[Weg 08-23] feria vilaĝo
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tree12
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Re: [Weg 08-23] feria vilaĝo
Wegen WPC haben wir auch kurz überlegt, als wir vor einigen Jahren unseren Balkon zur Gartenseite hin bauen ließen. Wir haben uns aber für unbehandelte Lärche entschieden - die Bretter kann man irgendwann abbauen, wenn sie gammelig werden und im Garten als Totholz verrotten lassen. So bleibt alles auf dem Grundstück, erfreut die Insektenwelt und wir haben keinen Plastikabfall erzeugt.
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Janine
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Re: [Weg 08-23] feria vilaĝo
Moin!
Update:
Soooviel habe ich dieses Jahr noch nicht geschafft, größtenteils wetterbedingt, bei über 30°C mag ich nicht draußen schuften.
Aaaaber:
Die Teichwanne hat endlich den Weg in die Erde gefunden und damit meinen "Stau" aufgelöst.
Gemeinsam mit zwei tollen Helferinnen vom Naturgarten e.V. haben wir das Ding an einem Samstagvormittag in den Boden gesetzt. Einer der beiden hat mir sogar "Impfstoff" aus ihrem Teich mitgebracht. Zu dem darin befindlichen Sumpfblutauge, Sumpf-Johanniskraut und ästiger Igelkolben wurden Froschlöffel, Wasserhahnenfuß, Bachbunge, Tannenwedel und Sumpf-Wasserstern und Wassernabel gesetzt, in die äußeren Steine am Rand Pfennigkraut. Aber da ist noch Platz für mehr ;-)

Da der Teich zur Zeit noch in der vollen Sonne liegt, haben sich Fadenalgen entwickelt, die ich aber toleriere. Kurz nach Fertigstellung war auch kurzfristig schon ein Frosch eingezogen, aber dem war es wohl noch zu ungemütlich. Aber "Kleinzeug" wie div. Larven, Wasser-und Gelbrandkäfer sind schon da. Und die Vögel freut es natürlich.
Die Teichwanne haben wir bewusst mit etwas Gefälle "nach Hinten" gesetzt und damit einen Überlauf geschaffen, der gezielt in ein geplantes Sumpfbeet führt. Das ist der Bereich, den die Hunde bisher für ihre eigenen "Bauarbeiten" genutzt haben, und daher schon ordentlich vertieft. Bei der Buddelei für den Teich haben wir nämlich festgestellt, dass sich ca. 50cm unter der Bodenoberfläche (Lehm-Sand) eine Gleyschicht befindet. Evtl. werde ich in dem Bereich noch mit ein bisschen Teichfolie nachhelfen.
Dann konnten die bisher noch gestapelten Waschbetonplatten schonmal zur Probe gelegt werden, ich werde sie alle verwenden können, dazu noch die restlichen Pflastersteine, um die "Recycling-Mosaik-Bewegungszone" zwischen Terrasse, Teich und Gartenhaus gestalten zu könne. Dazu werde ich mir aber Profi-Hilfe von einem GaLa-Bauer holen. Soll ja vernünftig werden ;-)
Ein paar der Platten hab ich noch als Trittsteine in die vorhandenen Rasen-Wege integriert (oder werde ich integrieren, wenn man den Boden wieder bearbeiten kann).
Die restlichen Randsteine nutze ich ebenfalls als Trittsteine, diese dann zwischen Benjeshecke und Sumpfbeet.
Bei der von der Stadt gesponserten Felsenbirne handelte es sich leider um eine Lamarckii, im Rahmen der Felsenbirnen-Diskussion in einem anderen Forum (ihr habt es bestimmt mitbekommen), habe ich mich entschieden, sie wieder zu entfernen, so lange sie noch nicht richtig angewachsen war.
Statt dessen plane ich dort eine Eberesche zu pflanzen, die zwar auch groß werden kann, aber ja doch immer recht luftig wird und einen lichten Schatten auf den Teich werfen soll.
