So ganz krieg ich das Bild nicht in den KopfDorfgaertner hat geschrieben: Di 28. Apr 2026, 11:28 Sag mal, du hast doch Erfahrungen mit Weinpflanzen, Amarille. Wir haben hier drei riesige, sicher 20-30 Jahre alte Weinpflanzen stehen, die aber langsam "umkippen", also sich immer mehr in den Weg legen, an dem sie stehen und den sie überwachsen. Ich würde mittelfristig gerne eine Art Laubengang oder Pergola aus Holz "über" den Weg bzw. "unter" den Wein bauen, damit der wieder zuverlässig abgestütz wird.
Der dickste Stamm hat einen Umfang von ca. 27cm. Meine Frage wäre jetzt, ob du mir sagen kannst, wie stark man so einen alten Wein zurückschneiden kann/darf/sollte, worauf man da achten muß, und wann der beste Zeitpunkt wäre?
Am liebsten würde ich den natürlich gar nicht schneiden und sein Astgewirr einfach von unten aufbocken, wenn man so will. Aber falls das nicht klappt, weil die Astlast zu groß ist, würde ich das gerne zu einem Zeitpunkt machen, an dem ich dann nötigenfalls auch zurückschneiden kann.
P.S.: Bei dem Projekt müsste ich in ca. 1 bis 1,3 Meter Entfernung von den Weinstämmen Löcher machen. Derzeit schwebt mir vor, einen motorisierten Erdlochbohrer zu nutzen, weil der die schmalsten Löcher in akzeptabler Tiefe machen kann. Ggf. ist da aber alles voller Wurzeln – weißt du zufällig was darüber, wie empfindlich Wurzeln von Wein bei Beschädigungen sind, und ob sie sich überhaupt nennenswert in die Breite entwickeln? Im Netz heißt es generell, Wein sei ein Tiefwurzler, aber es gibt auch Leute, die sagen, ihr Wein wäre ein Flachwurzler mit vielen Wurzeln rundherum...
[Weg 06-23] Amarilles Gärten der Energie
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Re: [Weg 06-23] Amarilles Gärten der Energie
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Re: [Weg 06-23] Amarilles Gärten der Energie
Kürzlich wurde mir gesagt, dass ich "schulmeisterlich" sei. Absichtlich oder unabsichtlich dummes Verhalten kann ich auch nur schwer ertragen.Amarille hat geschrieben: Mo 27. Apr 2026, 18:15 Nee, ich betrete keine fremden Grundstücke, bringe das auch meinen Enkeln bei, bin nicht in Facebook und blogge auch nicht....und ich bin so peinlich das ich Leute die das nicht wissen sogar belehre oder wie die meinen dumm anmache. Bin halt in einer anderen Zeit![]()
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Re: [Weg 06-23] Amarilles Gärten der Energie
Man sollte meinen das ein Stück Natur zwischen Maisäckern eine Art Trittstein ist. So lange das war hab ich relativ wenig an Tieren gefunden, bis auf Massenweise Schnecken. Seit letztem Jahre ist das nun nicht mehr so. Auf der linken Seite hat sich der Pächter vom Acker gewechselt, der baut jetzt Kleegras als Futter für seine Tiere an. Auf der rechten Seite wurde, als Ausgleichsfläche, eine Streuobstwiese angelegt. Jetzt ist mein Wiesengarten mitten in Natur und nun erst ziehen die Tiere ein. Heute hab ich einen Eichelhäher gesehen. Schnecken waren keine da, daß liegt wohl am neuen unterirdisch wohnenden Maulwurf? Wühlmäuse schließe ich aus da die Bäume und Sträucher keine Wurzelschäden haben. Mal sehen wie das wird wenn die Ertragszone angelegt ist.
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Re: [Weg 06-23] Amarilles Gärten der Energie
Unsere Natur nah dran Wiesen im 3. Jahr. Vor 2 Wochen sah es noch aus als wolle nichts blühen. Die Natur ist wunder(bar). Es könnten sicher mehr Arten sein, aber der Unterschied von vorher zu jetzt, ist auch für den letzten Kritiker, zu sehen.
