Hortus Grevenstein

tree12
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von tree12 »

Hast Du schon versucht, gegen die Wühlmäuse viel Knoblauch und Schnittlauch anzupflanzen? Holundersud in die Gänge gießen? Es tut mir leid, von Deinen Sorgen lesen zu müssen. Aufgeben darfst Du auf keinen Fall, dazu ist Dein Garten viel zu schön und zu wertvoll! Steinhaufen für Mauswiesel hast Du vermutlich genug?

Bei mir fressen die Schnecken so vieles weg.... ich möchte soooo gerne endlich mal einen Ginster haben... der eine steht vorm Haus im Topf, ist leicht gewachsen und hat Blütenknospen angesetzt. Ob eine davon wirklich aufgehen kann, ist fraglich, sie verschwinden quasi über Nacht. Und wir haben gerade eine trockene Phase, also nicht schneckenfreundlich!! Hinten unterm Balkon habe ich im Herbst drei Pflanzen vom Hirschhornwegerich gesetzt. Er ist gut eingewachsen, kommt mit dem Schatten sogar gut klar, auch mit dem Boden, aber ernten ist fast nicht möglich, da die Schnecken ihn auch toll finden.... Soviel Schnecken können die Glühwürmchenlarven gar nicht fressen, wie vorhanden sind.
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Poco Loco
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Poco Loco »

Gib nicht auf!
Das mit den Mauswieseln klingt doch schon vielversprechend.

Oder Eulen versuchen anzusiedeln.
Diese Seite klang ganz interessant:
https://maulwurfhilfe.de/natuerliche-fe ... ansiedeln/

Schwegler hat auch noch Eulenkästen...
Viele Grüße
Poco Loco
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Dorfgaertner
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Dorfgaertner »

:knuddel Wie ja mein Hortus-Name schon nahelegt, ist das ein Problem, das wir teilen...

Die schlechten Nachrichten zuerst: DIe Bekämpfung ist ein Kampf gegenen Windmühlen, und selbst wenn es dir gelänge, die Wühlmäuse auf deinem Grundstück zu tilgen, können ihre Geschwister ja jederzeit wieder zuwandern – es ist also eigentlich sinnlos.

"Pflanzen gegen Wühlmäuse" haben sich bei mir ausnahmslos als Illusion erwiesen – ich erinnere mich noch an ein Jahr, da kam die Öffnung eines Wühlmausganges direkt an einer Kaiserkrone raus, die ja oft als "Vergrämungsmittel" gegen Wühlmäuse angepriesen wird. Soviel dazu. (Ich könnte die "debunked"-Liste noch fortsetzen, bei Interesse gerne fragen. Meiner Erfahrung nach werden die so "beworbenen" Pflanzen selbst nicht gefressen, aber sie helfen nicht, ihre Nachbarn zu schützen.)

Wühlmäuse fressen beinahe alles und insbesondere Gehölzpflanzungen können zur Herausforderung werden. Ich habe z.B. zwei oder drei mal versucht, eine wilde Birne im Vorgarten zu pflanzen, aber selbst in doppelt gelegten (unverzinkten) Wühlmaus-Schutznetzen aus Draht wurden sie gefressen (Löcher reingebissen) und im nächsten Frühjahr konnte ich die Stämmchen mit zwei Fingern aus der Erde ziehen.

Wenn du, wie ich, emotionale Bindungen zu spezifischen Pflanzen aufbaust, würde ich raten, davon Ableger zu machen und mindestens einen davon als Reservepflanze im Kübel zu halten.

Generell wirst du dich wohl, wie ich es auch musste, von der Vorstellung verabschieden müssen, ein Beet mit X Pflanzen bepflanzen zu können und dann über Jahre das auf- und einwachsen der Pflanzen beobachten zu können. Alle Pflanzen wachsen hier quasi mit geborgter Zeit, und man kann Glück haben und sie halten jahrelang, aber vielleicht sind sie schon im nächsten oder übernächsten Jahr wieder verschwunden...

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Wie gerade schon gesagt gibt es Pflanzen, die jahrelang überleben. Die Wühlmäuse gehen also nicht wie ein unterirdischer Pflug vor und tilgen flächig alles, was sie finden. Es ist eher so, daß immer mal hier, mal da Pflanzen verschwinden. Und einige Pflanzen überleben hier schon seit bald 10 Jahren am selben Standort, es ist also nicht so, daß man alle zwei Jahre das Beet komplett neu gestalten müsste.