Darunter und rundherum soll dann ein Staudenbeet entstehen, welches dann in das Sumpfbeet übergeht. Die Bodengegebenheiten kann ich ja jetzt bei der Pflanzenauswahl berücksichtigen.
Die Blumenwiese hat leider nicht das gemacht, was sie sollte. Ich vermute, der Gundermann war im Frühjahr zu eifrig und hat die Lichtkeimer behindert. Dazu kam die anhaltende Trockenheit, einen Brunnen konnte ich erst jetzt in Betrieb nehmen. Ich habe den Bereich vor kurzem gemäht (Gloria mit Aufsatz) und nochmal Saatgut nachgeordert, welches ich im Herbst ausbringe. Nächstes Frühjahr werde ich dem Gundermann dann rechtzeitig Einhalt gebieten.
Das Naschbeet entwickelt sich prächtig, ich konnte eine kleine Beerenernte einfahren, den größten Teil haben sich aber wohl die Hunde geholt, weswegen ich jetzt über eine Einzäunung des Beetes nachdenke. Hat jemand Ideen? Außer Staketen, die sind bereits an anderer Stelle geplant.
Auch erste Erdbeeren machen sich breit, aber noch überwiegt leider das Gras.
Der Birne geht es auch gut, ich erwarte reiche Ernte im Herbst.

Die Kräuterspirale ist wie geplant explodiert, Minze, Melisse, Schnittlauch, Salbei, Rosmarin, Thymian, Rucola und vor allem Oregano geben ordentlich Gas, Die Petersilie ist schon durch, ich denke, dass ich die einjährigen Kräuter nächstes Jahr in Töpfe auspflanze. Entfernen werde ich Liebstöckel, als Ersatz sollen erstmal Kümmel, Fenchel und Dill rein, der sich ja dann in den nächsten Jahren einen eigenen Platz suchen werden.

Die Hochbeetfüllung ist nochmal dermaßen zusammengesackt, dass ich weiter ordentlich Grünschnitt draufwerfen kann, mal sehen, wie es dann im nächsten Frühjahr aussieht.
An die Ränder des Nutzgartenteils habe ich noch Waldmeister, Beifuß und Johanniskraut gesetzt, die weiteren "Außenbereiche" und Unterpflanzung der Hecke soll durch weiteres "Apothekenkraut" ergänzt werden.
Vor dem Haus entwickeln sich die beiden Magerstandorte ebenfalls prächtig.
Das Sandarium wurde super angenommen, ich habe die verrücktestens Arten dort beobachten können, z.B. die Hottentottenfliege. Ich glaube ja, ObsIdentify denkt sich manchmal Fantasienamen aus... Aber auch die glänzende Natternkopfmauerbiene oder den Bienewolf habe ich schon gesehen, diverseste Grapwespen, Wanzen, Erdflohkäfer, Zikaden...

Der gefüllte Schneeball ist gefällt, da sich Salweide woanders angesiedelt hat (s.u.) habe ich mich entschieden, einfach einen wolligen Schneeball an die Stelle zu setzen.
Jetzt treibt allerdings auch der Stumpf wieder aus, ich warte mal ab, ob sich die Wildform durchsetzt, sonst muss ich den Stumpf doch noch rausholen.
Der Blumenschotterrasen hat sich dieses Jahr mega-gut entwickelt, ich musste allerdings noch etliche Schubkarren von dem Kies abfahren, da hatte es der GaLa-Bauer zu gut gemeint.
Nächstes Jahr steht dort wohl ein Königskerzen-Wald…

Das, was mal als Ligusterhecke geplant war, mutiert zu einer gemischten Hecke, zum Einen, weil der Liguster nicht wirklich will, und ich noch ein bisschen was anderes dazwischen gesetzt habe, zum Anderen wandert Salweide von der Nachbarin ein, die ich einfach machen lasse.