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Re: [Weg 06-23] Amarilles Gärten der Energie
...oder, wie auf dem Parkplatz, wird geklaut, leider nicht mit den Augen. Da es dort eine seltener Schotterfläche gab haben wir dort einige Stellen ausschließlich mit Kleintopfstauden von Strickler bepflanzt. Letztens Jahr waren alle gut an-gewachsen. Jedoch verschwanden allmählich alle Stauden die geblüht haben. Ist halt ein Parkplatz.Alma hat geschrieben: Fr 15. Mai 2026, 14:03 Wow, das sieht soo schön aus! Das wird sicher viele begeistern und vielleicht auch zum nachahmen animieren!
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Re: [Weg 06-23] Amarilles Gärten der Energie
Vielleicht hilft ein Schild mit den Internetseiten der Gärtnereien zur Selbsthilfe oder eines mit den Preisen, um Scham auszulösen. (kein ernst gemeinter Vorschlag zur Frustverarbeitung)
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Re: [Weg 06-23] Amarilles Gärten der Energie
Die Gärtnerei ist im Ort, zu sehen auf der anderen Seite vom Neckar. Wahrscheinlich dient als Ausrede das die am Parkplatz die "zu verschenken Pflanzen" haben. Nichts desto trotz, selbst direkt an den Schaugärten vom Gartencenter, in Blickweite des Wohnhauses vom Inhaber, werden die Pflanzen geklaut oder "ich nehme ja nur eine". Stimmt, der Frust über die Menschheit ist nicht zu leugnen.Ann1981 hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 09:15 Vielleicht hilft ein Schild mit den Internetseiten der Gärtnereien zur Selbsthilfe oder eines mit den Preisen, um Scham auszulösen. (kein ernst gemeinter Vorschlag zur Frustverarbeitung)
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Re: [Weg 06-23] Amarilles Gärten der Energie
Ja, sowas ist wirklich traurig... Obwohl ich jetzt auch nicht uralt bin, kann ich mich noch an Zeiten erinnern, in denen sowas "Diebstahl" genannt wurde – selbst wenns ein Parkplatz ist, ist das ja eine Bepflanzung des öffentlichen Raums. Man gräbt ja auch nicht die Stiefmütterchen am Straßenrand oder Wildstauden im Park aus. Aber vielleicht dauert das nicht mehr lange...Amarille hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 10:55Die Gärtnerei ist im Ort, zu sehen auf der anderen Seite vom Neckar. Wahrscheinlich dient als Ausrede das die am Parkplatz die "zu verschenken Pflanzen" haben. Nichts desto trotz, selbst direkt an den Schaugärten vom Gartencenter, in Blickweite des Wohnhauses vom Inhaber, werden die Pflanzen geklaut oder "ich nehme ja nur eine". Stimmt, der Frust über die Menschheit ist nicht zu leugnen.Ann1981 hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 09:15 Vielleicht hilft ein Schild mit den Internetseiten der Gärtnereien zur Selbsthilfe oder eines mit den Preisen, um Scham auszulösen. (kein ernst gemeinter Vorschlag zur Frustverarbeitung)
Man liest ja auch schon seit Jahren, daß z.B. der Umgang mit Bärlauch immer mehr zu "nach mir die Sintflut" wird. Erst kürzlich sah ich ein Video, wo jemand einen Hang im Wald zeigte, an dem wohl früher mal Bärlauch wuchs – der wurde nicht nur rücksichtslos abgeerntet, sondern offenbar richtig ausgegraben. Auf mehreren Quadratmetern. Es sah auf den ersten Blick so aus, als wären da Wildschweine am Werk gewesen, aber leider waren lauter Schuhabdrücke in der aufgewühlten Erde. Es waren also Menschenschweine... Es ist mir wirklich fundamental ein Rätsel, was in den Köpfen von Leuten vorgeht, die sowas machen...
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster
