ich möchte euch heute meinen Garten „Hortus Animae Refugium“ vorstellen und um die Aufnahme in die Hortus-Liste bitten.
Inspiriert durch das Buch von Markus Gastl habe ich meinen Garten nach dem Drei-Zonen-Modell umgestaltet, um ein lebendiges Refugium für Mensch und Natur zu schaffen.
Hier ist der Überblick über meinen Garten und seine Zonen:
1. Die Pufferzone (Schutz & Struktur)
Den Rahmen meines Gartens bilden heimische Gehölze und Hecken, die als Windschutz, Sichtschutz und wichtiger Lebensraum für Vögel, Kleinsäuger und Insekten dienen:
Hecken: Eine 15 Meter lange Hainbuchenhecke, eine Holunderhecke, Hartriegel sowie eine Totholz-/Benjeshecke.
2. Die Hotspotzone (Vielfalt & Abmagerung)
Das Herzstück für Blütenbesucher und Spezialisten! Hier setzen wir auf Abmagerung, um heimischen Wildpflanzen und Insekten die optimalen Bedingungen zu bieten.
Naturmodule:
Sandarium: Unversiegelter, magerer Sandbereich für erdbewohnende Wildbienen.
Magerbeet: Nährstoffarmer Boden für Spezialisten unter den heimischen Stauden.
Käferkeller: Totholz-Unterschlupf für Totholzkäfer, Kröten und Insektenlarven.
Teich: Ein natürliches Gewässer als Tränke und Lebensraum für Libellen, Amphibien und Wasserinsekten.
Flora in der Hotspotzone:
Eine vielfältige Mischung aus heimischen Stauden und Insektenmagneten. Meine vollständige Pflanzenliste könnt ihr hier einsehen: Pflanzenliste auf NaturaDB
https://www.naturadb.de/listen/c05p90qi/
3. Die Ertragszone (Geben & Nehmen)
Hier ernten wir die Früchte unserer Arbeit – gedüngt wird natürlich biologisch und im Kreislauf des Gartens (z. B. durch Kompost und Mulch aus der Puffer- und Hotspotzone).
Hochbeete: Reiche Ausbeute an Tomaten, Gurken, Salat, Kohlrabi, Auberginen und Paprika.
Obstvielfalt: Apfel, Quitte, Weintrauben, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, wilde Pflaume, Mirabellen, Kirschen und Birne.
Wir haben eine Regenwassertonne und der Garten wird hauptsächlich mit Regenwasser gegossen.
Viele Grüße,
Anca