Aus dem Pflanzenverlust ergibt sich auch ein positiver Aspekt: man hat immer wieder Gelegenheit, neue Pflanzen auszubrobieren. Das klingt erstmal nach einem schwachen Trost, aber ich jedenfalls lese gerne über Pflanzen und entdecke immer wieder neue Arten, die ich mal in den Garten holen möchte. Obwohl wir ein relativ großes Grundstück haben, ist aber auch hier der Platz in den Beeten begrenzt, und wenn dann mal was verschwindet, hat man plötzlich wieder eine schöne Lücke, in die was neues hineinpasst.

Bei den Frühblühern habe ich die Erfahrung gemacht, daß Narzissen, Schneeglöckchen, Allium-Varianten und bedingt auch Muscari relativ gut überleben. Versch. Scilla halten sich hier auch ganz gut. Man kann also trotzdem schöne Frühblüher-Flächen anlegen, nur halt nicht so artenreich, wie man es vielleicht gerne hätte. (Wild-)Tulpen haben besonders schlechte Karten, da helfen dann nur verzinkte Pflanzkörbe, wenn man sie dauerhaft an einem bestimmten Ort haben will (durch die Plastikkörbe, die man dafür im Handel bekommt, knabbern sich die Wühlmäuse mühelos durch).

Nicht zu vergessen sind die Hummeln, die offene Erdlöcher brauchen und sich selbst in bewohnten Gängen gegen Wühlmäuse durchsetzen können. Auf ihre Weise tragen also auch Wühlmäuse zur ökologischen Vielfalt bei, auch wenn nicht so, wie man sich das als Gärtner wünschen würde.

Insgesamt kann ich deine Betrübnis sehr, sehr gut verstehen und ich war hier auch schon phasenweise am Verzweifeln. Man investiert ja viel Zeit und Mühe, und dann kommt so ein bescheuerter Nager, der noch nicht mal niedlich aussieht :lol und macht vieles wieder zunichte. Das ist jetzt vielleicht kein so motivierender Satz, aber ich habe tatsächlich einige Jahre gebraucht, bis ich mich damit wirklich abgefunden habe und nicht bei jedem einzelnen Wühlmausopfer traurig wurde. Aber ich habs geschafft und dsa Leben wie der Garten geht auch mit Wühlmaus weiter.

Wenn du magst, spaziere ich gerne mal durch den Garten und mache eine Liste von den Pflanzen, die sich hier als relativ wühlmausfest erwiesen haben. Ansonsten sind Pflanzen, die sich gerne selbst aussäen, deine neuen besten Freunde ;) Das ist gewissermaßen auch meine Pointe zu diesem viel zu langen Text: Als Wühlmaus-Gärtner*in muß man Dynamik im Garten akzeptieren und fördern – dann kommt man zurecht.
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Simbienchen »

Ach menno.... :knuddel

Ich kann davon auch ein Lied singen.. :pfeiffen ...ein Trauerlied, denn bei mir sieht es mit den vielen verschiedenen Mäusen genauso aus. Dieses Frühjahr ist es ganz schlimm...die Verluste sind bei mir auch sehr hoch... darum Kopf hoch, du bist nicht allein damit :knuddel
Ich teile darum dieses Jahr diejenigen Frühblüher, die von den Mäusen verschmäht wurden.
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Grevenstein »

@tree12:
Ich habe es mit Knoblauch, Fallen und weiteren Dingen versucht. Alles sinnlos, für jede getötete Wühlmaus kommen wieder neue und Knoblauch hält sie maximal kurzfristig von einer Stelle fern.
Mit Mauswieseln ist das so eine Sache. Unterkunft in verschiedenen Formen biete ich an, aber mein Grundstück ist schwierig. Mitten in einer Siedlung, ringsherum andere Häuser. Unser Haus steht mitten auf dem Grundstück und der Garten ist nur ein Streifen rundherum. Vielleicht nicht unbedingt so verlockend für ein Mauswiesel, durch die direkte Nähe zum Haus, die überall gegeben ist. Leider habe ich hier noch nie Spuren von einem gesehen, geschweige den ein Mauswiesel in Leibhaftigkeit. Aber was nicht ist, kann ja noch werden...