Aber dieser "Nordstreifen" ist noch Baustelle und noch nicht abschließend geplant.
Ebenso wie der Streifen hinter dem Zaun an der Westseite, da liegt sogar noch Folie drunter. Muss ich demnächst mal ran.
Soweit die Entwicklung bis heute, LG
Janine
Update:
Soooviel habe ich dieses Jahr noch nicht geschafft, größtenteils wetterbedingt, bei über 30°C mag ich nicht draußen schuften.
Aaaaber:
Die Teichwanne hat endlich den Weg in die Erde gefunden und damit meinen "Stau" aufgelöst.
Gemeinsam mit zwei tollen Helferinnen vom Naturgarten e.V. haben wir das Ding an einem Samstagvormittag in den Boden gesetzt. Einer der beiden hat mir sogar "Impfstoff" aus ihrem Teich mitgebracht. Zu dem darin befindlichen Sumpfblutauge, Sumpf-Johanniskraut und ästiger Igelkolben wurden Froschlöffel, Wasserhahnenfuß, Bachbunge, Tannenwedel und Sumpf-Wasserstern und Wassernabel gesetzt, in die äußeren Steine am Rand Pfennigkraut. Aber da ist noch Platz für mehr ;-)
Da der Teich zur Zeit noch in der vollen Sonne liegt, haben sich Fadenalgen entwickelt, die ich aber toleriere. Kurz nach Fertigstellung war auch kurzfristig schon ein Frosch eingezogen, aber dem war es wohl noch zu ungemütlich. Aber "Kleinzeug" wie div. Larven, Wasser-und Gelbrandkäfer sind schon da. Und die Vögel freut es natürlich.
Die Teichwanne haben wir bewusst mit etwas Gefälle "nach Hinten" gesetzt und damit einen Überlauf geschaffen, der gezielt in ein geplantes Sumpfbeet führt. Das ist der Bereich, den die Hunde bisher für ihre eigenen "Bauarbeiten" genutzt haben, und daher schon ordentlich vertieft. Bei der Buddelei für den Teich haben wir nämlich festgestellt, dass sich ca. 50cm unter der Bodenoberfläche (Lehm-Sand) eine Gleyschicht befindet. Evtl. werde ich in dem Bereich noch mit ein bisschen Teichfolie nachhelfen.
Dann konnten die bisher noch gestapelten Waschbetonplatten schonmal zur Probe gelegt werden, ich werde sie alle verwenden können, dazu noch die restlichen Pflastersteine, um die "Recycling-Mosaik-Bewegungszone" zwischen Terrasse, Teich und Gartenhaus gestalten zu könne. Dazu werde ich mir aber Profi-Hilfe von einem GaLa-Bauer holen. Soll ja vernünftig werden ;-)
Ein paar der Platten hab ich noch als Trittsteine in die vorhandenen Rasen-Wege integriert (oder werde ich integrieren, wenn man den Boden wieder bearbeiten kann).
Die restlichen Randsteine nutze ich ebenfalls als Trittsteine, diese dann zwischen Benjeshecke und Sumpfbeet.
Bei der von der Stadt gesponserten Felsenbirne handelte es sich leider um eine Lamarckii, im Rahmen der Felsenbirnen-Diskussion in einem anderen Forum (ihr habt es bestimmt mitbekommen), habe ich mich entschieden, sie wieder zu entfernen, so lange sie noch nicht richtig angewachsen war.
Statt dessen plane ich dort eine Eberesche zu pflanzen, die zwar auch groß werden kann, aber ja doch immer recht luftig wird und einen lichten Schatten auf den Teich werfen soll.
Darunter und rundherum soll dann ein Staudenbeet entstehen, welches dann in das Sumpfbeet übergeht. Die Bodengegebenheiten kann ich ja jetzt bei der Pflanzenauswahl berücksichtigen.
