auch irgendwie meine Hochbeete gefüllt bekommen muss. Ich möchte kein fremdes Material von Außen zukaufen und die klimatischen Verhältnisse bedingt durch den Klimawandel haben auch Einfluss auf die natürliche Verkompostierung. Wenn kein Regen fällt, entsteht in natürlichen Haufen aus nicht verkleinertem Gartenmaterial zu wenig Kompost, den ich umsetzen kann.
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Und ich benötige ständig Häckselgut für meine gemulchten Wege ...das benötigte Material muss ja auch klein gemacht werden.
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"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde!"
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Re: Welcher Gartenhäcksler ist für die Kompostwirtschaft im Garten empfehlenswert?
@Simbienchen
Oh, da muss ich mich in aller Form entschuldigen für meine Formulierung. Ich wollte Dir keine Rechtfertigung abnötigen.
Das war eine reine Verständnisfrage zum Gedankenaustausch.
Bin halt eher der Typ für Handwerkzeuge in guter Qualität, weil ich auch gerne Sonntags vor mich hinmuckele. Und die Werkzeuge halten und gehen nicht nach der Gewährleistung kaputt. Dazu kommt, dass ich das Glück habe, den Kompost einfach so rotten lassen zu können.
Außerdem bin ich seit dem gelungenen Teichbau etwas mißtrauisch gegenüber der gesamten Gartenmaschinenindustrie.
Warum ich gerne Sonntags leise vor mich hinmuckele:
Samstags ist um uns herum ein Lärm wie in einer Industrieanlage: Rasenmäher, -trimmer, Flex, Holzsägen mit hergeschlepptem Brennholz für Warmwasser und Heizung der gesamten Häuser übers Jahr. Dazu dann die extrem dreckige Feinstaubluft vom Heizen, sobald es kühl wird...
Auch für den Teichbau wollten alle mir einreden, dass es ohne Pumpen, Filter und permanent nachzukaufende Wasserzusätze nicht geht. Aber es klappt mit der richtigen Bepflanzung hervorragend.
Und so habe ich auch die Erfahrung mit anderen Werkzeugen gemacht. Meine Heckenschere ist von Okatsune und ich habe einen Schleifstein dazu. Die hält lebenslang.
Auch die wirklich guten Scheren wie Felco sind ein ganz anderes Arbeiten als mit den üblichen Scheren. Als ich vor Jahren die Felco entdeckte, sank mein Interesse an einem Häcksler (der eigentlichschonauf der Listeder dringenden Anschaffungen stand) sofort gegen Null. Allerdings war das zu einem Zeitpunkt, an dem ich keine körperlichen Einschränkungen hatte.
Oh, da muss ich mich in aller Form entschuldigen für meine Formulierung. Ich wollte Dir keine Rechtfertigung abnötigen.
Das war eine reine Verständnisfrage zum Gedankenaustausch.
Bin halt eher der Typ für Handwerkzeuge in guter Qualität, weil ich auch gerne Sonntags vor mich hinmuckele. Und die Werkzeuge halten und gehen nicht nach der Gewährleistung kaputt. Dazu kommt, dass ich das Glück habe, den Kompost einfach so rotten lassen zu können.
Außerdem bin ich seit dem gelungenen Teichbau etwas mißtrauisch gegenüber der gesamten Gartenmaschinenindustrie.
Warum ich gerne Sonntags leise vor mich hinmuckele:
Samstags ist um uns herum ein Lärm wie in einer Industrieanlage: Rasenmäher, -trimmer, Flex, Holzsägen mit hergeschlepptem Brennholz für Warmwasser und Heizung der gesamten Häuser übers Jahr. Dazu dann die extrem dreckige Feinstaubluft vom Heizen, sobald es kühl wird...
Auch für den Teichbau wollten alle mir einreden, dass es ohne Pumpen, Filter und permanent nachzukaufende Wasserzusätze nicht geht. Aber es klappt mit der richtigen Bepflanzung hervorragend.
Und so habe ich auch die Erfahrung mit anderen Werkzeugen gemacht. Meine Heckenschere ist von Okatsune und ich habe einen Schleifstein dazu. Die hält lebenslang.
Auch die wirklich guten Scheren wie Felco sind ein ganz anderes Arbeiten als mit den üblichen Scheren. Als ich vor Jahren die Felco entdeckte, sank mein Interesse an einem Häcksler (der eigentlichschonauf der Listeder dringenden Anschaffungen stand) sofort gegen Null. Allerdings war das zu einem Zeitpunkt, an dem ich keine körperlichen Einschränkungen hatte.
Viele Grüße
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Re: Welcher Gartenhäcksler ist für die Kompostwirtschaft im Garten empfehlenswert?
Ach nein, alles gut...Poco Loco hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 10:04 @Simbienchen
Oh, da muss ich mich in aller Form entschuldigen für meine Formulierung. Ich wollte Dir keine Rechtfertigung abnötigen.![]()
Das war eine reine Verständnisfrage zum Gedankenaustausch.
Hat sich ja jetzt alles geklärt, deine Gedanken kommen vielleicht auch woanders auf und so sind nun auch die Hintergründe klarer....man kann ja über alles reden
"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde!"