@Alle:
Zu Eurer Beruhigung, über Aufgeben bin ich auch schon längst wieder hinweg. Das war nur eine kurze Phase, als ich realisiert habe, dass die Tierchen in diesem Winter wochenlange Arbeit der letzten drei Herbste und mehr als 600 € vernichtet haben. :(
Interessanterweise gehen sie bei mir, anders als bei @Dorfgaertner, äußerst gründlich vor. In Bereichen wo sie waren, sind im Prinzip keine Zwiebeln mehr übrig. Speziell die Unmengen an Krokussen kann ich wohl komplett abhaken. Zudem werde ich mir ab dem kommenden Herbst weitere Frühblüherzwiebel-Pflanzaktionen sparen, das ist zum Fenster rausgeschmissenes Geld bzw. Zwiebeln vor die Wühlmäuse (in Anlehnung an Perlen vor die Säue).

Beim Gedanken des Aufgebens ist mir doch relativ schnell der Gegengedanke gekommen, dass das was ich mit dem kleinen Fleckchen Erde hier bewirke, dafür einfach zu wichtig ist. Statt aufgeben bin ich inzwischen, wie auch von @Dorfgaertner nahegelegt, bei den Dingen ihren Lauf lassen.
Frei nach dem Spruch: "Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

Apropos Aufgeben, wenn das Trampolin irgendwann mal nicht mehr da ist, werde ich anstatt einer zweiten Wasserstelle, lieber versuchen dort einen wühlmaussicheren Frühblüherbereich für meine Wildbienen anzulegen. Meine neue Form des Wühlmaus-Widerstands. :winken

Nochmal @Alle: Ganz lieben Dank für Eure Worte und Euren Zuspruch, fühlt Euch von mir :knuddel.
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Dorfgaertner »

Es freut mich wirklich zu hören, daß du trotzdem guter Dinge bist! Bei deinem Posting von gestern morgen habe ich mir schon ein bißchen Sorgen gemacht – zumal ich das halt alles selbst auch erlebt habe und aus erster Hand weiß, wie scheiße das ist, ums mal auf Gutdeutsch zu sagen.

Ich hab mich hier ja auch schon vor inzwischen längerer Zeit mit meiner Verzweiflung gemeldet, und der gute Zuspruch aus dem Forum hat mir damals tatsächlich geholfen.

Bezüglich dem gründlichen oder nicht gründlichen Vorgehen hast du Recht, ich hab mich da nicht genau ausgedrückt: ich hatte da auch Stauden & Co. im Kopf – aber ja: bei den zwiebeligen Frühlingsblühern gehen sie leider, bis auf die genannten Ausnahmen, sehr gründlich vor. Ich habe damals bei der Elfenkrokus-Aktion von @Gsaelzbaer mitgemacht, und davon sind sicher 90% verschwunden – aber es gibt auch eine Ecke, wo sie noch von den Wühlmäusen "ungefunden" sind und dort vermehren sie sich sogar. Und just in diesem Jahr tauchte auch ein Elfenkrokus in einer ganz anderen Ecke auf, wo wirklich viele Wühlmaushubbel im Rasen sind... es gibt also immer Hoffnung ;)

Bei der Gelegenheit fällt mir noch ein, daß sich auch die Iris reticulata ganz gut hält – das ist zwar ein Neophyt, aber das sind schließlich die meisten Frühblüher (selbst Schneeglöckchen in weiten Teilen Deutschlands). NaturaDB verzeichnet da lediglich die Bunte Hummel als Besucher, aber das kann ich absolut nicht bestätigen, bei uns sind da diverse frühe Insekten dran zu finden.
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Alma »

Von mir auch ein Beileid!
Du hast dir so viel Mühe gegeben mit all deinen Pflanzen, wirklich schade darum.
Übrigens eignen sich auch Vogelkäfige o.ä. ganz gut als Wühlmausschutz. Die findet man ja noch ab und an auf dem Sperrmüll oder bei Kleinanzeigen.
Wühlmäuse vergrämen kann man machen, aber meine Erfahrung ist, dass sie dann umziehen, neue Areale beziehen und da weiteren Schaden anrichten. Das bringts also nicht.
Dezimieren mit Fallen ist eher erfolgsversprechend.
Oder sie ziehen eh einfach um weil sie bei dir schon alles aufgegessen haben was lecker ist.....
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Grevenstein »