Die Blumenwiese hat leider nicht das gemacht, was sie sollte. Ich vermute, der Gundermann war im Frühjahr zu eifrig und hat die Lichtkeimer behindert. Dazu kam die anhaltende Trockenheit, einen Brunnen konnte ich erst jetzt in Betrieb nehmen. Ich habe den Bereich vor kurzem gemäht (Gloria mit Aufsatz) und nochmal Saatgut nachgeordert, welches ich im Herbst ausbringe. Nächstes Frühjahr werde ich dem Gundermann dann rechtzeitig Einhalt gebieten.
Das Naschbeet entwickelt sich prächtig, ich konnte eine kleine Beerenernte einfahren, den größten Teil haben sich aber wohl die Hunde geholt, weswegen ich jetzt über eine Einzäunung des Beetes nachdenke. Hat jemand Ideen? Außer Staketen, die sind bereits an anderer Stelle geplant.
Auch erste Erdbeeren machen sich breit, aber noch überwiegt leider das Gras.
Der Birne geht es auch gut, ich erwarte reiche Ernte im Herbst.
Die Kräuterspirale ist wie geplant explodiert, Minze, Melisse, Schnittlauch, Salbei, Rosmarin, Thymian, Rucola und vor allem Oregano geben ordentlich Gas, Die Petersilie ist schon durch, ich denke, dass ich die einjährigen Kräuter nächstes Jahr in Töpfe auspflanze. Entfernen werde ich Liebstöckel, als Ersatz sollen erstmal Kümmel, Fenchel und Dill rein, der sich ja dann in den nächsten Jahren einen eigenen Platz suchen werden.
Die Hochbeetfüllung ist nochmal dermaßen zusammengesackt, dass ich weiter ordentlich Grünschnitt draufwerfen kann, mal sehen, wie es dann im nächsten Frühjahr aussieht.
An die Ränder des Nutzgartenteils habe ich noch Waldmeister, Beifuß und Johanniskraut gesetzt, die weiteren "Außenbereiche" und Unterpflanzung der Hecke soll durch weiteres "Apothekenkraut" ergänzt werden.
Vor dem Haus entwickeln sich die beiden Magerstandorte ebenfalls prächtig.
Das Sandarium wurde super angenommen, ich habe die verrücktestens Arten dort beobachten können, z.B. die Hottentottenfliege. Ich glaube ja, ObsIdentify denkt sich manchmal Fantasienamen aus... Aber auch die glänzende Natternkopfmauerbiene oder den Bienewolf habe ich schon gesehen, diverseste Grapwespen, Wanzen, Erdflohkäfer, Zikaden...
Der gefüllte Schneeball ist gefällt, da sich Salweide woanders angesiedelt hat (s.u.) habe ich mich entschieden, einfach einen wolligen Schneeball an die Stelle zu setzen.
Jetzt treibt allerdings auch der Stumpf wieder aus, ich warte mal ab, ob sich die Wildform durchsetzt, sonst muss ich den Stumpf doch noch rausholen.
Der Blumenschotterrasen hat sich dieses Jahr mega-gut entwickelt, ich musste allerdings noch etliche Schubkarren von dem Kies abfahren, da hatte es der GaLa-Bauer zu gut gemeint.
Nächstes Jahr steht dort wohl ein Königskerzen-Wald…
Das, was mal als Ligusterhecke geplant war, mutiert zu einer gemischten Hecke, zum Einen, weil der Liguster nicht wirklich will, und ich noch ein bisschen was anderes dazwischen gesetzt habe, zum Anderen wandert Salweide von der Nachbarin ein, die ich einfach machen lasse.
Aber dieser "Nordstreifen" ist noch Baustelle und noch nicht abschließend geplant.
Ebenso wie der Streifen hinter dem Zaun an der Westseite, da liegt sogar noch Folie drunter. Muss ich demnächst mal ran.
Soweit die Entwicklung bis heute, LG
Janine
