Puh, aktuell ist so viel im Garten zu erledigen, dass ich rund um die Uhr dort in Ruhe werkeln könnte, ohne, dass mir die Tätigkeiten ausgingen.
Zum einen sind sehr viele Samen in der
Anzucht aufgegangen, die vereinzelt wurden. Einige stehen auch längst im Beet. Die Beetplanung ist allerdings verbesserungswürdig, liegt aber auch am kalten Frühjahr, dass vieles nicht wie auf dem Papier geplant umgesetzt werden konnte. Ist ja auch normal, dass es nicht zu 100% so klappt, we gedacht.
Es sind nun alle Sorten in der Keimung, selbst Gurken, Melonen, Kürbisgewächse etc. (Sollte von den Temperaturen her klappen, falls nicht, kommt eine zweite Runde zu späterer Zeit in die Erde.)
Die meisten
Paprikas und
Physalis sind im Gewächshaus. Den
Umzug aus dem Haus in das Gewächshaus haben die Pflanzen gut verkraftet. In den kommenden zwei Tagen gibt es leichten Frost, sodass ich heute noch rasch drei große Kübel mit Wasser (je 40 Ltr.) aufgefüllt und in das Gewächshaus gestellt habe. Die im Wasser gespeicherte Wäre puffert in der Nacht hoffentlich das eine oder andere Grad ab.
Die Paprikas und Physalis haben eine gemischte Erde und natürlich große Behälter bekommen:
Kompost, Gartenerde, Perlite, selbst gemachte Pflanzenkohle, Pellet-Dünger, Schafwolle, Urgesteinsmehl sind in der Erde, oben drauf kam zum Abschluss eine gute Schicht Vermiculite. So sind die Pflanzen gut eingepackt und werden sicherlich die eine oder andere kühlere Nacht überstehen. (Eine Nacht mit 0,7 Grad haben sie locker weggesteckt.
Für den
Pflanzentausch sind einige Pflanzen bereit, von Erdbeere, Arznei-Baldrian, Fette Henne, Mangold, Stockrosen, Sonnenblumen über weitere Blumen und Gemüsepflanzen werden auch einige Tomaten in den Tausch finden. Allerdings sind viele der Tomatensamen, die ich zum Teil recht lange in Verwahrung hatte, nicht gekeimt. So werde ich bei den nächsten Tauschbörsen nach neuem Saatgut luschern. Sollte jemand von euch seine Lieblingssorte weitergeben wollen, immer her damit.

(Auch ich gebe meine gerne weiter, wenn Bedarf besteht. Ich tausche immer gerne.)
Den Pflanzentausch
"bewerbe" ich nun auch aktiv mit kleinen Handzetteln, die ich in der Umgebung in Geschäften anbringe. Die umliegenden Kleingartenvereine haben, bis auf "meinen" und einem angrenzenden, nicht mitgemacht. Eine Erinnerung hatte leider keinen Erfolg, ich habe nicht einmal eine Antwort erhalten. Ebenso bei dem einen oder anderen Verein mit ökologischer Ausrichtung, bzw. dem Landesbund der Gartenfreunde Hamburg. Naja, vielleicht spricht es sich zu einem späteren Zeitpunkt um, sodass im kommenden Jahr mehr Resonanz möglich ist.
Mein Vereinsvorstand hört in absehbarer Zeit auf, die Möglichkeit, sich mit ökologischen Ansichten einzubringen. Ich habe mich als
Fachwart beworben. Dazu muss der Vorstand mich beim Landesbund melden. Ich bin gespannt. Thematisch wäre das genau mein Ding, habe mich die Schulungsinhalte schon herausgesucht und zusätzlich recherchiert, welche Aufgaben so auf mich zukommen könnten. Klingt alles spannend und weit gestreut. Da ist Potential vorhanden, zumal aktuell gar nichts im Verein in diese Richtung angeboten wird.
Last but noch least:
Ich habe meine ersten
Radieschen aus dem Garten naschen können. Es ist eine sehr milde Sorte, so habe ich selbst meine Frau mit ins Boot holen können, sie zu naschen. Und siehe da, es gibt verhaltene Freude und ein kleines Lob zur Sortenauswahl.