Dorfgaertner hat geschrieben: So 12. Apr 2026, 00:27 Bei der Gelegenheit fällt mir noch ein, daß sich auch die Iris reticulata ganz gut hält – das ist zwar ein Neophyt, aber das sind schließlich die meisten Frühblüher (selbst Schneeglöckchen in weiten Teilen Deutschlands). NaturaDB verzeichnet da lediglich die Bunte Hummel als Besucher, aber das kann ich absolut nicht bestätigen, bei uns sind da diverse frühe Insekten dran zu finden.
Bei Iris reticulata bin ich leider raus. Mit Ausnahme der jetzt noch vorhandenen Neophyten, die vorerst bleiben dürfen, kommen keine weiteren in den Hortus. Da mache ich so gut wie keine Ausnahmen mehr, auch nicht für eine neophytische Iris. Ich habe bzw. hatte welche, es waren mir zu wenig Blütenbesuche und vor allem habe ich Fraß am Blattwerk vermisst. Sie bieten mir einfach nicht den maximalen Nutzen für unsere einheimische Insektenwelt, so meine Erfahrungen.

Außerdem ist jeder Pflanzplatz so wertvoll, zu wertvoll, um ihn nicht mit etwas einheimischem zu besetzen. Es findet sich immer eine wunderbare einheimische Wildpflanze als Alternative. :D
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Grevenstein »

Seit dem 10. April ist unser Schwalbenpärchen wohlbehalten aus dem Urlaub zurück. :vogel
Sie haben ihr Nest vom letzten Jahr wieder bezogen, da müssen sie auch nicht viel ausbessern, es ist noch in einem sehr guten Zustand.

Seit eineinhalb Wochen bin ich am Stauden runterschneiden, es sind solche gewaltigen Mengen. Über die Jahre hat sich im Hortusboden eine prima Samenbank aufgebaut, die Pflanzen verteilen sich überall und besiedeln schnell neue Stellen, die aufgrund der Wühlmäuse kahl werden.
Auch das Pflaster erhält von ganz alleine immer mehr Bewuchs, der herzlich Willkommen und von mir sehnlich erwünscht ist. Ich glaube, @tree12, Du hattest mich hier vor Köngiskerzen im Pflaster gewarnt? Ich kann dahingehend beruhigen, obwohl ich nunmehr im dritten Jahr Königskerzen überall im Pflaster habe, diese erreichen teils auch staatliche Größen von 1,8 m, wurde das Pflaster nirgends auch nur 1 mm angehoben. Selbst wenn, wäre mir das mittlerweile völlig schnuppe. Im Pflasterbereich kommen (bisher) keine Wühlmäuse, die Pflanzen dort sind also vor ihnen sicher, ebenso wie die in den vielen Töpfen. :thumb

Die Frostnächste sind vorbei, für die nächsten zwei Wochen sind hier Minimaltemperaturen von 4 Grad angekündigt und tagsüber bleibt es zweistellig. Daher werde ich mich die kommende Woche mal um die zum Glück wühlmaussicheren Hochbeete kümmern. Die Füllung ist an einigen Stellen bis zu 25 cm abgesackt und hat die Noppenfolie mitgerissen, da steht ein wenig Ausbessern an. Danach werden sie mit frischem Kompost aufgefüllt, gemulcht und dann geht es ans Setzen und Säen von Gemüsepflanzen.
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von tree12 »

Gratuliere zu den Schwalben!! :vogel

Was wieder witzig ist: Du hast Deine tollen Hungerblümchen gezeigt... und ich hatte drei von denen bei StaudenSpatz bestellt. Meist sind die ausverkauft bei den Wildstaudengärtnereien, doch diesmal hatte ich Glück. Zweimaliges Ansiedeln war bereits erfolglos geblieben. Jetzt haben sie einen neuen Standort bekommen und ich habe viel Lehmboden gegen Intensiv-Dachsubstrat ausgetauscht. Und Sonne kriegen sie dort auch (bei meinem kleinen Sandarium).
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